Von verspielt bis blutrünstig… Maya als Jekyll & Hyde :-)

Seit Maya wegen ihrer Arthrose Cosequin DS und CBD Öl bekommt, ist sie wieder verspielt wie ein Junghund. Am Donnerstag waren wir wieder am Strand und ich wollte kurz Fotos von den Kühen machen, die ja gleich daneben grasen. Aber die standen so ungünstig, dass ich den schönen Sonnenuntergang nicht mit ins Bild bekam und somit wurde nichts aus den Fotos. Doch aus den Augenwinkeln sah ich, wie Maya hergehopst kam, aber dann gleich wieder zum Strand lief. Ich nehme an, sie sucht mich dann denn sie starrt ja oft so hingerissen ins Wasser, dass sie wahrscheinlich gar nicht mitbekommt wie ich weggehe.

Wie auch immer, beim Zurückgehen zückte ich gleich mal das Handy um sie zu filmen… und wie erwartet bzw. erhofft, machte sie ihre Clownnummer vor laufender Kamera. Musste mich sehr beherrschen, dass ich nicht laut lachte. 🙂

Heute dann waren wir schon 1 1/2 Stunden spazieren (Maya darf wählen wie weit wir gehen denn ich möchte nicht dass sie wieder Schmerzen bekommt weil ich unbedingt da oder dorthin gehen will und heute wollte sie am liebsten gar nicht mehr heimgehen!) als wir nur etwa 500 meter von daheim entfernt, einen Hund trafen. Wir sind schon ein paar Mal an diesem Hund vorbei gegangen aber diesmal war es eindeutig dass die beiden sehr aneinander interesssiert waren. Simbas Frauchen, (Simba hieß der Hund) fragte heute, ob Simba Maya begrüßen dürfte, und ich sagte ja. Naja, und sofort warfen sich die zwei Hunde in Spielpose… da war alles klar. Simbas Frauchen stellte sich als Anneli vor (daran merkt man die „Zugereisten“ denn Einheimische stellen sich nie vor!) und fragte, ob Maya nicht zum Spielen mitkommen wollte. Da stellte sich heraus, dass wir nur 10 Meter von Simbas Zuhause entfernt waren das zum größten Teil auch eingezäunt war. Drinnen ging das Toben gleich los während ich mich mit Anneli über Hundesitter unterhielt. Das schöne am Spielen zwischen Maya und Simba war, dass auch Simba nach ein paar Minuten schon eine Pause brauchte und nicht wie jüngere Hunde stundenlang rennt. Somit war ich auch nicht so unruhig was Mayas Schmerzen betraf. Er versteht und akzeptiert auch Mayas Zurechtweisungen wenn er mal zu aufdringlich an ihrem Hinterteil schnüffelt. Bei jüngeren Hunden ist das ja leider nicht so der Fall. Die kommen immer wieder bis Maya richtig sauer wird.

Jedenfalls haben die zwei wirklich schön miteinander getobt und ich hoffe, dass Maya und Simba sich nun öfters treffen.

 

Dann gingen wir nach Hause, ich fuhr einkaufen und als ich wieder daheim war, durfte Maya wieder raus in den Garten. Dann hörte ich einen Beller von ihr den ich aber ignorierte. Nach einer Weile dann ein weiterer Beller… und Maya bellt, wie ihr ja wisst, sehr selten. Also ging ich raus und sah Maya erst gar nicht. Aber dann entdeckte ich sie im Fliederbusch der ihr ganz allein gehört… dort darf sie pinkeln und graben und was auch sonst ihr immer einfällt. Sie stand da und starrte auf irgendwas am Boden.

