Nach Regen kommt Sonnenschein

… Und dann noch mehr Regen. 😊

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Kleiner Eingriff ganz groß

Am 27. Februar hätten wir ja einen Termin für das Entfernen eines Ohrenschmalzpfropfens und des Auskratzens eines Lipoms gehabt… Details könnt ihr hier nachlesen.
Nachdem der Termin von der Tierklinik einmal verschoben wurde, fuhr ich mit Maya dann am Montag Früh (4. März) nach einer schlaflosen Nacht nach Gävle. „Natürlich“ hatte es ca. 10 cm geschneit aber es ging trotzdem recht gut zu Fahren.

Unser Termin war um 7:30 Uhr und wir waren schon um 7:11 Uhr da. Da hätte mir schon klar sein müssen, dass irgendwas nicht stimmte, denn ich bin nie, NIE, nirgendwo 20 Minuten zu früh… eher 20 Minuten zu spät! 😉

Wir checkten ein und ich füllte ein Formular aus das nach Krankheiten, Medikamenten und Überempfindlichkeiten fragte. Dann war ich etwas perplex weil mir gesagt wurde, ich könnte Maya dann um 13:30 Uhr wieder abholen. Ich dachte, ich könnte gleich warten weil es ja nur ein kleiner Eingriff wäre. Beruhigungsmittel, Kurznarkose, Ohren durchputzen, kleiner Einschnitt, Fettgeschwür auskratzen, eine kleine Naht und fertig. Tja, hatte wohl keine Wahl als ins Büro zu fahren und bis 13 Uhr arbeiten. Und eines kann ich euch sagen, so nervös wie an diesem Vormittag war ich schon lange nicht.

Als ich dann am Nachmittag zur Tierklinik kam, war die Rechnung noch nicht fertig und ich musste ein paar Minuten warten. Dann war alles bereit und ich sollte 12.800 Kronen, umgerechnet 1.200 Euro, bezahlen. „WAS?“ fragte ich, „12.800 Kronen? Für einen kleinen Eingriff?“ Die Dame an der Rezeption meinte, dass eine Narkose für einen großen Hund eben recht viel kostet.
Narkose für einen großen Hund? Warum Narkose? Das sollte doch nur eine lokale Betäubung sein. Mir wurde fast schlecht bei dem Gedanken was die mit Maya gemacht hatten. Die Frau von der Rezeption ging dann nach hinten um zu checken ob die Rechnung korrekt war. Kurz darauf kam sie wieder und meinte, ja, das hat seine Richtigkeit. Ich sagte dann noch zu ihr dass man das dann aber nicht „kleinen Eingriff“ nennen dürfte wenn das 12.800 Kronen ausmacht.

Beim Fragebogen ausfüllen wurde auch danach gefragt ob die Tierklinik die Kosten direkt mit der Versicherung abrechnen sollte und das hatte ich mit Nein markiert weil ich ja nie damit gerechnet hatte, dass es so viel werden würde. Ich hatte mit 6000 Kronen gerechnet, aber nicht mit 12.800! Die Rezeptionistin fragte dann, ob ich vielleicht doch möchte dass die Klinik direkt mit der Versicherung abrechnet (kostet 15 Euro extra) und das haben wir dann gemacht. Somit bezahlte ich „nur noch“ rund 400 Euro.

Dann hieß es auf Maya warten … und ich fragte mich ob das Jammern das ich hörte, wohl von ihr kam. Das war nicht sie, sie war die ruhigste von allen erfuhr ich später. Bevor Maya kam, kam eine Tierpflegerin mit einem Informationsblatt über Verhaltensregeln nach einer Narkose und mit Schmerztabletten und sie erzählte dann, dass es beim Auskratzen zu Blutungen gekommen wäre und deshalb hätten sie dann eine Vollnarkose machen müssen, um das in Ordnung bringen zu können. Deswegen hätte auch alles viel länger gedauert. Beide Ohren wurden gründlich gereinigt und im rechten Ohr wurde eine Infektion entdeckt, und weil es im Inneren so geschwollen ist, konnten sie nicht erkennen ob das Trommelfell beschädigt ist (was wohl der Fall sein könnte bei kräftigeren Infektionen). Deshalb wird eine Behandlung durchgeführt „als ob“ das Trommelfell beschädigt wäre, also mit Antibiotika und Kortison.
Das Gewebe vom großem, nun entfernten Lipom und von zwei kleineren wurde untersucht und es ist nur Fettgewebe, also harmlos. Da Maya schon älter ist wurde vor dem Eingriff auch noch eine Blutuntersuchung gemacht und da war ein Leberwert leicht erhöht. Ein zweiter Leberwert und auch alle anderen Werte sind aber ganz normal. Da wird nur empfohlen dass man das in zwei Monaten nochmals kontrolliert.
Tja und dann kam Maya und ich sah die riesige Wunde und bekam einen Schock. Das war alles andere als ein kleiner Eingriff.

Da ich ja nicht damit gerechnet hatte, dass ich eine frisch operierte Maya transportieren muss, hatte ich auch keine Vorkehrungen getroffen um sie einfach ins Auto verfrachten zu können. Maya konnte nicht mal eine Pfote auf die Rückbank legen (damit ich sie dann am Hinterteil hineinheben kann) und ich schaffte es einfach nicht, sie ins Auto zu bekommen. Ich ging dann nochmals in die Tierklinik und fragte ob die vielleicht eine Rampe oder so was hätten was aber nicht der Fall war. Aber die Rezeptionistin kam mit mir raus und half mir, Maya ins Auto zu heben.

Und Maya wäre nicht Maya wenn sie daheim nicht die erste Gelegenheit genutzt hätte um aus dem Auto herauszuspringen während ich noch nach einer Möglichkeit suchte, sie „auf schonende Weise“ herauszuholen. Der Hund ist manchmal echt eine Katastrophe!
Doch dann stand sie erst mal ca. 10 Minuten nur da, im Schneeregen,…und rührte sich nicht vom Fleck. Als ich sie dann doch endlich im Haus hatte, bekam sie ein wenig zu essen was sie auch mit großem Appetit verspeiste. Dann legte sie sich ins Bett und schlief ein Weilchen, während ich neben ihr auf dem Boden saß.

Nach dem Aufwachen am Abend bekam sie wieder eine kleine Portion zu essen, wir gingen raus und sie erledigte ihr Geschäft. Doch dann begann das Stehen… sie wollte sich nicht hinlegen, vermutlich weil es zu große Schmerzen verursachte. Das war die schlimmste Nacht meines Lebens. Maya jammerte, sie zitterte mit den Hinterbeinen, sie fühlte sich kalt an und zitterte zeitweise. Und wie gesagt, sie weigerte sich, sich hinzulegen. Sie stand da, die Augen fielen ihr schon zu aber sie legte sich nicht hin. Später in der Nacht brachte ich sie zumindest dazu, sich ins Bett zu setzen und ich dachte sie könnte dann vielleicht im Sitzen an mich gelehnt ein wenig schlafen. Aber das funktionierte auch nicht. Dazwischen stand sie immer wieder auf und ging zur Tür. Also dachte ich, sie müsste mal… aber ne, Fehlanzeige. Sie stand dann nur da und starrte ins nirgendwo.

