Die Badstrandsaison ist eröffnet!

Heute war ich mit Maya am Badestrand. An beiden sogar. Erst waren wir an unserem „Privatstrand“ wobei wir am Weg dahin Max trafen. Max ist ein Schipperke der mit seinen Besitzern in der Nähe „unseres“ Privatstrandes wohnt. Wenn ich Max und seine Besitzer, die übrigens jenseits der 80 Jahre sind, treffe, muss ich immer an die Kopftuchdebatte denken, die gerade in Österreich heiß diskutiert wird. Die Besitzerin von Max trägt nämlich niemals Hosen sondern nur Rock und Mantel und trägt stets ein Kopftuch. 😉

Jedenfalls war Max ohne Leine unterwegs und weil er trotz des Größenunterschiedes ein klein wenig in Maya verknallt ist, hörte er genau gar nicht auf sein Frauchen sondern kam erfreut zu uns und tänzelte um Maya herum die ihn zum Spielen aufforderte. Doch Max war mehr an Mayas Hinterteil interessiert und sie erlaubte ihm sogar, daran zu riechen. 😉

Ich dachte mir, wenn ich mit Maya weitergehe, würde Max schon zu seinem Frauchen gehen die ihn erfolglos (und eigentlich auch ohne rechtes Engagement) zu sich rief. Aber Max kam uns einfach hinterher. Dann allerdings markierte Maya an einem Baumstumpf und das fand Max so interessant, dass er wohl immer noch daran riechen würde, wenn ihn nicht sein Frauchen seufzend hochgehoben und nach Haus getragen hätte. 😉

Als Maya entdeckte, dass zumindest ein kleiner Teil des Strandes nicht mehr mit Eis bedeckt war, war sie überglücklich. Endlich wieder Wasserstehen! Dass ein Meter daneben die Eisschollen im Wasser trieben war ihr egal aber ich fragte mich schon wie kalt das Wasser eigentlich war.

Durch die extremen Schneemassen heuer und die Tatsache dass es in der letzten Woche tagsüber immer um die 15 Grad hatte, gibt es bei uns gerade eine Hochwasserwarnung. Schnee und Eis tauen jetzt so schnell dass das Wasser nicht abrinnen kann und es zu Überschwemmungen kommt. Und das sah ich auch an unserem Privatstrand. Wo es ansonsten noch rund 30 cm vom  Bootssteg ins Wasser waren, war jetzt gar kein Luftraum mehr dazwischen. Maya war das egal… Hauptsache im Wasser stehen und als Frauchen dann etwas weiter weg ging um ein Stöckchen zu suchen, war Maya nicht zu halten. 😉

Danach gingen wir weiter zum offiziellen Badestrand aber der stand richtig unter Wasser.

Das hatte ich in den 8 Jahren in Hammarby noch nie gesehen. Und dabei liegt ja noch so viel Eis am See!!!

Maya war auch das egal… sie buddelte was das Zeug hielt und nachdem sie eh schon vom anderen Badeplatz saudreckig war, durfte sie sich auch weiter „einsauen“… meine Schuhe sahen zugegebenermaßen auch nicht besser aus. 😉

Wir gingen dann noch ein Stück weiter auf der Straße aber Maya war von der Buddelei und der Herumtollerei am Strand schon etwas fertig und so gingen wir wieder zurück. Natürlich konnten wir nicht einfach am Strand vorbei gehen ohne nochmals dahin abzubiegen also durfte Maya nochmals Wasserstehen, diesmal an einer Stelle die üblicherweise von Schilf überwuchert ist.

 

Beim nächsten Spaziergang gingen wir ein Stückchen in den Wald weil ich sehen wollte, wie die Schneeschmelze dort aussieht. Da gibt es nämlich üblicherweise ein kleines Rinnsal das gegen Ende des Sommers total austrocknet aber bei Schneeschmelze eben ein Rinnsal vom Schmelzwasser. Doch heuer ist es etwas mehr als ein Rinnsal… schon eher ein kleiner Bach der stellenweise schon über die Ufer getreten ist!

 

Witzig war auch, dass wir am Weg zum „Rinnsal“ zwei Rehe aufschreckten die gleich neben dem Weg standen. Ich weiß nicht so recht, wer sich mehr erschrak als wir einander sahen. Und Maya… die ist einfach unglaublich wenn wir Rehe sehen… sie reagiert nicht mehr als dass sie die Rehe anschaut. Die gingen sicherheitshalber  ein paar Meter weiter in den Wald hinein aber als wir vorbei gingen, liefen sie nicht in Panik davon oder so. Und Maya… die interessierte sich überhaupt nicht für die Rehe sondern marschierte schnurstracks zu ihrem Ziel – dem Wasser!

Von dieser Begegnung habe ich leider keine Bilder weil ich eben so perplex war aber gestern Abend trafen wir auch zwei Rehe die gleich neben dem Weg standen. Selbst da stand Maya nur und wartete mehr oder weniger drauf, dass ich weiterging aber weil gerade so viele Autos kamen wollte ich warten, bis ich kein Motorengeräusch mehr hörte. Ich könnte mir nie verzeihen wenn ein Reh nieder gefahren wird, weil es wegen mir auf die Straße läuft.

Es ist mit Maya 1000 mal stressfreier ein Reh oder einen Hasen auf der Straße oder am Wegrand zu sehen als eine Katze oder einen Hund (die paar die sie nicht mag).

