Maya Rehab – jetzt endlich beim Profi :-)

Am 23. September waren wie endlich das erste Mal in der „richtigen“ Rehab mit Maya. Also theoretisch zumindest. Wir waren ja schon Mitte Juli beim Tierarzt wo Arthrose im Schultergelenk diagnostiziert wurde. Leider war dann die Krankengymnastin (eine der besten in Schweden die zum Glück in der nächstgrößeren Stadt Gävle arbeitet) fünf Wochen auf Urlaub und als ich dann Ende August wieder anrief, war der erste freie Termin eben der 23.9.

Weil man die Rehab 8 Wochen nach der Überweisung begonnen haben muss damit die Versicherung die Kosten übernimmt, musste ich dann nochmals die überweisende Tierklinik anrufen und darum bitten, dass die Überweisung erneuert wird… die haben sich zwar gewundert aber sie versprachen, es zu tun.

Tja, und am 23.9. fuhren wir dann ins 45 km entfernte Gävle und kamen gerade noch 2 Minuten vor 8 Uhr an (Maya hat an diesem Morgen mal wieder sehr getrödelt und außerdem ist die Autobahn nach Gävle auf einem Streckenabschnitt nur einspurig und nur mit 70 km/h befahrbar), und beide waren wir noch seeehr müde… nur zur Info, um 8 Uhr sitze ich normalerweise mit meinem Frühstückskaffee und versuche, munter zu werden 😉

Wir mussten ein Weilchen warten aber das war uns gerade recht. Tja, und dann kam sie… Ann Essner, die „berühmte“ Krankengymnastin für Tiere von der jeder Hundebesitzer hier in der Gegend schon gehört hat. Ich wusste ja, dass sie Expertin auf ihrem Gebiet ist, aber nie hätte ich gedacht, dass sie so eine herzliche und total unkomplizierte und engagierte Person ist! Wir haben 20 Minuten nur gequatscht und ich erzählte ihr Mayas Geschichte und welche Beschwerden sie hat und was sie früher zu Fressen bekam und was sie jetzt bekommt usw. usw. Und das schöne war… Ann hörte zu und verurteilte nicht obwohl Maya ja seit der Kastration so viel zugenommen hat. Im Gegensatz zu einigen Tierärzten die immer noch die Nase rümpfen wenn man erzählt, dass man auf Rohfütterung umgestellt hat, erklärte sie ganz einfach dass sie zu wenig darüber wusste um eine Meinung zu haben und dass sie sich eigentlich mehr damit beschäftigen sollte. 🙂

Auch zu Maya war sie total lieb und ließ ihr die Zeit die sie brauchte. Sie versuchte sie mit Leckerlies zu bestechen aber seit Maya roh gefüttert wird, ist sie zur Feinschmeckerin geworden und frisst nur noch ausgewählte Leckerlies. Und die von Ann ließ sie zu deren Verblüffung links liegen… bzw. am Untersuchungstisch. Somit durfte Ann sich meine Wurstwürfel ausleihen. 🙂

Interessanter weise war Maya richtig nervös als sie auf den Untersuchungstisch sollte … offensichtlich erinnerte sie sich noch allzu gut daran als sie im Juli betäubt und geröntgt wurde. Aber sie ließ sich mit gutem Zureden von Ann untersuchen und drücken und stretchen und biegen usw. Ann entdeckte dass Mayas rechte Vorderpfote etwas geschwollen war und erklärte dass sie erst mit der Rehab beginnen wollte, wenn die Schwellung zurückgegangen ist damit sie sicher sein kann, dass Maya dann im Wasser keine Schmerzen hatte. Maya bekam eine Laserbehandlung an der Pfote die sie zwar nicht erfreut aber doch relativ geduldig über sich ergehen ließ. Sie zeigte mir auch einige Übungen die ich mit Maya machen sollte und … Maya musste unbedingt abnehmen. Am Ende machten wir dann noch „Trockentraining“… d.h. ich ging Maya voraus in das Laufband und sie folgte mir und „untersuchte“ diese komische Box… das alles ohne Wasser und ohne das Laufband in Bewegung zu versetzen.

Außerdem bekam Maya noch einen Stützverband für die rechte Pfote die sie bei längeren Spaziergängen tragen soll. Weil dieser Verband nicht im System gespeichert war, mussten wir ein Weilchen auf die Rechnung warten… das nutzte Maya um sich im Eingangsbereich breit zu machen. 🙂