Ich war mit meinen Nerven am Ende. Ich wusste nicht wie ich ihr helfen konnte und dem Hund hilflos beim Jammern zuhören zu müssen ist nicht lustig. Schon gar nicht nachdem ich ja auch in der Nacht zuvor schon nicht geschlafen hatte. Um 2 Uhr in der Nacht legte sie sich dann doch hin und ich bekam 2 Stunden Schlaf … so lange bis mich ihr wimmern aufweckte.
Um 6 Uhr klingelte der Wecker und dann legte Maya sich wieder hin. Da beschloss ich, dass ich sie nun nicht aufwecke sondern schlafen lasse. Ich schickte meinem Chef eine Mail in der ich ihm die Situation schilderte und sagte dass ich von daheim aus arbeiten würde. Wir lagen dann noch bis ca. 9 Uhr im Bett und hin und wieder bin ich auch eingenickt.

Am Dienstag hatte Maya wieder großen Appetit und mampfte genüsslich ihr Essen. Aber … sie wollte sich wieder nicht hinlegen. Erst am Nachmittag brachte ich sie dazu, sich hinzulegen und ich setzte mich wieder neben sie und überwachte ihren Schlaf. Eigentlich wollte ich an diesem Tag nach Sandviken zur Apotheke um endlich ihre Medizin zu holen aber wie sollte ich sie im Auto transportieren wenn sie sich nicht hinsetzen und hinlegen will? Und so frisch operiert allein daheim lassen war auch keine Option. Sie hatte ja ihre Schmerzmittel die wir direkt in der Tierklinik bekamen und die Antibiotika und das Kortison auf Rezept das ich holen musste, waren für die Infektion im Ohr. Ich beschloss, dass die Infektion nicht so wichtig war (hoffe, das war auf längere Sicht keine Fehlentscheidung) und fuhr nicht nach Sandviken.

Am Abend nach dem Gassigehen bemerkte ich, dass Mayas rechte Vorderpfote stark geschwollen war und sie es nicht voll belasten wollte. Sie zuckte auch zurück als ich die Pfote abtasten wollte. Es war das Bein in dem auch die Kanüle saß und ich dachte sofort an eine allergische Reaktion.

Ich rief sogar in der Tierklinik an und fragte ob das eine bekannte Nebenwirkung sei aber die Frau am Telefon hatte davon noch nie gehört. Sie empfahl mir ein wenig abzuwarten und wenn es schlimmer würde, sollte ich bei einer anderen Tierklinik anrufen die Rund um die Uhr einen Tierarzt in Bereitschaft hatten. Dort rief ich an und auch der Tierarzt da am Telefon meinte, ich könnte ruhig ein Weilchen abwarten und mich wieder melden wenn es schlimmer wurde oder Maya nicht mehr gehen könnte. Nachdem es aber nicht ärger wurde, dachte ich mir dass ich bis zum nächsten Morgen abwarten könnte. Mir kam dann auch irgendwie der Gedanke, ob Maya sich vielleicht die Pfote beim Aufstehen verstaucht haben könnte. Sie hat ja sowieso schon wegen dem eingeklemmten Nerv Probleme beim Aufstehen (Hinterteil) und wenn ihr dann vorne die Wunde beim Aufstehen schmerzt kann es ja leicht sein, dass sie eine falsche Bewegung gemacht hat während ich schon im Vorzimmer auf sie gewartet habe. Ich habe zwar nichts gehört oder gesehen aber eine allergische Reaktion mehr als 24 Stunden nach der Kanüle klingt ja auch seltsam.

Aus welchem Grund auch immer wollte Maya in dieser Nacht überhaupt nicht ins Schlafzimmer. Also holte ich meine Matratze und legte sie neben Mayas Tagesbett ins Wohnzimmer. In all diesen Tagen sucht sie immer meine Nähe also wollte ich sie auch in der Nacht nicht alleine lassen. Naja, was soll ich sagen, es endete damit dass Maya sich, nachdem sie mal eine Weile da gesessen hatte, auf meiner Matratze breit machte und einschlief. Die 15 cm am Rand die übrig waren, reichten nicht mal für meinen Hintern aus. Also nahm ich mir kurzerhand Mayas frisch gewaschenes Tagesbett und legte mich da drauf damit ich nicht am kalten Boden liegen musste.

Nach dieser Nacht mit weiteren nur 4 Stunden Schlaf war zumindest die Pfote weniger geschwollen auch wenn Maya nach dem Aufstehen humpelte und das Bein beim Stehen etwas entlastete. Aber zumindest reichte sie mir von sich aus die Pfote als es nach dem Gassigehen ans Pfoten abtrocknen ging. Sie zuckte auch nicht mehr zurück wenn ich es berührte.

Nachdem es am Morgen -17° C gehabt hatte, war ich dann zu Mittag froh, dass es nur noch -3° C hatte denn Maya fand es drinnen soooooo langweilig. Also waren wir lange draußen und schauten den Vögeln zu.

Und dann taute Maya richtig auf denn da kam ein Postauto die Einfahrt runter. Die Postmarie (die Postlerin) brachte nämlich einen Karton voller Leckerlies nur für Maya. Gemeinsam machten wir dann das Paket auf und Maya bekam einen getrockneten Hühnerfuß (igitt). Und zu meiner riesigen Freude, nahm sie den Fuß und LEGTE sich damit auf ihr Bett. In mir keimte die unbändige Hoffnung auf eine Nacht mit eine paar mehr Stunden Schlaf auf. 😉

An diesem Nachmittag fuhr ich dann auch allein Sandviken um endlich die Medikamente zu holen. Ich hatte meine Bedenken, aber ich ließ Maya allein daheim. Nach zwei Minuten im Auto fragte ich mich dann ob das so eine gute Idee war denn erst dann merkte ich wie unglaublich müde ich war. Ich war mehr als froh dass es noch hell draußen war und noch keine Rush Hour… ich hoffte wirklich dass ich keinen Unfall verursachen würde. Aber alles ging gut und ich und das Auto kamen nach einer Stunde heil wieder daheim an. Und auch Maya hatte sich nicht den Body ausgezogen, nicht die Wunde zerkratzt oder sonstwas angestellt.

Mayas Medizinschrank ist in der Zwischenzeit ganz schön gewachsen. Allerdings habe ich beschlossen, dass ich mit dem Zeug das sie normalerweise für die Arthrose bekommt, eine Pause mache. Die Schmerzmittel sind Narkotika klassifiziert und Antibiotika und Kortison sind ja auch nicht ohne.


Und in dieser Nacht schliefen wir stundenlang ohne Unterbrechung! Was für ein Gefühl.
Am Donnerstag war es draußen richtig trüb und eklig grau und nebelig aber Maya war total gut drauf und wollte laufen und springen und es war schwer sie zu bremsen. Es war kaum zu glauben dass sie erst drei Tage zuvor eine Operation gehabt hat. Und der Unterschied von Mittwoch zu Donnerstag war auch enorm.

 

Da ich aber arbeiten musste, fand sie es voll langweilig daheim. Also fragte ich unsere Hundesitterin ob Maya am Freitag bei ihr sein dürfte und das war ok.
In der Nacht weckte Maya mich um 4 Uhr morgens weil sie raus musste aber sie hat auch viel Durst und trinkt mehr. Und einmal aufwachen und aufstehen ist ja nichts gegen Montag bis Mittwoch mit nur ein paar wenigen Stunden Schlaf überhaupt.