Vorgestern gingen wir überhaupt knapp 7 Meter von einem Reh vorbei dass im Garten des Nachbarn stand und Maya bekam nicht mal mit dass da ein Reh stand. Da mache ich mir dann wiederum Sorgen um Maya; allerdings kam der Wind von vorne… 😉

 

In den letzten Tagen hat Maya leider wieder etwas gehumpelt und es sah aus als ob sie Probleme an der linken Schulter hatte (wo sie ja Arthrose hat). Ich habe ihr nun in den letzten Tagen zu den Mahlzeiten je eine Viertel Previcox Tablette gegeben (die hatten wir damals vom Tierarzt bekommen aber bei der vom TA angegebenen Dosis von 1 – 1,5 Tabeletten am Tag erbrach Maya) und das scheint zu funktionieren denn nun geht sie wieder normal. Und wie man am Video sieht, scheint sie auch kein Schmerzen zu haben.

Ich schätze wohl, damit werden wir jetzt einfach leben müssen. Arthrose ist ja nicht heilbar und „schlechte“ Tage wird es wohl immer wieder geben.

Maya und ich werden in der nächsten Woche in eine Wohnung übersiedeln und ich hoffe, wir finden da dann eine Hundesitterin die mit Maya etwas mehr Bewegung macht. Ich befürchte ja, dass Maya bei Lena, der Hundesitterin die wir bisher hatten, genau diese Bewegung nicht erhält. Nur leider ist es nicht einfach eine Hundesitterin für einen Hund zu finden, der 1. schon 8 Jahre alt ist und sich 2. nicht mit allen Hunden verträgt und 3. bei Hundebegegnungen „ausfällig“ werden kann.

Maya hat ja in der letzten Zeit recht oft „auswärts“ übernachtet, teilweise bei ihrem Herrchen aber auch bei Lena, der Hundesitterin, weil ich leider öfters auf Dienstreisen war, so auch von Sonntag bis Mittwoch. Am Donnerstag und Freitag wollte sie gar nicht zu Lena ist Haus rein. Maya ist momentan total anhänglich. Sie weiß ganz genau dass irgendwas geschieht nur versteht sie eben nicht was los ist. Und dann darf sie auch nicht bei mir sein sondern muss anderswo schlafen. Die arme Maus.

Der nächste Beitrag kommt dann wohl schon aus der neuen Wohnung und von unseren Spaziergängen in unserem neuen Wohnort, Jädraås. 😉

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Damals und Heute

Melde mich hiermit kurz um zu berichten dass mit Maya und Frauli alles ok ist.

ENDLICH scheint mal die Sonne (nachdem es vorgestern wieder mal ca. 5 cm geschneit hat aber das ist zum Glück schon wieder geschmolzen) und nächste Woche soll es sogar unglaubliche 19° C (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) bekommen. Aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe.

Wie auch immer, trotz der momentanen Plusgrade geht die Schneeschmelze recht zögerlich voran, aber auch kein Wunder bei den Massen die wir heuer bekamen. Zur Veranschaulichung habe ich ein Foto vom 9. April 2017 rausgesucht … ein kleiner Unterschied zu heuer!

9. April 2017:

10. April 2018:

Das sind immer noch ungefähr 40 cm Schnee!

Glücklicherweise tauchte Mayas grüner Quietschball schon auf … ich hatte schon damit gerechnet dass der noch unter Schnee begraben und unauffindbar ist, wenn ich am 14. Mai die Schlüssel fürs Haus an die Hauskäufer abgebe.

Ende März hatte es nach ein paar Tagen mit Plusgraden wieder gefroren und ich habe von Der Terrasse auf der Rückseite des Hauses ein paar Eisblöcke abgebrochen und in den Schnee geworfen. Dabei bemerkte ich aber dass die Eisblöcke nicht im Schnee einsanken sondern drauf weiter schlitterten. Also stieg ich testweise mal hinauf und siehe da, die damals noch ca. 70 cm Schnee waren hart och gefroren. Maya schaute erst ganz erstaunt als ich da so hoch oben stand, aber dann sprang sie auch hinauf und flitzte über das Eis/Schnee… sie konnte ja in den letzten Monaten nur den „Gang“ benutzen den ich durch den Garten, von Gartentor zu Gartentor, geschaufelt hatte. Hätte nie gedacht, dass sie so ausflippen würde. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß da oben. Ich hoffe nur, dass uns keiner der Nachbarn beobachtete! 😀

 

 

 

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And the winner is….

…. Meine Wenigkeit!

Was ich gewonnen habe? Ganz viel Ehre und Bewunderung, hihi.

Ach so… worum es hier eigentlich geht?

Tjaaaaa, also das ist so….

Irgendwann vor Weihnachten saßen wir in der Arbeit bei einem Tässchen Kaffee (nennt sich dann „Fika“) und da entstand die Idee, dass wir nach den Weihnachtsfeiertagen einen Wettbewerb starten, wer am meisten abnimmt. Dieser Wettbewerb bekam den Namen „Avfettning“ (Entfettung auf deutsch; das ist wenn man das Auto vor dem eigentlich Waschen mit einem Mittel einsprüht, damit die hartnäckigen Ablagerungen weggehen).

Am 5. Jänner war der offizielle Startschuss unseres Wettbewerbs (ich hab schon am 2. Jänner begonnen weil ich den anderen einen Chance lassen wollte. D.h. ich verlor in den ersten Tagen schon fast 2 Kilo aber das gültige Startgewicht war das vom 5.1. 😉  ). An diesem Tag sollten wir uns alle wiegen und das Gewicht aufschreiben. Da allerdings nur der prozentuelle Gewichtsverlust vom Ausgangsgewicht gezählt wurde, brauchten wir das Startgewicht nur notieren, aber nicht einsenden. Und dann wurde jeden Freitag Morgen gewogen und der prozentuelle Gewichtsverlust vom Startgewicht an unseren Kollegen Marcus gesendet.

Marcus erstellte dann eine Liste mit Namen und jeweiligem Gewichtsverlust in % und schickte das mit einem lustigen Kommentar an alle Teilnehmer.