Ich dachte erst, es sei vielleicht ein Jungvogel oder so was aber ich hörte kein Flügelschlagen oder Piepsen … und wenn es ein toter Vogel gewesen wäre, hätte Maya ihn mit der Nase angestupst. Nachdem sie nicht rauskam, ging ich dann rein und schaute nach… und nach einer Weile entdeckte ich endlich den Igel der da zitternd und ganz leise fiepend unter den Blättern verborgen war. Maya stand da ganz angespannt und ich beruhigte sie und erzählte ihr dass das doch nur ein Igel sei, der nichts machte und der ja nur Angst hat (weil sie das ja auch alles versteht! 😉 ) und sie entspannte sich anfangs auch. Dann allerdings wollte sie an dem Ding schnüffeln, das stach natürlich in der Nase und dann begann der Igel zu pfauchen… und dann war es vorbei mit der Ruhe. Maya wurde ganz wuschi und versuchte den Igel mit der Pfoten umzudrehen woraufhin der Igel noch mehr pfauchte und sich aus dem Staub machen wollte. Das brachte Maya noch mehr in Rage und sie drosch richtig auf den armen Igel ein. Ich drückte sie weg und schimpfte sie aber sie hörte gar nicht… sie kam mir vor wie ein Kind das trotzig irgendwohin drischt weil etwas nicht funktioniert. Das war das erste Mal wo ich wirklich dachte, sie tötet oder zumindest verletzt ein anderes Lebewesen! Ich war total entsetzt! Nachdem sie weder Halsband noch Geschirr anhatte, habe ich sie dann am Nacken gepackt und aus dem Busch gezogen… zum Glück hat sie ja massenweise Haut am Nacken also hat es ihr wahrscheinlich/hoffentlich nicht weh getan. Dann habe ich sie ins Haus geschickt und das hat sie nach ein paar halbherzigen Versuchen an mir vorbei zu kommen auch getan.

Ich hab mir dann Arbeitshandschuhe angezogen und den Igel in eine Ecke des Gartens getragen wo wir unsere Gartenabfälle haben. Eine Nachbarin hat das ganze mitbekommen und wir haben gemeinsam überlegt wo wir den Igel denn am besten hinbringen damit ihm nichts passiert. Aber außerhalb des Gartens wird er vielleicht von einem Auto erwischt, und unter dem Laub und Pflanzenteilen da in der Ecke kann er sich gut verstecken. Die Nachbarin erzählte auch, dass der Igel gestern bei ihnen im Garten war. Sie hätte das auch Krister (dem anderen Nachbarn der öfters mit Maya Gassi geht) erzählt und der hätte gesagt, er hätte noch nie einen Igel gesehen. Also habe ich ihn geholt damit er auch mal was erlebt 😉   und er brachte dann Katzenfutter für den Igel. Ich konnte sehen, dass der Igel atmete aber ich wusste ja nicht ob Maya ihn nicht verletzt hatte. Gleichzeitig war der kugelrund zusammengerollt und ich wollte ihn nicht noch mehr erschrecken und an ihm (oder ihr?) herumfummeln um zu sehen ob er verletzt war.

In der Zwischenzeit hatte Maya es tatsächlich geschafft die Insektenschutztür zu öffnen (der Magnet hält ja nicht soooo gut) und kam wieder raus in den Garten. Ich habe bewusst die Tür nicht zugemacht weil ich wollte dass sie sieht, dass der Igel nichts macht wenn ich ihn wegbringe. Ist zwar vielleicht eine doofe Logik aber sie hat ja so einen extremen Bewacherinstinkt entwickelt dass sie sehen sollte, dass Tiere die Pfauchen dem Frauli nichts böses tun.  Ich habe Maya dann mit Leckerlie suchen abgelenkt und hab nochmals nach dem Igel geschaut und da fraß er ganz genüsslich das Katzenfutter. Leider sah ich nie den Kopf also gibt es nur ein kopfloses Foto 🙂

Ich brachte dem Igel dann auch ein Schälchen mit Wasser und stellte es hinter ihn auf den Boden und da pfauchte er mich auch an. Dann ging ich nochmal mit Maya eine Runde durch den Wald und als wir zurückkamen, musste ich natürlich nochmals nach dem Igel schauen. Aber da war er nicht mehr an seinem Platz (die Hälfte des Wassers war weg) und auch in der näheren Umgebung konnte ich ihn nicht entdecken. Vielleicht ist er abgehauen oder auch nur weiter unter das Laub/Geäst gekrochen… Krister hat ihm dann nochmals eine Handvoll Katzenfutter hingelegt… man weiß ja nie. 🙂

Aber jetzt weiß ich wenigstens dass der Igel nicht oder zumindest nicht ernsthaft verletzt ist und kann beruhigt schlafen gehen.