Zwei Tage später bekam ich per E-Mail noch weitere Übungen für die Pfote und die Hüfte und obwohl Maya sonst recht brav ist wenn es um Zecken entfernen, Ohren reinigen oder Augen eintropfen geht, dauerte es ein Weilchen bis Maya nicht mehr ständig mit der Pfote zuckte sondern mich beugen und stretchen ließ. Im ehemaligen Gästezimmer richtete ich Mayas Fitnessraum ein mit der selbst gebauten Holzleiter (die ich in zwei Teile sägen musste um sie vom Garten nach drinnen transportieren zu können, sie war ja 4,8 m lang!!!) die ich provisorisch auf Konservendosen stellte damit sie die richtig Höhe hatte. Bei den ersten Durchgängen war nach 5 Runden Schluss mit der Kondition, jetzt sind wir bei 20 Durchgängen und auf 40 sollen wir kommen. Aber dank neuer Leckerlies ist Maya immer eifrig dabei. Ich fühl mich dann immer wie ihr Personal Trainer wenn ich sie anfeuere und ihr sage, wie viele Runden wir schon hinter uns haben, und dann wenn nur noch 5 Runden übrig sind, den Endspurt einzähle. Muss mal schauen wie ich das filmen kann… 🙂

Zwei Wochen später war es dann soweit… das erste Mal am Wasserlaufband! Maya war recht erschrocken als da plötzlich Wasser kam… das konnte man ihr richtig ansehen! Also befüllte Ann das Laufband erst mit nur 15 cm Wasser damit Maya sich erstmal dran gewöhnen konnte. Maya begann auch recht bald zu schnaufen aber da glaube ich fast, dass es zum Teil auch Nervosität bzw. Aufregung war.

Nach der Anstrengung durfte Maya sich dann am Vibrationsbett ausruhen… und das gefiel ihr sichtlich (wie ja auch schon damals nach dem Schwimmen). 🙂

Danach war wieder Laserbehandlung für die Pfote am Programm… aber da war Maya schon so fertig, dass sie es brav über sich ergehen ließ.

Bei diesem zweiten Besuch sprachen Ann und ich über das Futter und Kalorienmengen.  Weil ich echt schon verzweifelt war weil Maya immer noch zunahm obwohl sie viel weniger als die empfohlen 2% des Ziel-Körpergewichts bekam, hatte ich eine Liste mit allem gemacht, das sie normalweise bekommt. Ich hatte hin und her gerechnet aber wenn ich nicht weiß wie viel sie an Kalorien essen darf/soll, ist es schwierig das richtige zu geben. Also suchte Ann aus einem Buch eine Formel heraus und nach dessen Formel sollte Maya 2000 Kalorien bekommen um Abzunehmen! Nachdem sie nicht mal diese Menge bekommt und trotzdem zunimmt, schaute Ann dann noch bei einem Light-Trockenfutter das in der Tierklinik verkauft wird und da wäre die Kalorienmenge 850 Kalorien! Wie soll dann ich als stinknormaler Hundebesitzer wissen, wie viel der Hund bekommen soll wenn der Unterschied so extrem ist?

Ann war jedenfalls beeindruckt von meiner Liste weil ich mir so viele Gedanken machte und gemeinsam überlegten wir was wir wegstreichen konnten. Im Endeffekt kamen wir auf rund 1600 Kalorien die Maya ab sofort bekommen sollte. Beim Erstellen der Liste hatte ich auch Aha-Erlebnisse denn die Kalorien stehen auf Hundefutter und -Leckerlies ja nicht drauf. Zum Glück gibt es aber Websiten auf denen man die Kalorien ausrechnen kann wenn man Fett/Protein/Faser/Feuchte usw. eingibt. Und… der größte Schreck kam, als ich entdeckte, dass die Truthahnwurst die ich als Leckerlies fütterte, genau so viele Kalorien hatte, wie normale Schweinewurst! Ich gestehe dass ich auf das gar nicht geachtet hatte, weil ich irgendwie dachte, dass Truthahnwurst eben automatisch kalorienärmer ist. Aber!!! zufällig hatte ich im online Zoogeschäft eine Fleischwurst entdeckt, die als Vollfutter gilt aber die man schön in kleine Würfel schneiden kann – und die nur halb so viele Kalorien hat wie normale Wurst. Die ist ab sofort unser Favoritleckerlie! Dann absolvieren wir noch 4-5 Mal die Woche unseren Leiterparcour und gehen fast jeden Abend unter der Woche eine Stunde spazieren. Am Wochenende sind wir meistens 2x 1,5-2 Stunden unterwegs und dann abends 45-60 Minuten. Ich hab jetzt sogar immer eine leichte Taschenlampe mit die aber recht ordentlich leuchtet damit wir auch dort gehen können, wo es keine Straßenbeleuchtung gibt… denn jetzt ist es bei uns ja schon stockdunkel wenn wir unter der Woche heimkommen.

Das Ergebnis konnten wir dann bei unserem dritten Besuch, zwei Wochen später, sehen: -1,5 kg! YES!!!