Das witzige war, dass eine der Kolleginnen, Lena, am Startfreitag eine auf den ersten Blick etwas rätselhafte Antwort schrieb. Sie schrieb nämlich dass sie sich uns nicht anschließen würde, sondern im Gegenteil sie würde bis zum Sommer versuchen, Gewicht zuzulegen. Ich musste das Mail drei mal lesen, bis ich endlich kapierte dass sie uns gerade mitteilte, dass sie mit ihrem zweiten Kind schwanger war. 😉

Ich nehme mal an dass wir alle zu Weihnachten ganz schön „reinhauten“ und so purzelten die Kilos recht flott in den ersten Wochen. Zu der Zeit lag ich im Mittelfeld und war schon etwas enttäuscht denn ich war davon überzeugt, dass meine Methode mit LCHF (Low Carb High Fat)  die beste und effektivste war. Ich hatte Ende 2015 schon schön mit LCHF abgenommen aber ließ mich dann doch immer wieder von Kurts Naschereien verführen. Diesmal war das kein Problem, denn wenn ich nichts daheim habe, gibt es nichts was mich verführen kann. Somit hatte ich 1-2 Woche wo ich hin und wieder mal Appetit auf Schokolade hatte aber nie so viel dass ich mich beim Einkaufen nicht beherrschen konnte. Schlimmer war es … auch wenn es peinlich ist das hier zu berichten… was den Alkohol anging. Da dauerte es ein ganzes Monat bis der Appetit auf ein Glas Wein zum Fernsehen verschwand. Bei LCHF darf man zwar Alkohol trinken (mit wenig KH, ein Glas Wein ist kein Problem) aber ich habe bemerkt dass es mir dann schwerer fällt, nicht dabei zu essen und es ist ganz einfach so, dass Alkohol die Fettverbrennung bremst weil der Alkohol zuerst abgebaut wird. Irgendwann dazwischen dachte ich mir ein paar Mal „aber dieses Wochenende gönnst du dir ein Glas Wein“… aber ich hab dann nie welchen gekauft. Ungefähr gegen Mitte des Wettbewerbes war ich nämlich an die Spitze der List geklettert und dann wollte ich gewinnen…. und das wollte ich nicht mit Alkohol boykottieren. Ich bin zwar eigentlich kein Mensch der immer der Erste sein muss (dazu bin ich nirgendwo gut genug) aber diesmal wollte ich meinen Kollegen zeigen, dass LCHF nichts schlechtes ist. Die drei meiner Kollegen (ich sage jetzt mal Kollege zu allen obwohl einer davon der Chef meines Chefs ist aber in Schweden ist das nicht so streng) die es mit wenig Fett und viel Sport versuchten, scheiterten kläglich (bis auf eine). Was Marcus machte, weiß ich gar nicht so genau ich glaube aber, er aß einfach weniger und dann war da Jonas, mit dem ich das Büro teile (er ist aber viel auf Reisen und max. einen Tag in der Woche im Büro). Seine Taktik war auch LCHF und er wurde mein schärfster Konkurrent. Im letzten Monat waren wir so weit vor allen anderen dass es klar war, dass das Match zwischen uns entschieden werden würde. Bei mir war es so, dass mein Wochenresultat recht schwankend war, d.h die Richtung stimmte aber dazwischen nahm ich immer wieder ein paar Hundert Gramm zu und dafür die Woche drauf gleich 1,5 kg weniger. Nehme mal an bei Frauen liegt das an den Hormonen.

In der letzten Woche lag er ein paar hundertstel Prozent vor mir und ich dachte eigentlich dass ich verlieren würde. Durch den ganzen Hausverkaufsstress schlief ich sehr schlecht in den letzten Tagen und die Waage wollte und wollte nicht die richtige Ziffer vor der Kommastelle anzeigen. Während des Wettbewerbes habe ich mich meisten 2 mal in der Woche gewogen aber in der letzte Woche echt jeden Tag weil ich gewinnen wollte… aber ich wurde jedes Mal enttäuscht denn ich hatte mehr als bei der letzten Wiegung.

In den letzten Wochen lief es so gut für mich dass ich für mich persönlich sogar hoffte, dass ich die -10% Marke erreichen würde, aber leider ging sich das nicht aus. Am Gründonnerstag (Karfreitag ist Feiertag in Schweden) zeigte die Waage am Morgen dann doch überraschende -9,71% an (wenn ich vom 2.1. rechne sogar -12,13%!!!) und das machte mich zum Sieger! Und das beste, ich habe in den drei Monaten 6% Körperfett verloren und 3% Muskeln aufgebaut – ganz ohne Sport! Einer der vielen Vorteile von LCHF.

Wir haben uns nie über den Gewinn unterhalten also wird es wohl bei „Ruhm und Ehre“ bleiben, aber das reicht mir auch.

Allerdings bringt so viel Gewichtsverlust auch ein paar Probleme mit sich… Hosen die mir ständig zu eng waren, sind mir jetzt zu weit und so ist es mit vielen Kleidungsstücken. Ich trage jetzt 1-2 Kleidergrößen kleiner als Anfang des Jahres. Mein Ziel sind weitere 5-7% in den nächsten drei Monaten und dann werde ich mal auf Shoppingtour gehen. Blöderweise macht es mir eigentlich keinen Spaß Kleidung einzukaufen aber vielleicht lag das bisher ja auch daran dass mir nie was passte wegen meines „Schwimmreifens“. Wer weiß, wenn ich rank und schlank bin, macht mir dann ja vielleicht auch Gewand einkaufen Spaß.