 

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Maya Rehab 0.3

Immer noch gibt es keinen Termin für eine Unterwasserlaufbandrehab für Maya, also hat Frauli die Sache in die eigene Hand… äh… in die Beine genommen.

Heute waren wir am Strand und da hat Frauli Schuhe, Söckchen und die langen Hosenbeine der Wanderhose abgemacht und ist Maya voraus im Wasser gelatscht… und Maya hinterher, immer den Luftblasen nach. Es war etwas schwierig, im Wasser zu gehen und gleichzeitig Maya hinter mir zu filmen, also hoffe ich, ihr werdet nicht seekrank.

Übrigens war das Wasser a***rg kalt weil es nur 19 Grad (ohne Sonne) hatte… aber was tut frauli nicht alles für Maya. Heute war Maya auch wieder richtig gut drauf, im Gegensatz zu gestern aber da hatten wir auch sage und schreibe 27 Grad (ein einzelner Sommertag, juhuuuuu!!!) also glaube ich eher, es war da die Hitze und keine Schmerzen.

 

 

Dann haben wir noch Stöckchen geworfen und wie gesagt, Maya war mal wieder lustig drauf und fröhlich. 😉

 

 

 

Am Mittwoch Abend gehen wir übrigens wieder ins Hundeschwimmbad … und danach darf Maya auch wieder auf die Vibrationsplatte… Frauli will auch… 😉

 

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Wenn die Landjugend wütet…

… gibt es auch schon mal Tote. 😦

Wir haben hier im Dorf zwei Jugendliche die es momentan ganz wüst treiben.

Die Schuhe und Gummistiefel der Nachbarn die verschwanden und dann im Straßengraben wieder auftauchten, waren ja noch harmlose Streiche. Die geköpfte Elster die kopf… äh halsüber in Nachbars Kiesweg vergraben war, war schon weniger lustig.  Noch unlustiger war, dass einer der Jugendlichen mitten am Vormittag mit einem toten Huhn gesehen worden ist!!!

Ebenfalls total entsetzt waren wir über die Scheißehäufchen auf dem Weg zu meinem Haus bzw. in der Garagenauffahrt des Nachbarn. Wem fällt denn bitte ein in der Nacht sein großes Geschäft in Hauszugängen zu erledigen???

Ob die rücklings am Wegrand liegende tote Ratte (wusste gar nicht dass es bei uns richtige Ratten gibt!!! Igittt!) und die dicke tote Kröte (ebenfalls am Rücken liegend) auch auf deren Konto geht, weiß man nicht aber der Verdacht liegt nahe. In den letzten zwei Woche sind auch schon drei Katzen nur von unserem Häuserblock verschwunden!!! Aber auch hier gibt es nur Verdächtigungen, aber (noch) keine Beweise.

Aber so richtig sicher fühlt man sich hier im Dorf am Land nicht mehr…

Ach ja… ich hatte ja gaaaaanz vergessen zu erwähnen, dass es sich um zwei junge Füchse handelt… nicht dass hier noch wer auf falsche Gedanken kommt! Kicher kicher…

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Die alte Maya ist zurück!

Heute war ich mit Maya wieder mal an „unserem“ Privatstrand (dazu gibts dann demnächst mal einen eigenen Blogeintrag) und ich dachte ich spinne…. im positiven Sinne!

Ui, das reimt sich! Und was sich reimt, ist gut! 😉

Und gut war auch der Nachmittag am Strand denn Maya war wieder ganz die alte, keine Spur von Schmerzen oder Trübsal. So ausgelassen war sie schon lange nicht mehr…

Vor allem auch weil sie sich gleich „in die Fluten warf“ was sie auch schon lange nicht mehr so gemacht hat und vor allem war Stöckchen aus dem Wasser holen schon lange nicht mehr interessant für sie. Doch heute war alles anders.