Tja, dann war es Zeit zur Hundesitterin zu fahren aber das war einfacher gesagt als getan, denn obwohl es ihr insgesamt sehr viel besser ging, wollte Maya immer noch nicht die Pfoten auf die Rückbank legen damit ich ihr ins Auto helfen konnte. Ich hatte ja von der Zeit als es ihr mit der Arthrose so schlecht ging eine Rampe aber die passte nicht ins neue Auto. Da bekomme ich die Seitentür nicht so weit auf dass ich die Rampe reinlegen konnte. Dann dachte ich mir, sie kann ja über den Kofferraum einsteigen und dann über die umgelegte Rückenlehne auf ihren Platz auf der Rückbank klettern. Tja, nur ist die Rampe für den Kofferraum zu kurz und deshalb viel zu steil. Ich probierte einige Sachen aber nichts funktionierte… bis mir einfiel dass ich ja eine Trittleiter habe… und die passte perfekt.

Am Abend holte ich Maya wieder und da lobte Lena Maya weil sie so schnell gelernt hatte über die Treppe, die Trittleiter und den Kofferraum auf ihren Platz im Auto zu klettern. 😉 Lena erzählte auch dass Maya am liebsten den ganzen Tag mit Lenas Schäferhündin Daphne gespielt hätte. Am Abend merkte ich dann dass Maya sehr viel Wasser trank, eine Nebenwirkung des Kortison. Das blöde war nur dass sie dann in der Nacht alle drei Stunden pinkeln musste. Wir gingen nach dem abendlichen Gassigehen ca. um 23 Uhr schlafen und die Überwachungskamera registrierte uns dann um 1:30 Uhr, 4:42 Uhr, 7:20 Uhr und 8:58 Uhr… da war nicht viel schlafen dazwischen drin.

Dazwischen hatte ich schlaftrunken wie ich war vergessen, Mayas Body aufzuknöpfen… und somit pinkelte sie teilweise den Body an. Ich warf ihn gleich mitten in der Nacht in die Waschmaschine mit einer 15 Minuten Kurzwäsche und in dieser Nacht musste Maya mit einem alten t-Shirt von mir schlafen um die Wunde zu schützen. 😉

Da hatte ich mich am Donnerstag wohl etwas zu früh über einen wieder „normalen“ Tages- und Schlafrhythmus gefreut. Laut Beipackzettel kann das hauptsächlich am Anfang der Einnahme des Kortison sein… ich hoffe, das normalisiert sich dann bald wieder.
Die Wunde heilt gut und am Freitag haben wir einen Termin zum Nähte ziehen. Ich hoffe, dass die Nächte bis dahin normal verlaufen und ich nicht einen Blogbeitrag mit dem Titel „Schlaflos am Gullsjö“ schreiben muss 😉

Also zusammenfassend muss ich sagen, wenn ich all das vorher gewusst hätte, hätte ich niemals dieses Lipom entfernen lassen. All die Schmerzen und die Nebenwirkungen der Medikamente sind das nicht wert.

Hier ein Bild wo man das Fettgeschwulst hinter dem Gurt des Brustgeschirrs gut sieht. Es war am Ende schon ungefähr so groß wie ein Tennisball würde ich sagen.

Und zum Vergleich ein Bild von heute:

Ja, das Lipom war unangenehm aber durch ein anders geschnittenes Brustgeschirr oder eine „Wattierung“ hätten wir das wohl in den Griff gekriegt. Vor allem macht es mich wütend dass mich die Tierärztin nicht über dieses Risiko aufgeklärt hat. Ich verstehe dass solche Dinge passieren können aber dann sollte man vorher drüber informiert werden.
Vielleicht bin ich naiv aber wenn ich beim Gespräch mit ihr schon sage, dass eine andere Tierärztin gesagt hätte, das könne man nur unter Vollnarkose entfernen lassen und das wäre gefährlich weil Maya nicht mehr die jüngste ist und diese Tierärztin sagt „Nein, nein, nein, das ist nur ein kleiner Eingriff mit örtlicher Betäubung“ … dann zweifle ich ein wenig an den Fähigkeiten dieser Tierärztin. Als Laie muss man sich doch drauf verlassen können was der Tierarzt sagt. Wenn sie auch nur angedeutet hätte, dass es aber zu Komplikationen kommen könnte die eine Vollnarkose erforderlich machen, hätte ich das nicht machen lassen. Das war ja nur Fettgewebe – nichts was irgendwann gefährlich sein könnte für Maya.

Und wenn es dann passiert, wird man nicht mal angerufen und darüber informiert. Das ärgert mich ja auch gewaltig. Die haben ja noch extra meine Telefonnummer aufgeschrieben „falls etwas ist!“… also wenn das nicht „etwas“ ist dann weiß ich nicht.
Naja, aber jetzt ist es geschehen und ich kann es nicht mehr ändern. Ich hoffe nur, dass nicht noch weitere Nebenwirkungen oder Spätfolgen auftreten.

Das war sie erstmal, die Geschichte von der Fettabsaugung nach Maya-Methode! 😉

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Special moments – Februar 2019

Die besonderen Momente vom Februar beschränken sich diesmal auf das bzw. „die“ Eichhörnchen die hier wohnen. Ja, ich habe sogar zwei Eichhörnchen die sich beim ersten Zusammentreffen vor der Kameralinse am 16. Februar noch verjagten aber am 23. Februar friedlich keinen halben Meter voneinander genüsslich mampften. Wer weiß, vielleicht gibt es ja bald Eichhörnchen-Babies? 😉

Als ich die Vogelfutterstation kaufte hatte ich ein schlechtes Gewissen weil ich mir dachte dass die Eichhörnchen da ja nicht ans Futter rankamen… aber da hatte ich mich schwer getäuscht, wie das Video ganz unten zeigt.

Doch erst ein paar Fotos, wir fangen mit den Turtelhörnchen an…. 😉

SAMSUNG CSC

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Hier die Klettermimi in Action (laut einem Bericht sind die Männchen nämlich faul also muss das hier das Weibchen sein und ich taufte sie Maxi und Mimi):

Und Stillbilder:

Wildcamera

Wildcamera

SAMSUNG CSC

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Die Bilder und auch die Videos unten sind zwischen dem 14. und 23. Februar mit drei verschiedenen Kameras aufgenommen… also nicht über die variierende Qualität wundern.

 

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Seniorenuntersuchung in der Tierklinik

Am Freitag war ich mit Maya in der Tierklinik in Gävle.

Anlass dazu waren erstens ihre Probleme beim Aufstehen. Ich hatte in einem früheren Beitrag davon berichtet dass Maya kurz nach Weihnachten mit einem Bein so tief im Schnee versank dass sie allein nicht mehr rauskam. Gleich danach war ihr nichts anzumerken aber am Abend konnte sie aus eigener Kraft nicht aufstehen… das war ganz schön beunruhigend. Das wurde aber schnell besser und ich dachte mir eben, dass war eine Zerrung. Ein paar Wochen später durfte Maya nach Lust und Laune im Wald frei laufen was sie auch ausgiebigst tat… teilweise sah ich sie gar nicht mehr. Am Abend konnte sie dann wieder nicht von allein aufstehen aber wenn ich ihr Hinterteil hochhob konnte sie alleine stehen und nach ein paar wackeligen Schritten auch wieder normal, also ohne Humpeln, gehen. Das war aber auch nur abends so, untertags hopste sie herum wie ein junger Hund. Das änderte sich aber mit der Zeit und sie hatte jedes Mal beim Aufstehen Mühe, hoch zukommen. auch wenn sie ins Auto springen sollte, zappelte sie erst ein Weilchen herum bevor sie hinein sprang … und ab und zu legte sie nur die Vorderpfoten auf die Rückbank und ich hob sie hoch. Das war von Tag zu Tag verschieden.