Das lustige war, dass Maya schnurstracks auf die Vibrationsplatte zuging und sich draufsetzte als Ann uns die Tür öffnete. 🙂   Bei diesem Besuch hatte Maya viel viel mehr Kondition und stapfte tapfer durch das Wasser obwohl es diesmal viel höher war. Der Unterschied zum letzten Mal war wirklich total enorm. Während Maya hart arbeitete quatschten Ann und ich und Ann erzählte von einer Forschungskollegin (sie arbeitet nebenbei an einem Forschungsprojekt) die eine Studie mit Arthrosehunden plant und dass Maya der ideale Kandidat für diese Studie wäre… aber leider ist die ja erst in der Planung und somit könnte diese Kollegin Maya ja nicht von Anfang an „studieren“. Schade, wäre irgendwie lustig gewesen. 🙂

Danach ging es für Maya wieder auf die Vibrationsplatte.

Am Heimweg fuhren wir noch zum Krallenschneiden bei der Zoohandlung vorbei in der Maya VIP-Kunde ist 🙂

Und weil sie so brav war, durfte sie sich was aussuchen das sie auch stolz bis zum Auto trug. Nur zur Erinnerung: Maya ist KEIN Apportierhund und dass sie etwas 20 Meter trägt, ist schon etwas besonderes. 😀

Nach der Rehab ist Maya dann zurecht müde…. und das sieht dann so aus:

Und ich kann natürlich nicht sagen, woran es liegt… ob an den Nahrungszusätzen (Grünlippenmuschel, CBD-Öl, Dasuqin) oder der Rehab aber bis auf einzelne Tage ist Maya putzmunter und will spielen und spielen und spielen… sie wählt auch selbst immer längere Spazierwege und sie läuft wieder… das ist echt schön zu sehen. Vor allem waren wir ja erst drei Mal (oder zwei Mal) bei der Rehab und die machen wir mindestens 10 Mal! Ich muss sie eher bremsen denn sie würde ja am liebsten mit all ihren Kumpels die wir auf unseren Spaziergängen treffen, herumhopsen. 😉

Jetzt hoffe ich dass sie beim nächsten Besuch am 13.11. wieder abgenommen hat. Haltet uns die Daumen!

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Reh auf der Flucht

Sonntags, halb 11, in Hammarby 😉

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Herbstbilder

Während des langen Schweigens hier im Blog ist der Herbst, um nicht zu sagen, der Winter, ins Land gezogen. Die Frau Holle war aber gnädig und nach einer Woche mit Regen, gab es jetzt einige richtig schöne Tage… aber die waren dafür teilweise recht kühl.

Maya ist es wurscht… die steht immer noch gern im Wasser aber die Stöckchen werfe ich nur noch so weit, dass sie keinen nassen Bauch bekommt… nicht dass sie wieder eine Schwanzwurzelentzündung (Wasserrute) bekommt. Überhaupt tue ich mir derzeit schwer, Maya zu bremsen, aber so lange ich kein ok von der Hundephysiotherapeutin habe, möchte ich nicht dass sie zu viel hin und her hopst oder mit anderen Hunden spielt. Aber wie gesagt, sie ist so fröhlich und putzmunter dass das schwer ist.

 

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Vogelrettung

Vor einigen Tagen war es wieder mal so weit… die Tür zum Garten war offen und ich werkelte in der Küche, als ich etwas scheppern hörte… es klang als ob ein Vogel gegen die Glasscheibe geflogen wäre. Ich sagte noch zu Maya die im Esszimmer auf einem „Sonnenfleck“ am Boden lag (ja, ich gestehe, seit ich allein bin, führe ich Selbstgespräche – aber nur damit ich nicht Deutsch verlerne 😉 ) irgendwas in der Art von „Schon wieder so ein doofer Vogel der nicht sieht, dass da Glas ist; wozu lass ich denn eigentlich die Fenster so schmutzig werden!“ (ähem) als ich dann plötzlich Flügelschlag hörte! Ich stürzte ins Esszimmer wo Maya ganz fasziniert aufs Fenster starrte – und da flatterte eine Blaumeise herum. Ich stürzte zurück in die Küche um das Handy zum Fotografieren zu holen und zurück… und dann sah oder hörte gar nix mehr. Und Maya schaute mich ganz verwundert an.

Hmmmm… irgendetwas stimmt hier nicht. Wenn der Vogel wieder an mir vorbei rausgeflogen wäre, hätte ich das doch mitbekommen. Also, wo war der Vogel? Ich fragte Maya, aber sie weigerte sich zu antworten.  🙂

Dann ging ich um den Esszimmertisch herum – und da sah ich den armen Vogel… er war wahrscheinlich nochmals gegen das Fenster geflogen und lag nun am Rücken da und rührte sich nicht. Aber ich hatte das ja schon zwei Mal in meiner Wohnung in Wien gehabt und auch einmal hier in Hammarby. Ich wusste also, dass das nur eine vorübergehende „Starre“ war und außerdem konnte man deutlich sehen, dass er atmete.

Aber sieht doch herzzerreißend aus, der arme Kerl!

Ich holte ein Geschirrtuch, legte es über den Vogel und hob ihn mitsamt dem Tuch auf… und schaute nochmals auf den Boden weil ich gar nichts in meinen Händen spürte… nicht dass ich ihn nicht erwischt hatte und er immer noch am Boden lag.