Ich mache ja öfters mal mit Stöckchen Luftblasen denen sie nachjagen kann, aber wenn ich das Stöckchen dann ins Wasser warf – blieb es da meistens liegen. Heute suchte ich mal auf der anderen Seite im Gestrüpp nach einem Stöckchen und plötzlich bemerkte ich dass Maya ein paar Meter entfernt herumhopste. Erst bekam ich einen Schreck und dachte sie wäre irgendetwas nachgelaufen aber dann merkte ich, dass sie auf mich und das Stöckchen wartete, also mich zum Spielen aufforderte! Das erste Mal hatte ich das Handy nicht bei der Hand aber ich suchte dann noch zwei Mal nach Stöckchen – nur damit ich Maya filmen konnte. 🙂

Eigentlich sind das ja genau die Bewegungen die sie wegen der Arthrose nicht machen soll aber kann man einem Hund das fröhlich sein verbieten?

Und wie gesagt, anfangs sprang sie auch eher ins Wasser nur kam dann nach dem x-ten Mal ihr Kopf unter Wasser und Wasser in die Ohren und dann war sie weniger mutig. Vielleicht wird ja nach dem Rehab-Schwimmen doch noch eine Schwimmerin aus ihr 🙂

 

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Maya Rehab 0.2

Da wir die vom Tierarzt empfohlene Rehab auf dem Wasserlaufband wegen der Urlaubszeit erst Ende August beginnen können (wenn überhaupt) habe ich überlegt, was ich bis dahin machen kann um Maya mit ihrer Arthrose zu helfen. Und neben dem Gehen über die Leiter ist Schwimmen eine weitere Alternative. Da Maya keine Schwimmerin ist (Frauli auch nicht) dachte ich mir, dass ein Besuch im Hundeschwimmbad vielleicht gut für Mayas Gelenke bzw. zum Muskelaufbau wäre.

Wie es der Zufall will, gibt es in Valbo (dort gibt es auch ein Einkaufszentrum & IKEA und auch „unsere“ Tierhandlung wo Maya ja VIP Kundin ist 😉 ) ein Hundebad. Ich buchte also einen ersten Besuch der eigentlich am Dienstag gewesen wäre aber das mussten wir verschieben, weil die Chefin da krank war. Doch am Donnerstag war es so weit.

Tja… nur sah ich dann bei der Routenplanung dass das Valbo Hundtrim & Sim gar nicht beim Einkaufszentrum ist sondern ganz woanders was ja aber eigentlich keine Rolle spielt. Wir fuhren die ca. 40 km hin und ließen uns vom Navigationssystem leiten. Laut Navi war die Adresse ein altes verfallenes Haus mit 6-7 Schrottautos im Garten. Kam mir etwas komisch vor und so fuhr ich weiter … dann suchte ich schon nach einer Stelle um umdrehen zu können (war eine schmale Schotterstraße durch den Wald) als ich plötzlich ein „Willkommen“ Schild entdeckte mit einem Pfeil zum „Valbo Hundtrim & Sim“. Das Haus war dann schon viel schöner und einladender (auf der anderen Seite war das Wohnhaus. 🙂

 

Wir waren viel zu früh da und gingen noch ein wenig spazieren und warteten dann bis wir dran waren. Maya blieb ganz brav liegen und guckte nur neugierig als zwei große Hunde mit ihrem Frauli aus der Tür kamen und zum Auto gingen. Und dann steckte auch schon Lotta ihren Kopf aus der Tür und fragte, ob das Maya sei. Obwohl es immer noch 15 Minuten vor der vereinbarten Zeit war, durften wir schon reinkommen. Lotta nahm sich viel Zeit und erklärte wie das mit dem Schwimmen vor sich ging. Maya bekam eine Schwimmweste und ein Seil wurde befestigt damit sie in der Mitte des 5×3 m großen Beckens mit 1,5 m Wassertiefe bleiben würde. Da das Becken Stahlwände hatte, spiegeln sich die Hunde darin und manche Hunde würden sehr auf dieses „Spiegelbild“ reagieren. Deshalb sollten die Hunde anfangs in der Mitte des Beckens bleiben und das Seil würde das eben ermöglichen.