Mal schauen wann ich mein Ziel erreiche. Ich habe als ich 30 war (lang, lang ist’s her) auch schon mal 10 kg in 4 Monaten verloren, damals mit wenig Fett und wenig Kohlenhydrate und mit 3 mal pro Woche Sport (und war ständig hungrig was ich bei LCHF überhaupt nicht bin)… das bescherte mir damals kurzfristigen Gewichtsverlust (bis ich das erste Mal Schokolade aß und mich ab dann nicht mehr beherrschen konnte) und Gallensteine sowie wegen der schlechten Hygiene in dem Studio damals eine Blasenentzündung, meine erste richtige Grippe mit 40° Fieber und einen Ausschlag. Damals hatte ich dann 56,6 kg bei 1,64 m… was eigentlich Idealgewicht ist, aber da standen mir echt schon die Beckenknochen raus was mir gar nicht gefiel und die Leute fragten mich ob ich magersüchtig bin. Also, so viel brauch ich nicht abzunehmen, schauen wir ganz einfach mal womit ich mich wohl fühle.

Jetzt habe ich das Gewicht dass ich damals bei der Hochzeit vor 10 Jahren hatte. Wenn ich das Gewicht erreiche welches ich damals hatte, als ich nach Schweden kam, bin ich zufrieden.

Falls ihr euch jetzt für LCHF interessiert, kann ich euch dietdoctor.com (englisch) und lchf.de empfehlen. Ich verstehe alle, die skeptisch sind … das war ich auch als in Schweden die ersten Berichte zu LCHF aufkamen. Als ich dann aber schon alles versucht hatte und nichts half, las ich das erste Kapitel zu Dr. Andreas Eenfeldts Buch „Köstliche Revolution“ das es hier in Schweden kostenlos zum download gibt.

Laut Bewertungen bei Amazon soll das Buch aber sauschlecht übersetzt worden sein und ich selbst kann zur deutschen Übersetzung nichts sagen weil ich es nur auf Schwedisch kenne. Aber wenn man halbwegs Englisch kann, gibt es massenweise Information auf dietdoctor.com.

Allen die im Zweifel sind kann ich nur empfehlen, LCHF mal ein paar Wochen auszuprobieren (davon stirbt man nicht!) und dann selbst zu entscheiden. Mir ging es jedenfalls schon lange nicht mehr so gut.

So, aber jetzt genieße ich das erste Glas Weißwein nach drei Monaten. 😉

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Zum Ersten, zum Zweiten uuuund…. zum Dritten. Verkauft!

Ja, bald sind die Zeiten als Hausbesitzer für mich vorbei… vorübergehend zumindest.

Hausverkauf in Schweden geht ein wenig anders als in Österreich… und in Deutschland vermutlich auch. Hier werden Häuser meistens an den Höchstbietenden verkauft und zwar zum Großteil über Makler. Die sind aber auch nicht soooo verrucht wie in Österreich. Natürlich gibt es auch ein paar schwarze Schäfchen aber die meisten Makler sind seriös.

Jedenfalls war damals im Herbst ein Makler einer der größten schwedischen Maklerfirmen hier, schaute sich das Haus an, erklärte wie alles vor sich geht und wir schrieben einen Vertrag. Ein paar Wochen später war ein Profifotograf da, der Fotos machte und dann wurde das Haus inkl. Beschreibung als „kommender Verkauf“ auf diversen Websiten publiziert. Nach Weihnachten hatte der Makler dann 7 Spekulanten die ihm kontaktiert und Interesse angemeldet hatten. 7 Spekulanten…. ich wurde nervös denn ich rechnete mir aus, dass selbst wenn die Hälfte davon nach einer persönlichen Besichtigung kein Interesse mehr hatten, wären immer noch 3,5 übrig. Also suchte ich intensiv nach einer Mietwohnung oder einem kleinen Haus zur Miete. Das war nicht ganz so einfach aber nun habe ich ab Anfang April eine ca. 70 m2 große Wohnung in dem kleinen Ort Jädraås, ca. 40 km von der Arbeit entfernt. Ja, ist ein bisschen weiter zu Fahren, vor allem weil ich einen Umweg zu Lena, Mayas Hundesitterin in Kauf nehmen muss … aber es ist ja nur vorübergehend.

Es ist ein Haus mit drei Wohnungen, von denen jedoch mit heutigem Stand keine vermietet ist. D.h. ich habe eigentlich nicht nur eine Wohnung sondern sogar drei Wohnungen zur Verfügung. 😉

Die Wohnungen sind eigentlich als Unterkünfte für Schutzbedürftige (vor allem Frauen mit Kindern die Schutz vor gewalttätigen Ehemännern brauchen) gedacht, aber kein Schutzbedürftiger will in dem kleinen Kaff Jädraås wohnen. Die Wohnungen sind in der Nähe eines Schiortes (fühlt sich komisch an das zu schreiben denn alle österreichischen oder deutschen Schifahrer würden beim Anblick des „Kungsberget“ einen Lachkrampf kriegen – aber für Stockholmer & Co ist es tatsächlich ein Schiort) und bis April werden sie an Schifahrer vermietet aber dann ist die Saison zu Ende. Und die Firma (mit Sitz in Stockholm), die das Haus besitzt ist froh wenn das Haus nicht komplett leer ist sondern jemand da ist, der ein Auge drauf hat. Mit diesem Wissen konnte ich dann sogar die Monatsmiete um umgerechnet 200 Euro runterverhandeln. 😉

Doch zurück zum Hausverkauf… der war nämlich… einfach verrückt!