Gleichzeitig konnte ich aber genau sehen, dass es nicht das gleiche war wie damals als ihre Arthrose akut war. Da verweigerte sie mehr oder weniger. Nun versucht sie zumindest, ins Auto zu springen aber es scheint als ob sie nicht genug Kraft in den Hinterbeinen hat. Blöderweise passt die Rampe die ich damals wegen der Arthrose gekauft habe, nicht ins neue Auto, die ist zu breit also ist das leider auch keine Alternative.

Ab und an hat Maya auch Problem mit Schmutz in den Ohren aber das bekamen wir bisher mit Ohrentropfen immer schnell wieder hin. Doch diesmal wurde es nicht und nicht besser. Egal wie gründlich das Ohr gespült und gereinigt wurde, sie schüttelte trotzdem immer wieder kräftig den Kopf weil es sie juckte.

Und last but not least hat Maya ja seit Jahren ein nun schon sehr großes Lipom (einen gutartiger Tumor des Fettgewebes) an der Brust das nun auf Grund der Größe zu stören beginnt. Maya möchte auch gerne dass ich sie an dieser Stelle (direkt hinter der Achsel sozusagen) kratze also nehme ich an, dass das Brustgeschirr schon ein wenig daran reibt und die Haut irritiert. Doch in den letzten Monaten bekam sie drei weitere kleinere Knoten und es war an der Zeit zu kontrollieren ob diese auch nur gutartige Fettgeschwülste sind.

Im Warteraum der Tierklinik verzauberte Maya nicht nur alle Angestellten sondern auch die drei Leute die Tierfutter kauften. Es läuft ja immer nach dem gleichen Schema ab aber ich bin immer wieder aufs Neue von Mayas Charmeoffensive begeistert. Mit ihrer ruhigen Gelassenheit und neugierigem Blick aus treuherzigen Augen wickelt sie regelmäßig alle Menschen um den Finger. Sie ist aber wohl auch der einzige Hund der sogar beim Tierarzt total entspannt ist und entweder lang ausgestreckt auf der Seite am Boden liegt oder sich gar auf den Rücken legt damit ich ihr in der Wartezeit den Bauch kraule. Und auch die Tierärzte sind sofort ihre besten Freunde und werden abgebusselt… die vom Freitag grinste während der ganzen Untersuchung von einem Ohr zum anderen weil sie Maya so herzig fand.

Wie auch immer… es steckt etwas großes sehr tief in Mayas Ohr das mit Kurznarkose entfernt werden muss weil es eben so tief („hinter der Biegung“) sitzt. Die Tierärztin konnte nicht erkennen was es war. Es könnte ein Ohrenschmalzpfropf mit ein paar Pelzhärchen von Maya sein – sie konnte etwas „haariges“ erkennen – oder auch etwas anderes sein. Da Maya bei der Untersuchung schon etwas jaulte, wollte sie auf keinen Fall das Risiko eingehen, eine Entfernung ohne Narkose zu versuchen. Die Gefahr dass Maya sich zu sehr bewegt und das Ohr verletzt würde, ist zu groß.

Dann wurden Mayas Geschwülste abgetastet und die Tierärztin ist sich ziemlich sicher, dass alle Knoten „nur“ Lipome sind aber sie meinte, man könnte ja eine Biopsie machen, dann wüsste man es genau. Ich fragte dann, ob man – wenn Maya denn schon in Kurznarkose ist – das Gewebe beim großen Lipom vielleicht absaugen könnte damit es kleiner wird, weil es Maya nun eben schon stört. Aber da sagte sie, man könnte mit lokaler Betäubung einen kleinen Schnitt machen und das Gewebe komplett „rauskratzen“. Das wäre nur ein kleiner Eingriff und absolut kein Problem. Hmmm… als eine andere Tierärztin damals die Diagnose Lipom stellte, sagte sie dass es auf Grund von Mayas Alter (damals war sie 6 Jahre alt) viel zu riskant sei, das Ding zu entfernen denn das würde eine Narkose (und so wie sie das sagte klang es nach Vollnarkose und „richtiger“ Operation) erforderlich machen und bei Hunden in Mayas Alter sei jede Narkose ein Risiko.

Naja, aber nachdem Maya ja nun auf jeden Fall eine Kurznarkose braucht (das Ding im Ohr macht sie „narrisch“), wird das nun auch gleich gemacht. Ich bin mir sicher dass Maya glücklich sein wird, wenn sie die „Kugel“ los ist.

Was die Probleme beim Aufstehen betrifft meinte die Tierärztin dass sie entweder eine Muskelzerrung oder einen eingeklemmten Nerv hat (ev. sogar ein Bandscheibenvorfall). Da kann man nicht viel machen außer schonen und warten bis es verheilt ist. Ich bekam aber ein Rezept gegen „Nervenschmerzen“ das allerdings eine ganz andere Zusammensetzung und Wirkungsweise als alle bisherigen Medikamente für Maya hat. Auf Rymadil (nach der Kastration) und Previcox (Arthrose-Diagnose) hat Maya ja gekotzt und das bekommt sie nicht mehr. Was sie jetzt bekommt sind Kapseln gegen… Epilepsi beim Menschen!!!

Als ich den Beipackzettel las dachte ich bei mir „WTF“? Die Nebenwirkungen waren erschreckend … aber ich hab dann „Gabapentin hund“ gegoogelt und es sieht so aus als ob Hunde viel weniger anfällig für Nebenwirkungen sind. Als ich die riesige Kapsel gesehen habe, dachte ich erstmal dass ich Maya nie und nimmer dazu bringen kann, das Ding zu schlucken… das spuckt sie mir sicher wieder aus. Aber… man glaubt es kaum, sie schluckt das Zeug (versteckt in Wurst oder Käse) in Nullkommanix runter. Super! Sie hat bisher 3 Kapseln bekommen und wird seeeehr müde drauf. Ich hoffe, sie verträgt das Mittel und dass es ihr hilft. Es ist echt nicht lustig zu sehen, wie der Hund z.B. am Eis ausrutscht und mit dem Hinterteil nicht mehr hochkommt. Gleichzeitig hopst sie oft beim Spazierengehen herum wie ein junger Hund. Das ist irgendwie immer der totale Kontrast… wie Jekyll & Hyde nur in dem Fall Welpe & Greisenhund.