Dann musste Maya eine recht steile Rampe hinaufgehen und dann sah sie das Wasser und sie wollte sofort wieder runter. Ab dann fühlte ich mich wie der ärgste Tierquäler! Wir versuchten Maya mit Spielzeug, Luftblasen und Hühnerwurst ins Wasser zu locken (es führte eine Rampe hinein) aber sie wollte nur weg. Tja… also schoben wir sie ins Wasser und mit lautem Plantschen (und festhalten denn sie wäre ja sofort wieder aus dem Becken gekrabbelt) schafften wir es dann, sie in die Mitte des Beckens zu bewegen. Ich war sofort klatschnass obwohl ich eine Schürze bekommen hatte aber durch Mayas Plantschen bzw. ihre „Ausbruchsversuche“ musste ich sie ja mit vollem Körpereinsatz festhalten. Die Panik in Mayas Augen als sie laut schnaufend im Wasser paddelte brach mir fast das Herz. Nach einer halben Minute Schwimmen, wurde das Seil gelockert so dass sie bei mir ein Weilchen entspannen konnte… aber von Entspannung war natürlich nichts zu sehen. Ich hielt sie mit einer Hand an der Schlaufe der Schwimmweste fest und mit der anderen Hand umfasste ich ihre Ellbogen damit sie eben aufhören würde zu paddeln (sie soll ja die Muskeln entspannen) aber das war nicht so einfach denn sie wollte ja sofort aus dem Wasser hinaus als sie nur in die Nähe des Beckenrandes kam.

Nach einer Verschnaufpause, wurde Maya wieder in die Mitte des Beckens gezogen und wieder paddelte sie voller Panik und laut schnaufend, diesmal eine ganze Minute. Dann konnte sie wieder in meinen Armen „entspannen“ … dann kam auch Lotta auf meine Seite des Beckens und hielt Mayas Hinterpfoten fest denn mit denen paddelte Maya weiter. Diese Prozedur wiederholten wir dann noch zwei Mal und dann durfte Maya endlich aus dem Wasser raus. Ich habe natürlich die ganze Zeit versucht, Maya zu beruhigen aber das gelang mir nicht wirklich, auch wenn die Panik in Mayas Augen beim Schwimmen ein klein wenig nachließ.

Als Maya dann da oben auf der Plattform stand, hatte ich die Befürchtung dass sie trotz Festhaltens einfach runterspringen würde aber dann setzte sich sich und blickte ungläubig zurück ins Becken so als ob sie rekapitulieren würde was da gerade passiert war. Lotta meinte auch, dass wir in Ruhe lassen sollten und erst als sie dazu bereit war, half ich ihr langsam die steile Rampe nach unten zu gehen. Dann wurde Maya geduscht und abgetrocknet und selbst das ging über Erwarten gut. Maya ist ja eine riesige Dusche bei uns daheim gewohnt aber das war ja nur ein kleines halbhohes Duschkabinchen … aber sie war wohl so fertig dass sie sich nur mit ein paar kleinen halbherzigen „Fluchtversuchen“ abduschen ließ.

Die großen Microfaserhandtücher waren super… damit war Maya in Nullkommanix trocken! Daheim verwende ich zwei riesige Badelaken und Maya ist danach trotzdem noch nass. Ich glaube, solche Microfaserbadetücher muss ich für uns auch kaufen.

Danach durfte Maya auf der Vibrationsplatte entspannen. Das gefiel ihr sichtlich und sie legte sich auch gleich hin und ließ sich durchrütteln. Frauli bekam in der Zwischenzeit einen Kaffee und durfte auch entspannen während Lotta das nasse Chaos in der Schwimmhalle beseitigte.