Als ich die Zusage für die Wohnung hatte, gab ich dem Makler Bescheid, dass ich nun das Haus verkaufen möchte. Wir einigten uns auf zwei Besichtigungstage (6 und 7. März) und danach bestellte ich sofort eine Putzfirma die alles auf Hochglanz bringen sollte. Die kamen am 5. März und während die putzten, lieferte ich massenweise Kleinkram am Flohmarkt ab. Und zwar ist das ein Flohmarkt bei dem man Regale und Kleiderstangen mieten kann, man druckt sich dort Preisschilder aus, markiert seine Kleider/Produkte und kann online verfolgen was verkauft wird. Ich habe gleich für vier Wochen gemietet und man kann jederzeit Waren nachbringen und das Regel befüllen. Ich finde das voll praktisch! Jedenfalls war ich jetzt schon das dritte mal dort und habe nachgefüllt… mit Sachen die ich nicht brauche und nicht (mehr) verwende.

Als ich dann wieder heimkam, wurde ich stinksauer weil die Putzfirma nicht nur einfach schlampig war sondern Dreck dort hinterlassen hat, wo es vorher sauber war. Ich frage mich echt, was die aufgeführt haben. Ich habe alles fotografiert und tags darauf ein Mail mit den Fotos an die Putzfirma geschickt. Die wollten erst nachbessern kommen aber ich hatte da ja schon Besichtigung und selber schon sauber gemacht. Also bekomme ich drei Stunden gut geschrieben. Aber das war das letzte Mal das ich diese Firma beauftragt habe.

Beim ersten Besichtungstermin am Vormittag des 6. März waren nur zwei Spekulanten (mit Anhang) da und versauten mir den Boden im Vorzimmer. Am späten Nachmittag des 7. März waren 6 Leute mit Anhang da. Obwohl da viel mehr Leute da waren, war der Boden viel sauberer! Dazu musste ich am Wochenende davor natürlich auch noch Schneeschaufeln denn es musste ja wieder schneien. Dieses Jahr wird übrigens einen besonderen Platz in meinen Memoiren bekommen… es ist das Jahr an dem ich anfing, Schnee zu hassen. Naja, also zumindest heuer hasste ich den Schnee schon… schauen wir mal ob das nächsten Winter auch so ist.

Tja, als der Makler nach der Besichtigung anrief und berichtete wie es war, war ich enttäuscht. Ich hatte mit deutlich mehr Leuten gerechnet. Meine Hoffnung auf einen guten Gewinn verschwand. Tags darauf hatte er mit allen gesprochen, die bei der Besichtigung waren und 2-3 waren interessiert. Also starteten wir die „Gebotslegung“ am Freitag, den 9. März um 10.00 Uhr. Für jedes Gebot bekam ich eine SMS… und meine Laune besserte sich schlagartig als das erste Gebot mit 10.000 Euro über dem Ausgangspreis startete. 14 Minuten später bimmelte das Handy erneut mit dem Betrag des zweiten Bieters. Weitere 15 Minuten später war der erste Bieter wieder dran … mit einem Betrag der mein aufgeregtes Herzchen zum Klopfen brachte – und das erst am nächsten Tag wieder aufhörte zu klopfen. Beim vierten Gebot war an Arbeit nicht mehr zu denken und ich dankte allen meinen Kollegen schon fürs Daumendrücken. Aber dann kam noch eine SMS und der Betrag trieb mir Schweißperlen auf die Stirn… es war das letzte Gebot und das lag ganze 27,33 % über dem Ausgangspreis!

Dann rief der Makler an und erzählte dass die zweiten Bieter nicht mehr mitbieten konnten oder wollten und ob ich das Gebot annehmen würde. So eine blöde Frage! Wir diskutierten dann noch wann ich in den nächsten Tagen Zeit für die Vertragsunterzeichnung hätte und er versprach er meldete sich, sobald er mit den Käufern geredet hatte. Kurz darauf bekam ich eine SMS vom Makler, wie es mit 15 Uhr aussieht. Ich schrieb zurück: „Welcher Tag? Heute???“ … Ja, heute … also begann die Auktion um 10 Uhr und fünf Stunden später war der Kaufvertrag unterzeichnet! Vollkommen verrückt! 😉

Ein Pärchen mit zwei kleinen Kindern hat sich in das Haus verliebt und das sah man an den Geboten… sie wollten das Haus unbedingt haben. Heute waren sie da um die Räume auszumessen und vor allem sie war total verzückt. Sie erzählten dass sie bei der Besichtigung die Kinder dabei hatten und weil das Haus auch so voll mit Leuten war, hatten sie gar keine Gelegenheit, das Haus so genau anzuschauen. Aber wir gingen alle Räume nochmals durch und sie entdeckten immer mehr Sachen, die sie total super fanden. Die Frau sagte auch immer wieder, sie könnte es noch gar nicht glauben, dass sie bald hier einziehen „dürfte“. Es freut mich echt, dass gerade die zwei das Haus gekauft haben weil sie total auf den Stil stehen. Nachdem sie mich bei der Vertragsunterzeichnung schon gefragt hatten, ob ich denn vielleicht auch das Fitnessgerät im Keller und/oder Rasenmäher verkaufen würde, habe ich ihnen eine Liste gemacht mit Sachen von denen ich mir denken könnte (oder hoffe) dass sie sie brauchen/wollen könnten und die Preise dazu geschrieben. Somit erspare ich mir das Annoncieren und Verkaufen denn in die Wohnung mitnehmen ist doof weil die Wohnung voll möbliert ist und für alle Sachen die ich magaziniere (für ein späteres Haus) muss ich ja auch bezahlen.

Sie sitzen jetzt wohl gerade und gehen die Liste durch denn ich bekam gerade eine Frage zu einer der Sachen auf der Liste. 🙂

Ich hoffe, sie nehmen das meiste was da steht. Dann spare ich mir das Verkaufen bzw. Wegtransportieren.