Ansonsten hat Maya für ihr Alter gute Zähne und ganz ganz wenig Zahnstein, der aber nicht entfernt werden muss. Und fairerweise muss ich euch auch erzählen, dass die Tierärztin zwar Mayas Bauch abtastete aber nicht wirklich sagen konnte, wie es da aussieht weil Maya am Dienstag nämlich drei Mal gespuckt hat. Und zwar bin ich dran Schuld! Ich hatte nämlich Mini Rostbratwürstel (vom Lidl) am Montag Abend gegessen und Maya bekam ein Würstel ab. Ich habe die Nacht von Montag auf Dienstag kaum geschlafen weil ich solche Magenschmerzen hatte und stand zwei Mal auf um jeweils eine Magentablette zu nehmen und am Morgen hatte ich Durchfall. Und Maya… die war super! Ich lag noch völlig k.o. im Bett als sie aufstand (ihr Bett ist ja direkt neben meinem) und mich ansah… und ich wusste, jetzt ist es dringend. Bademantel angezogen und Tür aufgemacht … und Maya geht 2 Meter und kotzt. Das war das erste Mal dass sie Bescheid gesagt hat, dass sie kotzen muss! Wobei es aber auch schon eine Ewigkeit her ist dass sie drinnen kotzen musste. Im Laufe des Tages hat sie dann bei der Hundesitterin noch zwei Mal gespuckt. Am Mittwoch bekam sie Schonkost und dann ging es ihr wieder gut. Aber anscheinend fühlt sich der Bauch beim Hund auch noch ein paar Tage später nicht ok an. Aber seit wir zu Rohfütterung gewechselt haben, geht es Maya mit dem Magen auch eindeutig besser. Früher hat sie öfters mal Durchfall gehabt oder gekotzt aber das kommt jetzt kaum noch vor… außer bei einer speziellen Sorte von Rohfutter – aber das kaufen wir jetzt nicht mehr.

Nach dem Tierarzt hatte sich Maya eine Belohnung verdient und so machten wir am Heimweg einen Zwischenstopp bei unserer Lieblingstierhandlung. Und obwohl sie uns seit sicher zwei Jahren nicht gesehen hat, hat die Chefin Jenny (die Tierhandlung heißt Jennys Hund & Katze) Maya sofort erkannt und sie persönlich und mit Namen begrüßt. Tja, Maya hinterlässt eben überall bleibende Eindrücke. 😉

Wenn ich dort einkaufe dann ist es meistens am Wochenende und da arbeitet die Chefin ja nicht. Wir kauften u.a. ein neues LED Halsband weil das alte nicht mehr richtig lädt und natürlich was Gutes für Maya. Bei Jennys Hund & Katze bekommt man auch immer Leckerlies in die Plastiktüte aber diesmal war Maya alles andere als zufrieden mit den Keksen in der Tüte… sie ließ sie links liegen als sie am Abend welche bekam. Tja, wenn man auf Rohfütterung umsteigt muss man wohl damit rechnen dass der Hund zum Feinschmecker wird. 😉

Die Tierärztin hat mir auch geraten auf jeden Fall mit der Arthrose Rehab weiterzumachen. Ich hatte ihr erzählt dass ich ursprünglich ja ein Follow-Up mit Ann Essner, unserer Physiotherapeutin geplant hatte, aber dass Mayas Probleme mit den Hinterbeinen/Hüfte dazwischen kamen. Ich hoffe nur, dass die irgendwie eine neue Diagnose stellen können die eine Rehab rechtfertigt, denn dann würde die Versicherung die Kosten übernehmen (zumindest bis 600 Euro). Das klingt jetzt wahrscheinlich komisch, aber ich freue mich jetzt schon auf die Rehab – und auf Ann. Es gibt nur eine kleine Handvoll Menschen die mich in meinem Leben bisher wirklich beeindruckt haben (auf welche Art auch immer) und sie ist eine davon. Sie ist definitiv eine Koryphäe auf ihrem Gebiet und die erste in Schweden und eine von ca. 10 weltweit, die einen Doktor in Physiotherapie mit Spezialisierung auf Tier-Rehabilitierung gemacht hat. Und obwohl sie ja unumstritten weiß wovon sie redet wenn es um Rehab geht, kann sie auch zugeben dass sie etwas nicht weiß, wenn es so ist.

Als wir das erste Mal bei ihr waren wollte sie ja, dass wir irgendein Veterinär-Hundefutter Light kaufen damit Maya abnimmt. Aber ich sagte ihr, dass ich genug von all dem Trockenfutter hätte und wir probieren es mit Rohfütterung. Anfangs hatte ich Probleme die richtige Menge für Maya zu finden damit sie abnimmt und da nahm sie zu. Aber aus Fehlern lernt man und nach einigem probieren schließlich nahm Maya ab. Am letzten Tag sagte Ann dann, dass sie anfangs nicht gedacht hätte, dass wir es schaffen, abzunehmen. Aber sie hat uns falsch beurteilt, denn Maya hat abgenommen und außerdem noch Muskeln aufgebaut – und das war nicht nur das Resultat der Rehab. Sie sagte, dass sie das ehrlich nicht gedacht hätte und dass sie sich umso mehr freute und dass sie wohl ihre Einstellung zu Rohfütterung überdenken sollte und sie in der Richtung mehr informieren sollte. Ich glaube, Deutschland ist mit der Rohfütterung (also Barfen) schon viel weiter als Schweden wo das noch nicht so üblich ist, auch wenn es im Kommen ist. Ann arbeitet auch an der Universität von Uppsala und hat dort unseren „Fall“ diskutiert – und gab mir dann sogar Feedback dass unsere Rohfutter-Marke wohl die beste wäre. Das hätten ihr Unikollegen gesagt die auf diesem Gebiet geforscht hätten. Sie hätte uns auch gerne in einem Forschungsprojekt dabei gehabt aber leider waren wir zu früh dran. Das Projekt startete erst ein paar Wochen nach unserem ersten Rehab-Durchgang.

Also um es kurz zu sagen: ich freu mich auf die Rehab. 😉

Am 27. Februar sind wir dann beim Tierarzt um den Ohrenschmalzpfropfen zu entfernen, eine Biopsie zu machen und das große Fettgeschwulst auszukratzen… haltet uns die Daumen dass alles gut läuft.

 

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Special Moments – Jänner 2019

Ich habe mir neues Spielzeug gekauft!

Und zwar eine Überwachungskamera und eine Autokamera, auch DashCam genannt.

Die Überwachungskamera wurde natürlich gekauft, damit ich sehen kann falls jemand Unbefugter versucht sich Zutritt zu verschaffen. Dass sie auch Kleintiere filmt die sich vor dem Haus tummeln, ist ein sehr angenehmer und gewollter Nebeneffekt (ok, ich geb ja zu, dass die Funktionen „Hausüberwachung“ und „Viecherln gucken“ 50:50 Ausschlag gaben 😉 )

Die Dashcam habe ich zu 100% zur Dokumentation von ev. Tierbegegnungen gekauft und um Euch die Schönheit der schwedischen Natur zeigen zu können. Nicht nur ein Mal hab ich mich darüber geärgert dass ich keine Kamera zur Hand hatte wenn der Himmel sich in Pastellfarben zeigte och in Dunkelrosa/Violett …oder der Schneesturm einen die Sicht komplett nahm … oder wie hell es im Mai/Juni/Juli ist wenn die Sonne nicht mehr total untergeht.