Danach unterhielten wir uns und quatschten über LCHF, Hundefutter, Arthrose, Lottas Nachbar dem das Unternehmen ein Dorn im Auge ist (dabei hat er selbst mehrere Hunde!) und und und.

Dann wurde Maya unruhig und wir gingen eine Gassirunde im eigens dafür vorgesehenen Teil des Gartens. Nach dem kleinen Geschäft und Grasen, gingen wir wieder zurück und ich hatte eigentlich erwartet dass Maya beim Auto stehen bleiben würde … aber nein… sie wollte schnurstracks zurück ins Gebäude. Während Maya sich die Spielzeuge und Leckerlies im Vorraum anguckte und beschnüffelte, quatschten Lotta und ich weiter. Sie sagte, dass ich überlegen sollte, ob wir nochmals Schwimmen wollten oder nicht. Es gäbe Hunde denen das Schwimmen nach ein paar Malen dann schon Spaß macht und es gäbe Hunde denen das nie gefallen wird. Wir könnten auch nur zum vibrieren kommen denn das allein wäre ja auch schon gutes „Training“ für die Hunde. Aber wir beide bemerkten, dass Maya nach dem Schwimmen viel „runder“ ging als vorher.

Und … wie könnte es auch anders sein … Lotta meinte auch, sie wäre so verwundert gewesen als sie uns draußen gesehen hat, denn sie konnte sich nicht erinnern, dass ein Rhodesian Ridgeback kommen würde … tja, wieder jemand der nun gelernt hat dass bei richtiger Mischung aus Dobermann, Rottweiler und Amstaff ein Ridgeback ohne Ridge entsteht. 😀

Als wir uns dann nach einer Stunde verabschiedeten, hörten wir dann wieder einmal, wie ruhig und freundlich Maya ist und dass wir jederzeit wieder willkommen sind. Jetzt schauen wir mal wie es Maya in den nächsten Tagen geht und dann entscheiden wir ob wir nochmals Schwimmen gehen oder nicht. Bisher sieht es aus als ob es Maya besser geht. Wie gesagt, sie geht runder und heute beim Spazieren gehen war sie richtig flott unterwegs und war auch nicht so fertig wie sonst, erzählte Nachbar Krister. Sie (und ich somit auch, herrlich) hat auch die ganze Nacht durchgeschlafen. Nach dem Spaziergang am Vormittag hat sie bis zum Nachmittagsspaziergang geschlafen aber ob das aus Erschöpfung oder wegen dem Regen ist, kann ich nicht beurteilen. 😉

Gestern jedenfalls sah Maya recht zufrieden aus als sie abends in der Küche lag und sie hat mir die „Tierquälerei“ auch nicht übel genommen. Im Gegenteil, sie wirkt eher mehr verschmust als sonst und ausgeglichener.

 

Und sollten wir wieder da hinfahren, nehme ich mir Kleidung zum Wechseln mit bzw. ziehe eine Regenhose an, denn klatschnass 40 Minuten im Auto sitzen ist nicht lustig. 😉

 

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Mayas Home Rehab Gerät

Es ist vollbracht!

Mein selbstgebautes Maya Home Rehab Gerät ist fertig und auch schon voll in Betrieb. 😉

Maya hat ja Arthrose und ich habe im Internet (Google sei Dank) ein paar Tipps gefunden wie man dem Hund das Leben mit Arthrose erleichtern kann. Darunter war der Tipp den Hund langsam über eine Leiter gehen zu lassen, damit er die Pfoten heben muss und die entsprechenden Muskeln trainiert ohne dass es auf die Gelenke geht. Und dann mit der Zeit kann man auch was darunterlegen damit der Hund die Pfoten höher heben muss.

Da die große Leiter zu schwer zum hin- und hertragen ist (und die ganze Zeit im Gras liegen lassen will ich sie auch nicht), habe ich einfach eine eigene 4,80 m lange „Leiter“ gebaut. Die Breite und der Sprossenabstand entspricht genau der normalen Leiter also sollte das passen.