Außerdem … Neustart ist Neustart, da will man keine Altlasten mitnehmen. 🙂

Ein Problem ist, dass man in Schweden vom Gewinn eines Hausverkaufes 22 % Steuern bezahlt. In meinem Fall ist der Preis um das doppelte (!) gestiegen seit wir das Haus vor 8 Jahre kauften, das ist also eine schöne Stange Geld die das schwedische Finanzamt da haben will. Man kann zwar Renovierungen abziehen aber das gilt nicht für bezahlte Arbeitszeiten und das ist ja oft das teuerste. Weiters gilt es nicht wenn man z.B. einen Laminatboden rausreißt und einen neuen reinmacht. Wenn man aber so wie wir einen Plastikboden gegen Bambusboden austauscht, darf man den PreisUNTERSCHIED abziehen. Oder wenn man im Bad Fliesen statt Plastikboden/wände macht, darf man den Preisunterschied zwischen Plastik und Fliesen abziehen. Das muss ich mir noch ganz genau anschauen bzw. mit dem Juristen des Maklerbüros reden (juridischer Rat ist in der Maklergebühr inkludiert). Das gute ist, dass man keine Belege einreichen muss. Nur wenn das Finanzamt nachfragt, muss man Beweise für seine Berechnungen vorlegen. Es gibt dann auf der Website des Finanzamtes auch Online-Rechner da man ja auch Altersabzüge machen muss und und und… da steht mir noch einiges an Kopfarbeit bevor. Aber nicht jetzt. Die Steuern muss ich dann eh erst 2019 zahlen. 😉

Ich werde dann mit einigen (vielen) Transportfahrten mit meinem kleinen Auto in der letzten Woche im April übersiedeln. Eigentlich wollte ich mir ja die ganze Woche inkl. dem 30. April (Montag drauf und Dienstag ist Feiertag) frei nehmen aber „natürlich“ muss ich jetzt am 25. April zu einem Meeting ins 130 km Gimo fahren. Vorher werde ich aber mit Maya schon immer wieder mal hinfahren und mit ihr in Jädraås spazieren gehen und in der Wohnung sein, damit sie sich daran gewöhnt.

Am 2. Mai kommt dann die Übersiedlungsfirma, zerlegt die Möbel die ich nicht verkaufen konnte und verstaut alles in 8 m³ großen Containern. Am 7. Mai wird dann gründlichst gereinigt und am 14. Mai ist Schlüsselübergabe.

Und wenn ich dann ein neues Häuschen habe, wird mir der Inhalt der Container an die neue Adresse zugestellt.

So, das waren die News vom Hausverkauf … schwermütig wird man ja schon aber ich freue mich dass die richtigen Leute das Haus gekauft haben.

 

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Aus. Schluss. Ende

Und für die Österreicher unter den Lesern, lege ich noch ein ¨Basta¨ drauf.

Jetzt reicht es!

Ach so, vielleicht sollte ich auch schreiben worum es geht, hihi.

Heute waren wir wieder bei Mayas Rehab. Beim ersten Besuch und heute habe ich einen Fragebogen mit Fragen über Mayas Bewegungsmuster und Schmerzen ausgefüllt und laut der Physiotherapeutin, die heute an Maya herumgedrückt, gebogen und gestreckt hat, ist Maya fertig therapiert. Jippppieeeeee!

Als Draufgabe bekam ich noch riesiges Lob weil Maya so schön Muskeln aufbaut und Gewicht abbaut. Ann vertraute mir sogar an, dass sie anfangs nicht daran glaubte dass Maya mit Barf abnehmen würde… aber sie wurde eines besseren belehrt. Wenn ich Barf nicht so vehement verteidigt hätte, hätte sie mir irgend so ein Light Trockenfutter empfohlen. Hehehe.

Aber… wir haben trotzdem für Ende März noch einen Termin gebucht, einfach um mit dem Training weiterzumachen und um weiter das Gewicht unter Kontrolle zu haben. 

Am Weg retour waren wir noch am Spielplatz aber die Hunde die der Reihe nach kamen waren uninteressant für Maya. Aber müde wurde sie trotzdem. 😉

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Immer für eine Überraschung gut

Jetzt kenne ich Maya schon seit fast 8 Jahren aber sie schafft es immer wieder, mich zu überraschen.

Sie hat ja früher auf Kommando das Licht in der Küche eingeschalten aber nach der Küchenrenovierung funktionierte das irgendwie nicht mehr so gut. Dann kam die Arthrose und da wollte ich sie natürlich auch nicht mehr Licht anmachen lassen weil sie da ja ein wenig hochspringen muss um den Schalten zu erreichen.

Vorige Woche dann war ich mit Laptoprucksack, Post und zwei Einkaufstaschen voll beladen und murmelte vor mich hin „Das waren noch Zeiten wo du für mich Licht gemacht hast!“ Und was macht Maya? Läuft vor mir die Treppe zur Küche hoch und macht Licht! Ich war ganz schön baff… erstens haben wir das seit fast einem Jahr nicht mehr gemacht und zweiten hab ich wirklich nur ganz leise mit mir selber geredet!

Aber das war noch nicht alles! Gestern Abend kriegte ich mich gar nicht mehr ein… so unglaublich war das was da kam.