Oder wenn – so wie diese Woche drei Pferde auf der Landstraße sind und man ein paar Kilometer im Schritttempo fährt um die Pferde nicht zu erschrecken… wobei ich nicht sicher bin ob das Auto vor mir die Pferde nicht bewusst „nach Hause“ getrieben hat? Oder die drei Rehe die seelenruhig vor dem Auto über die Straße gingen … blöderweise passierte das alles in der Zeit als die Dashcam schon daheim war, aber noch nicht installiert! Typisch, oder?

Ich dachte mir dass ich diese Videos „Special Moments“ nenne und sie monatlich veröffentliche… hoffe natürlich dass ich dann auch jeden Monat etwas besonderes zu zeigen habe.

Die Special Moments im Jänner (habe die Kameras erst seit Montag) sind der Untermieter, das Eichkätzchen das im Schnee offensichtlich nach Futter „tauchte“

und ein schöner, -15 Grad kalter Morgen am Weg zur Arbeit.

 

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Winterspaziergang

Heute schien wieder die Sonne und es hatte ganze 3 Grad plus! Dazu noch der Schnee vom Schneesturm am Dienstag und der Tag war perfekt.

Naja, nicht ganz perfekt. Ich hatte Kopfweh, Halsweh und am Morgen war die Nase verstopft aber wen kümmert das wenn es draußen so schön ist? Eben. 😉

Wir fuhren mit dem Auto die 4 km zu Björkmuren und gingen von dort in den Wald. Da die Straßen leider schon wieder vereist sind und Maya immer wieder ausrutscht, fand ich es besser die „leeren Kilometer“ zu sparen und stattdessen im Wald zu gehen.

Und was soll ich sagen, es war einfach superschön. Der Weg durch den Wald war noch total verschneit und weit und breit kein Mensch zu sehen – und noch nicht mal Spuren von Menschen. Deshalb ließ ich Maya von der Leine und sie war die ganze Zeit (bis wir wieder an der Straße waren) offline unterwegs.

Und wie man im Video sieht, war sie seeehr fröhlich drauf und genoss die Freiheit.

 

So „jungfräulich“ war der Pfad von der Straße zum Wanderweg.

Und dann waren wir im Wald und die Leine kam weg. Und wir spazierten und genossen die Aussieht und Maya alle Gerüche. Manchmal lief sie so weit vor dass ich sie gar nicht mehr sehen konnte aber das machte nichts… ich wusste dass sie nicht abhauen würde Und meistens stand sie dann hinter einem Baum und wartete auf das langsame Frauli. 😉

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Und dann kamen wir zu einem Unterstand den wir natürlich sofort inspizieren mussten.

Danach marschierten wir weiter durch den unberührten Winterwald und genossen die Stille und die schönen Aussichten die in der Natur viel schöner sind als auf den Bildern.

 

Ungefähr in der Mitte unseres Spazierganges funktionierte plötzlich die Kartenapp nicht mehr (öffnete sich nicht mehr) und wir gingen auf „gut Glück“ weiter. Und gegen Ende der Wanderung gab das Handy dann komplett den Geist auf. Wie sich daheim herausstellte, war der Akku leer obwohl der beim Weggehen noch bei 65% stand. Somit weiß ich nicht wie lange wir wirklich gegangen sind aber es war nicht besonders viel, ich schätze mal 5 – 6 km aber durch den Schnee war es ja ein wenig anstrengender. Wir waren ca. 2 1/2 Stunden  unterwegs inkl. Kaninchen gucken. Die verschwanden aber gleich im Bau als wir kamen, also lohnte es sich nicht wirklich zu fotografieren. 😉

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Blog Jahresrückblick 2018

Das Jahr 2018 war ein turbulentes Jahr:

  • Mietwohnung gesucht
  • Die meisten Möbel verkauft
  • Flohmarkt veranstaltet
  • Haus verkauft
  • In Wohnung übersiedelt
  • Maya depressiv
  • Jeden Tag min. 90 Minuten pendeln
  • Fast jeden Sommertag mit Maya an den Strand
  • Haus gekauft
  • Zermürbendes Warten auf Schlüsselübergabe
  • Schlüssel bekommen
  • Auto gekauft
  • Zimmer ganz allein renoviert
  • In Haus übersiedelt
  • Maya blüht wieder auf

Maya überrascht fast jeden Tag damit wie superbrav und verlässlich sie geworden ist. Ob das eine Alterserscheinung ist (sie wird im April 9 Jahre alt!) oder weil wir „zusammengewachsen“ sind kann ich nicht sagen. Aber sie ist einfach super. Noch vor zwei Jahren hätte ich nie gewagt sie einfach draußen ohne Leine laufen zu lassen und selbst noch mal aufs WC zu gehen oder was zu holen oder so. Heute kann ich ohne weiteres die Post holen oder stelle die beiden Mistkübel auf ihren Platz auf den Straßenrand wenn es Zeit zur Leerung ist und selbst wenn ich sie nicht gleich sehe (kann ja passieren bei 3700 m2 😉   ) weiß ich dass sie in der Nähe ist. Eigentlich lasse ich sie immer von der Leine wenn wir in die Einfahrt einbiegen. Manchmal gucken wir dann noch in den Teil hinterm Haus und auch da ist sie stehts ohne Leine. Das ist soooo schön wenn man dem Hund viel mehr Freiheiten geben kann und der diese nicht ausnutzt sondern sich einfach dran erfreut.

Und dann gab es 2018 noch:

  • Extrem viel Schnee
  • Extrem warmer (und früher) Sommer
  • Extrem trocken
  • Ärger mit Putzfirmen, Wohnungsnachbarn, Elektriker und anderen Firmen
  • Super Service von Installateur und Elektrofachhändler
  • Super nette neue Nachbarn (und die meisten anderen die in der Gegend wohnen) und immer noch Kontakt zu alten Nachbarn

 

Im Blog war es etwas ruhiger:

Es gab 37 Beiträge mit 4727 Besuchern aus den Top Zehn Ländern:

  • Deutschland
  • Vereinigte Staaten
  • Schweden
  • Österreich
  • Schweiz
  • Spanien
  • Sonderverwaltungszone Hongkong (!?)
  • Italien
  • Vereinigtes Königreich
  • Frankreich

Und die seltsamsten/lustigsten Suchbegriffe (hinsichtlich der Tatsache dass man damit auf meinem Blog landet) waren:

  • kröten babys
  • schokoladen werkzeug (der hält sich hartnäckig in der Statistik)
  • copyright Schweden
  • ockelbo elchpark
  • sylvie meis
  • warten satt, blieb zu hause kein winter in schweden glück (eine Phrase!!!)
  • kuhherde vertreiben
  • schwedische genesungswünsche
  • wunder du hast ihm nichts von deinem glauben erzählt
  • küchenzeichenprogramm
  • luchse heute in schweden
  • schmuseabend (???)
  • cartoon fred feuerstein vor auter wald die bäume nicht nicht sehen (nicht MEIN Schreibfehler!)
  • wellnessraum keller (auch so ein Klassiker)
  • schweden blinde kuh
  • schwedenhausnummer7
  • langweilig dran babyfische (???)
  • buch von strassenhund alfred (dachte der heißt Arthur 😉
  • es scheit bei nacht (Nein, ICH habe nicht das n vergessen!)
  • amazon (häh???)
  • arthur kommt kommt in schweden an
  • blumenbeet schwede
  • do as i do beibringen (DAS hab ich versucht … mit mäßigem Erfolg!)
  • sitzhaltung bei patelladisplasie hund
  • wespennest schweden fassade
  • maya hammarby (wie goldig, da hat jemand nach Maya gesucht – und sie gefunden!)
  • ich bin immer für eine überraschung gut (schön für dich)
  • gibt es traumeel auch in schweden
  • dachziegel schweden
  • wespennest in der garage (da gibts doch sicher hunderte Seiten – wieso kommt man mit so einem Suchbegriff auf meinen Blog??)
  • drainage grube
  • wandern im lofsdalen (waren wir!!!)
  • amstaff fand roten und weißen hund august 2017 (???)
  • bärensafari lofsdagen (bissi falsch geschrieben…)
  • achtung wildwechsel schweden
  • koalitionsgipfel: „an diesem abend war keine einigung zu erwarten“ (wie kommt man damit auf meine Seite??? Ich äußere mich NIE über politische Themen???)
  • schneelastzonen schweden (das kann wichtig sein aber ob man mit dem deutschen Begriff weit kommt?)