Und gestern Abend haben wir das erste Mal trainiert und das funktionierte super. Ein paar Sprossen hat Maya zwar ausgelassen aber für das erste Mal war das schon sehr gut.

 

 

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Professionelle Dachreinigung

Nachdem das Dach des Hauses teilweise schon ziemlich mit Moos bewachsen war, hatten Kurt und ich mal überlegt, ob wir ein neues Dach machen lassen sollte. Wir holten zwei Angebote ein aber das war uns dann doch zu teuer.

Jetzt, wo ich alleine die Hausherrin bin (boah, wie das klingt!!! ;-D) wollte ich aber zumindest doch was gegen das Moos machen. Vor allem nachdem ich in der Zeitung über zwei junge Männer gelesen hatte, die eine Firma gegründet hatten die Moos von Dächern beseitigt und gleichzeitig kaputte Dachziegel tauscht. Vor zwei Wochen habe ich mir dann ein Angebot machen lassen. Auf Facebook sah ich damals dass man 15 % Rabatt für Bestellungen die im Juni und Juli gemacht werden, bekommt. Also nahm ich den Grundriss des Hauses zur Hand, rechnete Länge x Breite für Haus und Garage und bat somit um ein Offert für gesamt 160 m2. Das war an einem Sonntag und am Montag Nachmittag wurde ich angerufen, dass sie vorbeikommen wollten um auszumessen. Ich war da in der Arbeit aber zum Ausmessen brauche ich ja nicht vor Ort zu sein. Ich erwähnte nur, dass ich dem Nachbarn Bescheid geben würde denn der würde sich sonst wundern warum zwei wildfremde Burschen ums Haus schleichen. Das erntete ein lautes Lachen. 😉

Als ich am Abend heimkam, fand ich dann auch schon ein Offert für 215 m2 im Briefkasten. Erst war ich ja verwundert und fragte mich wie die auf 215 m2 kommen aber … naja, ich hatte ja nur die Grundfläche berechnet … aber bei 18° Dachschräge bekommt man ja einiges mehr an Fläche zusammen. Naja, Rechnen war noch nie meine Stärke. 😀

Am Sonntag drauf gab es einen neuen Post der Firma: Wegen einer falschen Buchung hatten sie für Montag und Dienstag keine Aufträge und falls jemand für diese Tage buchen würde, bekäme man 30% Rabatt. Habe sofort geschrieben und bekam gleich eine Antwort. Am Montag um 12 Uhr würden sie kommen. Es wurde dann zwar 14 Uhr aber nachdem ich zwischendurch eine entsprechende Nachricht bekam und ich sowieso von daheim aus arbeitete, spielte das keine Rolle.

Erst wurde der Großteil des Mooses manuell abgekratzt, dann mit Hochdruck weggeblasen, dann ein Mittel aufgesprüht das die restlichen 5% Moos abtöten würde und auch eine Neubildung verhindert. Und am Ende wurden noch 7 Ziegel ausgetauscht.

Um ca. 17.30 Uhr war alles fertig … und weil die Burschen so brav waren, bekamen sie noch einen Kaffee zum Abschluss.

Und hier ein paar vorher-nachher Fotos:

 

Und so sah es nach dem Moos abkratzen vor der Eingangstüre aus aber das wurde ganz brav weggeräumt.

 

Und hier zwei Mittzwanziger bei der Arbeit… ich finde das cool wenn sich so junge Leute mit so einer guten Idee selbständig machen.

 

Und durch Spontanität und einen Tag von daheim aus arbeiten (bin sowieso ganz allein im Büro, sind ja alle auf Urlaub!) habe ich mir ca. 200 Euro erspart. 🙂

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Seid ihr noch da?

Hallo?

Halloooo?

Seid ihr noch da oder seid ihr schon alle Fremdlesen gegangen weil hier so lange nix los war? 😉

Ich werde versuchen, mich zu bessern aber versprechen kann ich nichts.

Viel ist passiert, oder eigentlich nicht „passiert“ sondern Dinge geschehen die einfach zu viel Zeit in Anspruch genommen haben.