Zur Erklärung: Wenn wir abends heimkommen, schaue ich ob unsere Straße leer ist bevor ich in die Garage fahre. Wenn die Luft rein ist, darf Maya aussteigen und mich ohne Leine zur Haustür begleiten. Meistens hole ich dann noch die Post und sage Maya dann dass sie auf mich warten soll (ein paar Schritte die Garagenauffahrt runter, Post raus und wieder rauf) und dann gehen wir gemeinsam den Weg zur Haustür entlang. Gestern war ich mit meinen Gedanken aber ganz woanders und hab ganz einfach vergessen Maya zu sagen, dass sie warten soll. Also marschierte sie schon mal voraus zur Tür. Ich dachte mir, ist ja egal und hab ihr auch nicht hinterher gerufen. Ich setzte einfach voraus dass sie dann entweder vor der Tür wartet oder wieder herkommt weil sie sich wundert wo ich bleibe. Sie stand vor der Treppe und guckte in Nachbar Kristers Garten. Ich dachte mir erst nichts dabei weil sie öfters über die Straße und in den Wald guckt. Dann kam ich näher und dann sah ich es… das Hinterteil eines Rehs das bei Krister das Vogelfutter vom Boden fraß und Maya ohne Leine die ruhig das Reh beobachtete – und das schon seit einer Weile. Die Rehe sind öfters da (meistens um ca. 22 Uhr herum) aber ich hätte nie im Traum damit gerechnet dass die jemals schon um kurz nach 18 Uhr da sind.

Ich stand da, wieder mit Rucksack, zwei leichten Einkaufstaschen, Hundeleine und Handtasche beladen und keine Hand frei um Maya festzuhalten und mehrere Gedanken schossen mir gleichzeitig durch den Kopf als ich dann noch zwei Rehe näher bei Kristers Eingang erblickte, die gerade ein paar Schritte weggingen. „Soll ich alles falles lassen damit ich Maya festhalten kann?“ „Hoffentlich läuft das Reh nicht weg!“ „Kommt eh kein Auto?“ „Boah, das würde ich jetzt gerne filmen!“ und gleichzeitig Verwunderung dass das Reh immer noch fraß und uns noch gar nicht bemerkt hatte obwohl es nur max. 10 Meter entfernt war.

Bevor ich noch mehr denken konnte, sagte ich „Hej, da ist ja ein Bambi!“ zu Maya (das Wort Bambi kennt sie) und noch ein „Na, du bist aber brav!“ Da schaut uns Bambi verwundert an… ganz schön lange guckte es uns an. Doch dann gewann der Fluchtinstinkt und es dreht sich um und sprang recht gemächlich davon.

„Jetzt ist sie (Maya) weg!“ dachte ich, doch Maya tänzelte nur ein wenig herum aber blieb wo sie war. Ich würde ja gerne denken dass sie dachte „Ich würde ja gerne nachlaufen aber ich weiß dass ich es nicht darf!“ aber vielleicht war es doch eher ein „Soll ich nachlaufen? Aber da ist ja so ein hoher Schneehaufen… nein, das ist zu anstrengend!“

Wie auch immer, sie lief nicht dem Reh hinterher obwohl sie nicht angeleint war, sondern kam ganz brav die drei Treppen hoch und ins Haus. … und da regnete es Lob und Leckerlies in Übermaß. Hmmm, ich bin immer noch ganz hin und weg.  Das seltsame ist… wenn es eine Katze gewesen wäre, wäre Maya sicher hinterher gelaufen.

 

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Ein tierischer Morgen

Als ich heute morgen im Badezimmer stand fühlte ich mich plötzlich beobachtet! Ich kam gerade aus der Dusche, hatte nichts an und das Kippfenster war einen Spalt geöffnet um den Dampf vom Duschen abziehen zu lassen.

Plötzlich also dieses ungute Gefühl beobachtet zu werden. Und tatsächlich… Als ich aus dem Fenster guckte, blickte ich in ein paar neugieriger Augen…

Als ich dann mit Maya losfuhr wollte ich besonders freundlich sein und blieb stehen um dieses letzte von drei Rehen über die Straße zu winken. Aber offensichtlich verstand das Reh meine Handzeichen nicht, denn es blieb stur am Straßenrand stehen und glotzte nur.

Nach zwei Minuten wurde es mir dann zu dumm und ich rollte langsam weiter. Und dann kam Bewegung in das Tier und es lief davon, aus der Richtung aus der es gekommen war.

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Maya nach dem Spielemarathon

Für alle die sich wundern wie es Maya heute nach dem gestrigen Spielemarathon ergeht, gibt es hier ein Video von heute.

Sie hat zwar eindeutig einen Muskelkater aber der ist in den Hinterbeinen und die Arthrose ist vorne. 😉

Und richtig leidend sieht sie auf dem Video auch nicht aus … im Gegenteil. 😉

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Es brodelt

Es brodelt.

Nein, nicht in der Gerüchteküche sondern im Wassertopf.

Seit Freitag morgen müssen wir nämlich das Wasser abkochen wenn wir es für Essen, Trinken oder Zähneputzen verwenden wollen.

Im ca. 10 km entfernten Kungsgården (da wo Hundesitterin Lena wohnt) gab es nämlich Donnerstag Nacht einen Wasserrohrbruch und es besteht die Gefahr dass Bakterien in die Leitung gelangt sind. Um 1 Uhr nachts bekam ich eine SMS von den Energiewerken Sandviken mit der Information dass das Wasser abgekocht werden soll wenn es zum Verzehr bzw. zum Zähneputzen verwendet wird. Duschen, Wäsche und Geschirr waschen kann man aber mit dem Wasser. Ich habe die SMS aber erst um 6 Uhr morgens gelesen weil ich das Handy nachts auf lautlos gestellt habe… 😉

Tja, und nun brodelt eben regelmäßig das Wasser am Herd… ich habe keinen Wasserkocher weil das Wasser im Topf am Induktionskochfeld eh so schnell kocht. Wobei es leider auch lange braucht bis es im Topf abkühlt. Habt ihr euch schon mal mit warmem Wasser die Zähne geputzt? Eklig irgendwie. Heute hab ich endlich mal daran gedacht und jetzt schon das Wasser fürs abendliche Zähneputzen gekocht.