Der Suchbegriff der alle anderen seit Jahren übertrifft ist alles was mit Arthur, dem Straßenhund aus Ecuador zu tun hat.

Danke allen Lesern für eure „Gefällt mir“ und Kommentare.

Möchte auch nochmals die Gelegenheit nutzen und auf meine Facebook Seite „Leben in Schweden“ hinweisen wo ihr auch kürzere Beiträge und Fotos abonnieren könnt. Manchmal fehlt eben einfach die Zeit, sich an den Laptop zu setzen und viel zu schreiben.

Wir wünschen Euch allen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im Neuen Jahr!

Claudia & Maya

 

 

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Neujahrtagsspaziergang

Nachdem heute mal wieder die Sonne schien (wenn auch zwischen Wolken hindurch) und es Mayas Beinchen wieder gut oder zumindest viel besser ging, beschloss ich dass wir heute wieder unsere neu entdeckte Runde gehen, jedoch ohne die ca. 2,5 km lange Extraschleife durch den Wald. Das heißt es wurden am Ende 7,2 km.

Gleich nachdem wir die Landstraße überquert hatten, bockte Maya. Aus irgendeinem Grund wollte sie nach rechts gehen obwohl wir letztens nach links gegangen waren. Vielleicht wollte sie ihrer Leidenschaft Pfadfinden nachgehen oder es roch da irgendwas besonders interessant – aber sie stellte sich mitten auf den Weg und bockte, d.h. sie blieb stur stehen. Als ich ihr dann lachend sagte „Nein, wir gehen da lang!!!“ führte sie sich auf wie ein trotziges Kind; sie warf sich auf den Boden und wälzte sich herum. Nun ist ja ein fast 9jähriger Hund nicht gleichzusetzen mit einem 9jährigen Kind sondern noch schlimmer… in Menschenjahren ist Maya ungefähr 56 Jahre alt! (1. Hundejahr = 1. Menschenjahr und dann jedes weitere Hundejahr sind 7 Menschenjahre hab ich mal gelesen)! Jetzt stellt euch mal vor, eine 56jährige Frau würde sich bockig am Boden wälzen!!! Zum Glück hat uns keiner gesehen! Chrchrchr… 😉

Am Ende konnte ich sie dann aber doch dazu überreden weiterzugehen, aber auch nur weil ich ihr versprach, dass wir diesmal die Extrarunde auslassen.

Es hatte zwar ein paar Grad plus aber es wehte teilweise ein kräftiger Wind und einmal regnete es sogar dicke Tropfen… aber es war trotzdem schön sich zu bewegen. 😉

 

 

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Pfadfinder

Da wo wir wohnen geht es auf der Schotterstraße entweder 4,5 km ins „Zentrum“ von Järbo (unserer Ortschaft) oder ca. 2 km auf die Landstraße gerade an der Stelle wo die erlaubte Geschwindigkeit von 60 km/h auf 80 km/h übergeht. Wie ich mal berichtet habe, gibt es eine 8 km Runde die wir neu entdeckt haben, aber das ist ein Weg der entlang einer Traktorspur quer durch den Wald und anschließend über einen Kahlschlag führt und im Winter also durch Tiefschnee geht. Und weder Maya noch ich haben derzeit die Kondition um 4 km im Tiefschnee zu stapfen (ja ok, sind wir halt faul! 😉  )

Also guckte ich wieder mal auf Google Maps und entdeckte einen Rundweg auf einer Schotterstraße mit Anschluss an einen Wanderweg der aber nicht so lang ist (Wanderwege sind ja auch eher selten geräumt 😉

Somit marschierten wir am 27.12. los und ich war sehr erfreut als es von der Schotterstraße einen Trampelpfad zur Querung der Landstraße und dann auf der anderen Seite einen weiteren Trampelpfad zur Schotterstraße gibt. Perfekt. So mussten wir die Landstraße nur queren aber nicht entlanggehen.

Maya und ich sind uns in der Hinsicht ja sehr ähnlich – wir entdecken beide gerne neue Wege, je wilder, je besser. Und jetzt wo es ihr trotz Arthrose wieder so gut geht dass sie bis auf müde Beine am Abend keine Probleme hat (am nächsten Tag ist sie wieder munter und voller Tatendrang), können wir auch wieder längere Spaziergänge machen.

Allerdings versank Maya am Tag zuvor in einer tiefen Schneewehe und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Ich zog sie heraus und obwohl sie gleich danach keine Schmerzen oder sonstwas zeigte, tat sie sich am Abend schwer, hochzukommen. Ich dachte allerdings, das hinge mit der Herumtoberei mit dem jungen Hund zusammen und dass sie eben ganz einfach einen Muskelkater hätte. Und am morgen des 27.12. war sie wieder fit.

Und wir marschierten und genossen die ruhige Landschaft.

 

An einer Stelle bogen wir auf einen „jungfräulichen“ (noch keine Spuren im Schnee) Wanderweg ein der allerdings nur ein paar Hundert Meter durch den Wald führte und dann auf eine Skoterspur, da kam man dann auch wieder leichter voran.

Wir kamen zu einer Erhöhung und konnten auf den Kungsberg gucken.

 

Nach einer ungefähr 10 km langen Wanderung waren wir dann wieder daheim und Maya legte sich hin. Als sie ca. 2 Stunden später aufstehen wollte, bekam ich einen Schock als ich sie sah! Sie saß auf dem Hintern und kam nicht hoch. Ich stützte sie und hielt sie unter dem Bauch fest und konnte sehen, dass ihr linkes Hinterbein richtig zitterte und kraftlos war. Dann fiel mir auch wieder ein, dass sie genau mit diesem Bein so tief in Schnee versunken war … sobald sie aber stand, konnte sie auch gehen, wenn auch anfangs etwas wackelig. Sie fraß aber wie immer mit gutem Appetit und hatte ansonsten auch keine Schmerzen. Als ich sie streichelte konnte ich allerdings fühlen dass der Oberschenkel ein wenig geschwollen war aber sie zuckte nicht mit der Wimper als ich leicht herumdrückte. Es war ihr auch sichtlich peinlich als ich ihr später sagte sie sollte doch zu mir auf die Couch kommen (hatte vollkommen vergessen dass sie damit Probleme haben könnte) und sie konnte nicht. Sie stand vor der Couch und schaute mich nur an… bis mir wieder einfiel dass sie ja Probleme hatte. Also hob ich sie hoch … und solche Hilfe ist ihr unangenehm. Genauso als wir später am Abend dann noch Gassi gingen und ich ihr Hinterteil von der Couch hob. Draußen merkte man dann aber beim Gehen kaum etwas und am nächsten Morgen war sie wieder putzmunter. Doch obwohl die Sonne schien, blieb ich hart und beschloss dass Maya sich schonen musste und so machten wir nur kurze Gassigänge wobei Maya herumalberte und herumhopste als ob sie nie irgendwas gehabt hätte. Am Abend kam sie dann zwar wieder etwas schwer hoch aber es war viel viel besser als am Abend zuvor. Doch auch am nächsten Tag machten wir eher kurze Spaziergänge und spielten stattdessen im Garten bzw. sollte Maya Leckerlies suchen und fraß stattdessen genüsslich einige der Erdnüsse die ich für unseren Untermieter, das Eichhörnchen, unter dessen Baum gestreut hatte. 😉