Dann trug ich ihn hinaus und legte ihn mitsamt dem Tuch auf den Boden damit er sich erholen konnte. Und schon saß er aufrecht da… aber wohl noch zu belämmert um schon fliegen zu können.

Nach einer kurzen Weile hatte er sich so weit erholt, dass er erst auf das Balkongeländer flog und nach einem kurzen Blick zurück hinaus in die weite Welt. 🙂

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Von verspielt bis blutrünstig… Maya als Jekyll & Hyde :-)

Seit Maya wegen ihrer Arthrose Cosequin DS und CBD Öl bekommt, ist sie wieder verspielt wie ein Junghund. Am Donnerstag waren wir wieder am Strand und ich wollte kurz Fotos von den Kühen machen, die ja gleich daneben grasen. Aber die standen so ungünstig, dass ich den schönen Sonnenuntergang nicht mit ins Bild bekam und somit wurde nichts aus den Fotos. Doch aus den Augenwinkeln sah ich, wie Maya hergehopst kam, aber dann gleich wieder zum Strand lief. Ich nehme an, sie sucht mich dann denn sie starrt ja oft so hingerissen ins Wasser, dass sie wahrscheinlich gar nicht mitbekommt wie ich weggehe.

Wie auch immer, beim Zurückgehen zückte ich gleich mal das Handy um sie zu filmen… und wie erwartet bzw. erhofft, machte sie ihre Clownnummer vor laufender Kamera. Musste mich sehr beherrschen, dass ich nicht laut lachte. 🙂

Heute dann waren wir schon 1 1/2 Stunden spazieren (Maya darf wählen wie weit wir gehen denn ich möchte nicht dass sie wieder Schmerzen bekommt weil ich unbedingt da oder dorthin gehen will und heute wollte sie am liebsten gar nicht mehr heimgehen!) als wir nur etwa 500 meter von daheim entfernt, einen Hund trafen. Wir sind schon ein paar Mal an diesem Hund vorbei gegangen aber diesmal war es eindeutig dass die beiden sehr aneinander interesssiert waren. Simbas Frauchen, (Simba hieß der Hund) fragte heute, ob Simba Maya begrüßen dürfte, und ich sagte ja. Naja, und sofort warfen sich die zwei Hunde in Spielpose… da war alles klar. Simbas Frauchen stellte sich als Anneli vor (daran merkt man die „Zugereisten“ denn Einheimische stellen sich nie vor!) und fragte, ob Maya nicht zum Spielen mitkommen wollte. Da stellte sich heraus, dass wir nur 10 Meter von Simbas Zuhause entfernt waren das zum größten Teil auch eingezäunt war. Drinnen ging das Toben gleich los während ich mich mit Anneli über Hundesitter unterhielt. Das schöne am Spielen zwischen Maya und Simba war, dass auch Simba nach ein paar Minuten schon eine Pause brauchte und nicht wie jüngere Hunde stundenlang rennt. Somit war ich auch nicht so unruhig was Mayas Schmerzen betraf. Er versteht und akzeptiert auch Mayas Zurechtweisungen wenn er mal zu aufdringlich an ihrem Hinterteil schnüffelt. Bei jüngeren Hunden ist das ja leider nicht so der Fall. Die kommen immer wieder bis Maya richtig sauer wird.

Jedenfalls haben die zwei wirklich schön miteinander getobt und ich hoffe, dass Maya und Simba sich nun öfters treffen.

 

Dann gingen wir nach Hause, ich fuhr einkaufen und als ich wieder daheim war, durfte Maya wieder raus in den Garten. Dann hörte ich einen Beller von ihr den ich aber ignorierte. Nach einer Weile dann ein weiterer Beller… und Maya bellt, wie ihr ja wisst, sehr selten. Also ging ich raus und sah Maya erst gar nicht. Aber dann entdeckte ich sie im Fliederbusch der ihr ganz allein gehört… dort darf sie pinkeln und graben und was auch sonst ihr immer einfällt. Sie stand da und starrte auf irgendwas am Boden.