Ich musste am Freitag morgen zu einem Meeting im ca. 130 km entfernten Gimo und entsprechend früh aufstehen und Maya hat deshalb bei Lena übernachtet. Das war insofern toll weil Lena auch Brunnenwasser hat (ok, haben wir auch aber es wurde nie getestet ob es trinkbar ist, wir haben es nur zum Blumen gießen verwendet). Zum Glück schickte ich ihr die SMS weiter denn sie hatte keine SMS bekommen und noch gar nichts vom Wasserrohrbruch erfahren. Am Rückweg von Gimo kaufte ich dann 6 x 1,5 l stilles Mineralwasser für Maya denn gekochtes Wasser will ich ihr nicht zumuten und das Wasser das ich trinke enthält Kohlensäure, wenn auch nicht viel. Und jetzt wird eben für Kaffee und Zähneputzen Wasser gekocht. Nachdem das Gemüse bei den Mahlzeiten gekocht wurde, war das kein Problem. Nur einmal wollte ich Cocktailtomaten waschen und dachte gerade noch rechtzeitig daran, nicht das Leitungswasser zu nehmen. 😉

Morgen, Montag, soll dann endlich das Ergebnis der Wasseranalyse da sein… und ich hoffe, es gibt dann Entwarnungen denn ständig Wasser kochen, nervt. Aber zwei Mal täglich bekommt man eine SMS mit der Information dass die Wasserkochempfehlung noch gilt.

In diesem Sinne: Prost und genießt eurer frisches, kaltes Leitungswasser! 😉

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Maya zeigt’s den Jungen ;-)

Heute war ich mit Maya wieder am Spielplatz. Anfangs waren zwei riesige irische Wolfshunde da die auch gerne zu Maya wollten aber Maya… die hatte Angst und versteckte sich hinter mir! Es ist mir schon früher aufgefallen dass Maya keine Hunde mag die sehr viel größer sind als sie… und die waren 15 cm höher! Ich dachte, mit der Zeit würde sie dann doch ihre Zurückhaltung überwinden aber nein, wenn wir näher zu den Hunden gingen, knurrte sie und stellte alle Haare auf. Das hatte also keinen Sinn.

Wir gingen dann eine Runde spazieren und als wir wieder zurück am Spielplatz waren, war der leer. Nachdem ich sowieso auch einkaufen wollte, fuhren wir zum Lidl. Doch bevor ich Menschenfutter kaufte, ging ich noch in die Tierhandlung gegenüber vom Lidl und kaufte einen Ohrenreiniger. Ich glaube, Maya hat wieder einen Hefepilz im rechten Ohr weil sie sich oft schüttelt und es immer wieder viel Ohrenschmalz gibt. Das Ohr ist aber nicht rot oder wund aber es juckt offenbar. Ich versuche es mal mit Ohrenreiniger und wenn das nicht in ein paar Tagen besser wird, gehen wir zum Tierarzt. Und weil wir schon dort waren, wurde Maya auch gleich gewogen… und ich freute mich riesig weil Maya wieder 700 gr abgenommen hat.

Danach fuhren wir nochmals zum Hundespielplatz und die Freude war sehr groß als Astrid da war. Maya und Astrid hatten sich schon einmal getroffen und es hat sofort zwischen ihnen gefunkt. Naja… und so kam es dass Maya eine ganze Stunde lang mit Astrid tobte. Astrid hatte eine Freundin mit (beide 11 Monate alt ) die auch immer wieder versuchte mitzuspielen, aber sie wurde ignoriert… sogar von mir denn ich hab nicht mal den Namen mitbekommen. 😉

Nach einer Weile kam dann noch die 11 Monate alte Annie aber irgendwie kann Maya sie gar nicht leiden und wenn sie zu nahe kommt, knurrt Maya sie an. Annie lässt sich aber nicht entmutigen sondern kommt ab und an und will an Mayas Hinterteil schnuppern… und muss sich dann eben anknurren lassen … bzw. hat Maya heute sogar kurz nach ihr geschnappt. Danach hatte Annie es allerdings kapiert. 😉  Zusammen mit Annie kam auch noch eine 7jährige Spanieldame (heute waren nur Weiber am Spielplatz! 😉 ) die aber nicht wirklich zum Spielen aufgelegt war. Vielleicht weil die anderen ja viel größer waren als sie.

Maya und Astrid tobten und tobten und wenn Astrid sich in den Schnee legte um auszurasten kam Maya und jagte sie weiter. Maya war heute unglaublich! Ich weiß nicht wo sie ihre Energie herbekommt aber die hatte Dampf unterm Hintern. Sie lief mit den anderen im Vollsprint über den Platz und gönnte sich kaum mal eine Verschnaufpause. Und wenn dann waren es vor mir „erzwungene“ Pausen weil sie teilweise schon überdreht war und Astrid komplett für sich beanspruchte. Wenn mal jemand anderer mit Astrid spielen wollte, ging sie dazwischen. Und da entschied ich, dass es Zeit für eine Auszeit war… Aber das waren ja keine langen Pausen. Als ich filmte hörte ich die anderen Herrlis und Fraulis sagen, dass es kaum zu glauben ist, dass Maya schon bald 8 Jahre alt ist weil sie herumtobte wie die nicht mal Einjährigen, teilweise sogar wilder. Ich habe in mich hineingegrinst und mich einfach gefreut.

 

Hier sind noch ein paar Fotos:

Am Ende wurde sie dann zwar sichtlich müde aber das bremste sie nicht… immer wieder war sie mitten im Getümmel.

Auf der Heimfahrt war Maya dann recht ruhig und nach einer Kaustange daheim, liegt sie nun zufrieden und müde im Bett. 😉

 

 

 

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