Eine kleine Maya-Show gibt es auch für euch 😉

 

Und auf diesem Video sieht man wie Maya das linke Hinterbein weniger belastet… aber wie gesagt, ansonsten merkte man kaum etwas.

Tags darauf machten wir wieder ein ca. 5,5 km langen Spaziergang und abends ging es Maya wieder gut… somit ist diese seltsame Verletzung die nur Abends auftauchte, wieder überstanden. Zum Glück!

 

Maya verfolgt Kaninchenspuren (es gibt da tatsächlich ein Haus mit freilaufenden Hauskaninchen… jedes Mal wenn wir vorbei gehen, muss Maya erst gucken ob sie Kaninchen sieht).

 

 

Kaninchen sahen wir keine aber ein Pferdeschlitten fuhr gleich zwei Mal an uns vorbei … allerdings bekam ich mein Handy nicht schnell genug aus der Tasche…

 

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Maya und ihr Verehrer

So, hier ist er nun endlich… ein neuer Beitrag. 😉

Ich beginne mal mit einem Spaziergang den Maya und ich am 26.12. gemacht haben.

An diesem Tag trafen wir unsere Nachbarn und da durften sich auch zum ersten Mal Maya und Ville, der 5jährige weiße Hund (Retriever?) der Nachbarn begrüßen. Die hätten auch gleich miteinander getobt wenn Villes Leute nicht lieber spazieren gegangen wären bzw. mit dem Schiebeschlitten unterwegs gewesen wären.

Zuerst unterhielt ich mich aber mit deren autistischem (erwachsenen) Sohn, der uns gleich anquatschte. Ich dachte eigentlich immer, dass autistische Personen große Probleme bei der Kommunikation mit neuen Leuten haben, aber bei ihm stimmt das gar nicht. Ich muss aber auch gestehen, dass ich noch nie Kontakt mit einem Autisten hatte und die Krankheit/Behinderung nur aus dem TV („Rainman“ und Dokumentationen) kenne. Er kam mir mehr vor wie ein kleines Kind im Körper eines erwachsenen Mannes und er erzählte uns alles mögliche…. so wie ein Kind das eben tut. Zum Beispiel hatte er seinen blauen Schiebeschlitten selbst restauriert und angemalt und er erzählte dass Villes Bruder Valle einen Gehirntumor hatte und eingeschläfert worden ist (das wusste ich allerdings schon von seiner Mutter) und dass in der Zwischenzeit auch ein Welpe im Haus war der dann aber plötzlich auch krank wurde (ich muss aber gestehen ich habe nicht mitbekommen welche Krankheit der hatte) und auch eingeschläfert werden musste. Das bestätigte dann auch der Vater der bei der Schilderung der Geschichte mit einem weiteren Schiebeschlitten aus der Garage kam.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dachten sie anfangs der Welpe würde ständig am Holzboden ausrutschten aber dann stellte sich heraus dass er eine Krankheit hatte, so dass er sich nicht auf den Beinen halten konnte. Jedenfalls kommt jetzt bei den Nachbarn vorerst kein neuer Hund mehr ins Haus.

Ich ging dann mit Maya los und nach ca. 2 Kilometern kam plötzlich aus einer Einfahrt ein Hund herausgeschossen. Ich konnte gleich sehen, dass das noch ein sehr junger Rüde war und ließ Maya von der Leine… gleiches Recht für alle. Außerdem wollte ich Maya den Spaß nicht verderben denn sie freute sich riesig dass da ein Hund zum Spielen war. Wie oft bei jungen Hunden, knurrte sie mal eine Runde um klar zu machen wer das sagen hat und um sich Respekt zu verschaffen. Und dann wurde getobt, wenn sich Maya anfangs aber auch bitten ließ… aber das ist bei ihr nur Show. An ihren Augen kann man (oder ich zumindest) genau sehen, wie schelmisch sie guckt.

Nach einer Weile wollte ich dann weiter bzw. retour weil ich sehen konnte, dass Maya schon genug hatte und außerdem begann der Kleine sie zu nerven weil er einfach keine Ruhe gab. 😉

Ich dachte mir, wenn wir weitergehen, wird der Hund schon umdrehen und nach Hause gehen – wo auch immer das Zuhause ist, denn ich hatte ihn noch nie gesehen. Und in dem Haus von dem er aus der Einfahrt kam, wohnt der ältere Herr von dem ich schon erzählt hatte (der, der alles weiß) und ich weiß dass der keinen Hund hat. Wir gingen und gingen (ohne Leine) und ich versuchte den jungen Rüden nach Hause zu schicken, aber wahrscheinlich sprach er kein Deutsch (hihi) denn er schaute zwar total niedlich her aber er ging trotzdem mit uns mit. Nach ca. 300 Metern waren da nur noch Felder und kein Haus mehr also hatte mein Plan nicht so richtig funktioniert. Ich dachte mir dann ich klingele einfach bei dem alten Herrn an und frage ob er vielleicht weiß wo der Hund hingehört. Also gingen wir wieder zurück (sieht man am Ende vom Video) und vor besagtem Haus, nahm ich Maya an die Leine (frech wie sie ist, würde sie ja gleich ins Haus gehen wenn die Tür offen ist) während der junge Hund bellte und wieder spielen wollte. Und siehe da… da ging plötzlich die Tür auf und der alte Herr in Leggings und kariertem Hemd kam raus und begrüßte uns. Er erzählte gleich dass der Hund aus Holland ist und nur diese Woche bei ihm sei. Er gehöre einer Familie die eigentlich – so wie seine Frau, die allerdings keine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden bekommt – aus Sri Lanka ist und in Holland wohnt aber deren Kinder sind eine Woche auf Weihnachtsurlaub Skifahren auf dem Kungsberg und in der Zeit wohnen alle bei ihm. Die Kinder waren gerade Skifahren und der Hund sollte ihm eigentlich beim Holz schneiden Gesellschaft leisten aber es wäre ihm wohl zu langweilig geworden.

Jedenfalls kam der Hund dann an die Leine damit wir nach Hause gehen konnten.

Und was soll ich euch erzählen… zwei Tage später gingen wir wieder am Haus vorbei und Maya suchte den jungen Rüden und war ganz traurig weil er nicht da war 🙂

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