Ich dachte erst, es sei vielleicht ein Jungvogel oder so was aber ich hörte kein Flügelschlagen oder Piepsen … und wenn es ein toter Vogel gewesen wäre, hätte Maya ihn mit der Nase angestupst. Nachdem sie nicht rauskam, ging ich dann rein und schaute nach… und nach einer Weile entdeckte ich endlich den Igel der da zitternd und ganz leise fiepend unter den Blättern verborgen war. Maya stand da ganz angespannt und ich beruhigte sie und erzählte ihr dass das doch nur ein Igel sei, der nichts machte und der ja nur Angst hat (weil sie das ja auch alles versteht! 😉 ) und sie entspannte sich anfangs auch. Dann allerdings wollte sie an dem Ding schnüffeln, das stach natürlich in der Nase und dann begann der Igel zu pfauchen… und dann war es vorbei mit der Ruhe. Maya wurde ganz wuschi und versuchte den Igel mit der Pfoten umzudrehen woraufhin der Igel noch mehr pfauchte und sich aus dem Staub machen wollte. Das brachte Maya noch mehr in Rage und sie drosch richtig auf den armen Igel ein. Ich drückte sie weg und schimpfte sie aber sie hörte gar nicht… sie kam mir vor wie ein Kind das trotzig irgendwohin drischt weil etwas nicht funktioniert. Das war das erste Mal wo ich wirklich dachte, sie tötet oder zumindest verletzt ein anderes Lebewesen! Ich war total entsetzt! Nachdem sie weder Halsband noch Geschirr anhatte, habe ich sie dann am Nacken gepackt und aus dem Busch gezogen… zum Glück hat sie ja massenweise Haut am Nacken also hat es ihr wahrscheinlich/hoffentlich nicht weh getan. Dann habe ich sie ins Haus geschickt und das hat sie nach ein paar halbherzigen Versuchen an mir vorbei zu kommen auch getan.

Ich hab mir dann Arbeitshandschuhe angezogen und den Igel in eine Ecke des Gartens getragen wo wir unsere Gartenabfälle haben. Eine Nachbarin hat das ganze mitbekommen und wir haben gemeinsam überlegt wo wir den Igel denn am besten hinbringen damit ihm nichts passiert. Aber außerhalb des Gartens wird er vielleicht von einem Auto erwischt, und unter dem Laub und Pflanzenteilen da in der Ecke kann er sich gut verstecken. Die Nachbarin erzählte auch, dass der Igel gestern bei ihnen im Garten war. Sie hätte das auch Krister (dem anderen Nachbarn der öfters mit Maya Gassi geht) erzählt und der hätte gesagt, er hätte noch nie einen Igel gesehen. Also habe ich ihn geholt damit er auch mal was erlebt 😉   und er brachte dann Katzenfutter für den Igel. Ich konnte sehen, dass der Igel atmete aber ich wusste ja nicht ob Maya ihn nicht verletzt hatte. Gleichzeitig war der kugelrund zusammengerollt und ich wollte ihn nicht noch mehr erschrecken und an ihm (oder ihr?) herumfummeln um zu sehen ob er verletzt war.

In der Zwischenzeit hatte Maya es tatsächlich geschafft die Insektenschutztür zu öffnen (der Magnet hält ja nicht soooo gut) und kam wieder raus in den Garten. Ich habe bewusst die Tür nicht zugemacht weil ich wollte dass sie sieht, dass der Igel nichts macht wenn ich ihn wegbringe. Ist zwar vielleicht eine doofe Logik aber sie hat ja so einen extremen Bewacherinstinkt entwickelt dass sie sehen sollte, dass Tiere die Pfauchen dem Frauli nichts böses tun.  Ich habe Maya dann mit Leckerlie suchen abgelenkt und hab nochmals nach dem Igel geschaut und da fraß er ganz genüsslich das Katzenfutter. Leider sah ich nie den Kopf also gibt es nur ein kopfloses Foto 🙂

Ich brachte dem Igel dann auch ein Schälchen mit Wasser und stellte es hinter ihn auf den Boden und da pfauchte er mich auch an. Dann ging ich nochmal mit Maya eine Runde durch den Wald und als wir zurückkamen, musste ich natürlich nochmals nach dem Igel schauen. Aber da war er nicht mehr an seinem Platz (die Hälfte des Wassers war weg) und auch in der näheren Umgebung konnte ich ihn nicht entdecken. Vielleicht ist er abgehauen oder auch nur weiter unter das Laub/Geäst gekrochen… Krister hat ihm dann nochmals eine Handvoll Katzenfutter hingelegt… man weiß ja nie. 🙂

Aber jetzt weiß ich wenigstens dass der Igel nicht oder zumindest nicht ernsthaft verletzt ist und kann beruhigt schlafen gehen.

 

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Maya Rehab 0.3

Immer noch gibt es keinen Termin für eine Unterwasserlaufbandrehab für Maya, also hat Frauli die Sache in die eigene Hand… äh… in die Beine genommen.

Heute waren wir am Strand und da hat Frauli Schuhe, Söckchen und die langen Hosenbeine der Wanderhose abgemacht und ist Maya voraus im Wasser gelatscht… und Maya hinterher, immer den Luftblasen nach. Es war etwas schwierig, im Wasser zu gehen und gleichzeitig Maya hinter mir zu filmen, also hoffe ich, ihr werdet nicht seekrank.

Übrigens war das Wasser a***rg kalt weil es nur 19 Grad (ohne Sonne) hatte… aber was tut frauli nicht alles für Maya. Heute war Maya auch wieder richtig gut drauf, im Gegensatz zu gestern aber da hatten wir auch sage und schreibe 27 Grad (ein einzelner Sommertag, juhuuuuu!!!) also glaube ich eher, es war da die Hitze und keine Schmerzen.

 

 

Dann haben wir noch Stöckchen geworfen und wie gesagt, Maya war mal wieder lustig drauf und fröhlich. 😉

 

 

 

Am Mittwoch Abend gehen wir übrigens wieder ins Hundeschwimmbad … und danach darf Maya auch wieder auf die Vibrationsplatte… Frauli will auch… 😉

 

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Wenn die Landjugend wütet…

… gibt es auch schon mal Tote. 😦

Wir haben hier im Dorf zwei Jugendliche die es momentan ganz wüst treiben.

Die Schuhe und Gummistiefel der Nachbarn die verschwanden und dann im Straßengraben wieder auftauchten, waren ja noch harmlose Streiche. Die geköpfte Elster die kopf… äh halsüber in Nachbars Kiesweg vergraben war, war schon weniger lustig.  Noch unlustiger war, dass einer der Jugendlichen mitten am Vormittag mit einem toten Huhn gesehen worden ist!!!

Ebenfalls total entsetzt waren wir über die Scheißehäufchen auf dem Weg zu meinem Haus bzw. in der Garagenauffahrt des Nachbarn. Wem fällt denn bitte ein in der Nacht sein großes Geschäft in Hauszugängen zu erledigen???

Ob die rücklings am Wegrand liegende tote Ratte (wusste gar nicht dass es bei uns richtige Ratten gibt!!! Igittt!) und die dicke tote Kröte (ebenfalls am Rücken liegend) auch auf deren Konto geht, weiß man nicht aber der Verdacht liegt nahe. In den letzten zwei Woche sind auch schon drei Katzen nur von unserem Häuserblock verschwunden!!! Aber auch hier gibt es nur Verdächtigungen, aber (noch) keine Beweise.

Aber so richtig sicher fühlt man sich hier im Dorf am Land nicht mehr…

Ach ja… ich hatte ja gaaaaanz vergessen zu erwähnen, dass es sich um zwei junge Füchse handelt… nicht dass hier noch wer auf falsche Gedanken kommt! Kicher kicher…

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Die alte Maya ist zurück!

Heute war ich mit Maya wieder mal an „unserem“ Privatstrand (dazu gibts dann demnächst mal einen eigenen Blogeintrag) und ich dachte ich spinne…. im positiven Sinne!

Ui, das reimt sich! Und was sich reimt, ist gut! 😉

Und gut war auch der Nachmittag am Strand denn Maya war wieder ganz die alte, keine Spur von Schmerzen oder Trübsal. So ausgelassen war sie schon lange nicht mehr…

Vor allem auch weil sie sich gleich „in die Fluten warf“ was sie auch schon lange nicht mehr so gemacht hat und vor allem war Stöckchen aus dem Wasser holen schon lange nicht mehr interessant für sie. Doch heute war alles anders.

Ich mache ja öfters mal mit Stöckchen Luftblasen denen sie nachjagen kann, aber wenn ich das Stöckchen dann ins Wasser warf – blieb es da meistens liegen. Heute suchte ich mal auf der anderen Seite im Gestrüpp nach einem Stöckchen und plötzlich bemerkte ich dass Maya ein paar Meter entfernt herumhopste. Erst bekam ich einen Schreck und dachte sie wäre irgendetwas nachgelaufen aber dann merkte ich, dass sie auf mich und das Stöckchen wartete, also mich zum Spielen aufforderte! Das erste Mal hatte ich das Handy nicht bei der Hand aber ich suchte dann noch zwei Mal nach Stöckchen – nur damit ich Maya filmen konnte. 🙂

Eigentlich sind das ja genau die Bewegungen die sie wegen der Arthrose nicht machen soll aber kann man einem Hund das fröhlich sein verbieten?

Und wie gesagt, anfangs sprang sie auch eher ins Wasser nur kam dann nach dem x-ten Mal ihr Kopf unter Wasser und Wasser in die Ohren und dann war sie weniger mutig. Vielleicht wird ja nach dem Rehab-Schwimmen doch noch eine Schwimmerin aus ihr 🙂

 

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Maya Rehab 0.2

Da wir die vom Tierarzt empfohlene Rehab auf dem Wasserlaufband wegen der Urlaubszeit erst Ende August beginnen können (wenn überhaupt) habe ich überlegt, was ich bis dahin machen kann um Maya mit ihrer Arthrose zu helfen. Und neben dem Gehen über die Leiter ist Schwimmen eine weitere Alternative. Da Maya keine Schwimmerin ist (Frauli auch nicht) dachte ich mir, dass ein Besuch im Hundeschwimmbad vielleicht gut für Mayas Gelenke bzw. zum Muskelaufbau wäre.

Wie es der Zufall will, gibt es in Valbo (dort gibt es auch ein Einkaufszentrum & IKEA und auch „unsere“ Tierhandlung wo Maya ja VIP Kundin ist 😉 ) ein Hundebad. Ich buchte also einen ersten Besuch der eigentlich am Dienstag gewesen wäre aber das mussten wir verschieben, weil die Chefin da krank war. Doch am Donnerstag war es so weit.

Tja… nur sah ich dann bei der Routenplanung dass das Valbo Hundtrim & Sim gar nicht beim Einkaufszentrum ist sondern ganz woanders was ja aber eigentlich keine Rolle spielt. Wir fuhren die ca. 40 km hin und ließen uns vom Navigationssystem leiten. Laut Navi war die Adresse ein altes verfallenes Haus mit 6-7 Schrottautos im Garten. Kam mir etwas komisch vor und so fuhr ich weiter … dann suchte ich schon nach einer Stelle um umdrehen zu können (war eine schmale Schotterstraße durch den Wald) als ich plötzlich ein „Willkommen“ Schild entdeckte mit einem Pfeil zum „Valbo Hundtrim & Sim“. Das Haus war dann schon viel schöner und einladender (auf der anderen Seite war das Wohnhaus. 🙂

 

Wir waren viel zu früh da und gingen noch ein wenig spazieren und warteten dann bis wir dran waren. Maya blieb ganz brav liegen und guckte nur neugierig als zwei große Hunde mit ihrem Frauli aus der Tür kamen und zum Auto gingen. Und dann steckte auch schon Lotta ihren Kopf aus der Tür und fragte, ob das Maya sei. Obwohl es immer noch 15 Minuten vor der vereinbarten Zeit war, durften wir schon reinkommen. Lotta nahm sich viel Zeit und erklärte wie das mit dem Schwimmen vor sich ging. Maya bekam eine Schwimmweste und ein Seil wurde befestigt damit sie in der Mitte des 5×3 m großen Beckens mit 1,5 m Wassertiefe bleiben würde. Da das Becken Stahlwände hatte, spiegeln sich die Hunde darin und manche Hunde würden sehr auf dieses „Spiegelbild“ reagieren. Deshalb sollten die Hunde anfangs in der Mitte des Beckens bleiben und das Seil würde das eben ermöglichen.

Dann musste Maya eine recht steile Rampe hinaufgehen und dann sah sie das Wasser und sie wollte sofort wieder runter. Ab dann fühlte ich mich wie der ärgste Tierquäler! Wir versuchten Maya mit Spielzeug, Luftblasen und Hühnerwurst ins Wasser zu locken (es führte eine Rampe hinein) aber sie wollte nur weg. Tja… also schoben wir sie ins Wasser und mit lautem Plantschen (und festhalten denn sie wäre ja sofort wieder aus dem Becken gekrabbelt) schafften wir es dann, sie in die Mitte des Beckens zu bewegen. Ich war sofort klatschnass obwohl ich eine Schürze bekommen hatte aber durch Mayas Plantschen bzw. ihre „Ausbruchsversuche“ musste ich sie ja mit vollem Körpereinsatz festhalten. Die Panik in Mayas Augen als sie laut schnaufend im Wasser paddelte brach mir fast das Herz. Nach einer halben Minute Schwimmen, wurde das Seil gelockert so dass sie bei mir ein Weilchen entspannen konnte… aber von Entspannung war natürlich nichts zu sehen. Ich hielt sie mit einer Hand an der Schlaufe der Schwimmweste fest und mit der anderen Hand umfasste ich ihre Ellbogen damit sie eben aufhören würde zu paddeln (sie soll ja die Muskeln entspannen) aber das war nicht so einfach denn sie wollte ja sofort aus dem Wasser hinaus als sie nur in die Nähe des Beckenrandes kam.

Nach einer Verschnaufpause, wurde Maya wieder in die Mitte des Beckens gezogen und wieder paddelte sie voller Panik und laut schnaufend, diesmal eine ganze Minute. Dann konnte sie wieder in meinen Armen „entspannen“ … dann kam auch Lotta auf meine Seite des Beckens und hielt Mayas Hinterpfoten fest denn mit denen paddelte Maya weiter. Diese Prozedur wiederholten wir dann noch zwei Mal und dann durfte Maya endlich aus dem Wasser raus. Ich habe natürlich die ganze Zeit versucht, Maya zu beruhigen aber das gelang mir nicht wirklich, auch wenn die Panik in Mayas Augen beim Schwimmen ein klein wenig nachließ.

Als Maya dann da oben auf der Plattform stand, hatte ich die Befürchtung dass sie trotz Festhaltens einfach runterspringen würde aber dann setzte sich sich und blickte ungläubig zurück ins Becken so als ob sie rekapitulieren würde was da gerade passiert war. Lotta meinte auch, dass wir in Ruhe lassen sollten und erst als sie dazu bereit war, half ich ihr langsam die steile Rampe nach unten zu gehen. Dann wurde Maya geduscht und abgetrocknet und selbst das ging über Erwarten gut. Maya ist ja eine riesige Dusche bei uns daheim gewohnt aber das war ja nur ein kleines halbhohes Duschkabinchen … aber sie war wohl so fertig dass sie sich nur mit ein paar kleinen halbherzigen „Fluchtversuchen“ abduschen ließ.

Die großen Microfaserhandtücher waren super… damit war Maya in Nullkommanix trocken! Daheim verwende ich zwei riesige Badelaken und Maya ist danach trotzdem noch nass. Ich glaube, solche Microfaserbadetücher muss ich für uns auch kaufen.

Danach durfte Maya auf der Vibrationsplatte entspannen. Das gefiel ihr sichtlich und sie legte sich auch gleich hin und ließ sich durchrütteln. Frauli bekam in der Zwischenzeit einen Kaffee und durfte auch entspannen während Lotta das nasse Chaos in der Schwimmhalle beseitigte.

Danach unterhielten wir uns und quatschten über LCHF, Hundefutter, Arthrose, Lottas Nachbar dem das Unternehmen ein Dorn im Auge ist (dabei hat er selbst mehrere Hunde!) und und und.

Dann wurde Maya unruhig und wir gingen eine Gassirunde im eigens dafür vorgesehenen Teil des Gartens. Nach dem kleinen Geschäft und Grasen, gingen wir wieder zurück und ich hatte eigentlich erwartet dass Maya beim Auto stehen bleiben würde … aber nein… sie wollte schnurstracks zurück ins Gebäude. Während Maya sich die Spielzeuge und Leckerlies im Vorraum anguckte und beschnüffelte, quatschten Lotta und ich weiter. Sie sagte, dass ich überlegen sollte, ob wir nochmals Schwimmen wollten oder nicht. Es gäbe Hunde denen das Schwimmen nach ein paar Malen dann schon Spaß macht und es gäbe Hunde denen das nie gefallen wird. Wir könnten auch nur zum vibrieren kommen denn das allein wäre ja auch schon gutes „Training“ für die Hunde. Aber wir beide bemerkten, dass Maya nach dem Schwimmen viel „runder“ ging als vorher.

Und … wie könnte es auch anders sein … Lotta meinte auch, sie wäre so verwundert gewesen als sie uns draußen gesehen hat, denn sie konnte sich nicht erinnern, dass ein Rhodesian Ridgeback kommen würde … tja, wieder jemand der nun gelernt hat dass bei richtiger Mischung aus Dobermann, Rottweiler und Amstaff ein Ridgeback ohne Ridge entsteht. 😀

Als wir uns dann nach einer Stunde verabschiedeten, hörten wir dann wieder einmal, wie ruhig und freundlich Maya ist und dass wir jederzeit wieder willkommen sind. Jetzt schauen wir mal wie es Maya in den nächsten Tagen geht und dann entscheiden wir ob wir nochmals Schwimmen gehen oder nicht. Bisher sieht es aus als ob es Maya besser geht. Wie gesagt, sie geht runder und heute beim Spazieren gehen war sie richtig flott unterwegs und war auch nicht so fertig wie sonst, erzählte Nachbar Krister. Sie (und ich somit auch, herrlich) hat auch die ganze Nacht durchgeschlafen. Nach dem Spaziergang am Vormittag hat sie bis zum Nachmittagsspaziergang geschlafen aber ob das aus Erschöpfung oder wegen dem Regen ist, kann ich nicht beurteilen. 😉

Gestern jedenfalls sah Maya recht zufrieden aus als sie abends in der Küche lag und sie hat mir die „Tierquälerei“ auch nicht übel genommen. Im Gegenteil, sie wirkt eher mehr verschmust als sonst und ausgeglichener.

 

Und sollten wir wieder da hinfahren, nehme ich mir Kleidung zum Wechseln mit bzw. ziehe eine Regenhose an, denn klatschnass 40 Minuten im Auto sitzen ist nicht lustig. 😉

 

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Mayas Home Rehab Gerät

Es ist vollbracht!

Mein selbstgebautes Maya Home Rehab Gerät ist fertig und auch schon voll in Betrieb. 😉

Maya hat ja Arthrose und ich habe im Internet (Google sei Dank) ein paar Tipps gefunden wie man dem Hund das Leben mit Arthrose erleichtern kann. Darunter war der Tipp den Hund langsam über eine Leiter gehen zu lassen, damit er die Pfoten heben muss und die entsprechenden Muskeln trainiert ohne dass es auf die Gelenke geht. Und dann mit der Zeit kann man auch was darunterlegen damit der Hund die Pfoten höher heben muss.

Da die große Leiter zu schwer zum hin- und hertragen ist (und die ganze Zeit im Gras liegen lassen will ich sie auch nicht), habe ich einfach eine eigene 4,80 m lange „Leiter“ gebaut. Die Breite und der Sprossenabstand entspricht genau der normalen Leiter also sollte das passen.

Und gestern Abend haben wir das erste Mal trainiert und das funktionierte super. Ein paar Sprossen hat Maya zwar ausgelassen aber für das erste Mal war das schon sehr gut.

 

 

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