Es gab „personelle Veränderungen“ sozusagen, denn seit Ende April wohne ich mit Maya allein im Haus. Das brachte mit sich, dass plötzlich ein Haufen Möbel fehlten die ich teilweise nachgekauft habe bzw. umgestellt habe. Ich habe die Kleiderkammer ausgeräumt (5 alte Kästen verschenkt und die zwei „schöneren“ Kästen mit einer Höhe von 236 cm (der Raum ist 245 cm hoch!!!) auseinander geschraubt, ins Zimmer gegenüber verfrachtet und dort wieder zusammen gebaut. Dann noch einen Eckkasten dazugekauft und im Nachhinein dann nochmals einen schmalen Kastenteil. Zwei große Kommoden sind auch neu dazugekommen und wenn es nicht so wäre, dass es leider die alten Türen nicht mehr beim IKEA gibt und ich deshalb eine Türe dabei habe die so überhaupt nicht passt (anderes Muster und reinweiß statt „eierschalenweiß“, würde ich euch auch ein Foto zeigen… aber jetzt müsst ihr drauf warten bis ich fünf neue Türen gekauft und montiert habe. 🙂

Ja, und die ehemalige Kleiderkammer ist jetzt das neue Gästezimmer. Da habe ich die alte Holzdecke sage und schreibe 4 mal gestrichen (zweimal grundiert, zweimal mit weiß gemalt) damit sie richtig weiß ist, die Löcher in den Wänden verspachtelt (nachdem ich ungefähr 15 alte Dübeln rausgezogen habe) und die Wand gestrichen und dann noch die alten Spiegelpaneele hellgrau gestrichen. Und last but not least, hab ich auch einen neuen Boden reingemacht. Typisch schwedisch, fehlen derzeit noch die Bodenleisten, aber die kommen demnächst. Dann gibt es auch ein Foto. 😉

Und das habe ich alles ganz allein gemacht!!! Bin stolz auf mich denn es sieht gar nicht mal soooo schlecht aus!

Zwei Mal nur hat mir Krister, unser Nachbar geholfen. Einmal beim Türstock kürzen und die zweite Hilfe war kein Hilfe sondern im Gegenteil, hat nur Zeit gekostet. Ich wollte mir nur eine Metallsäge ausborgen damit ich die Alu-Türleiste zurechtschneiden konnte. Und was war… Krister meinte, er müsste die dann gleich montieren. Da das aber eine Speziallösung war die er nicht kannte und er sich nicht die Zeit nahm, die Anleitung zu lesen, zerstörte er mir eine Leiste (die war gesamt 1,90 lang also bekam ich zum Glück zwei Stück raus) und brachte es in zwei Stunden nicht fertig, sie zu montieren. Dann ging er zum Essen heim und ich montierte dann die zweite Leiste in einer halben Stunde! Männer! Tz! 😉

Nachdem ich die Kästen ja leerräumen musste, habe ich dann auch gleich Kleidung aussortiert und sie auf einem Flohmarkt verkauft. Und zwar ist das ein Flohmarkt, wo man seine Sachen hinbringt, Kleiderstangen- bzw. Regalmiete bezahlt und dann stehen deine Sachen da und werden entweder gekauft oder nicht. Jeder Mieter bekommt eine Kundennummer und schreibt dann auf seine Preisschilder seine Kundennummer damit die an der Kasse weiß wem der Betrag gutgeschrieben werden soll. Das kostete auch ganz schön Zeit denn erstmal musste ja alles gewaschen werden und Preisschilder befestigen dauert auch ein Weilchen. Leider war der Verkaufserfolg diesmal recht bescheiden … die schöneren Sachen werde ich auf eBay reinstellen (wenn ich mal Zeit dafür finde)… vielleicht geht’s ja da weg. Alles andere bekommt Humana.

Das alte Gästezimmer fungierte ja auch als Büro und war aber mit allem möglichen Sachen und Papieren vollgeräumt. Das war dann schon eine richtige Abstellkammer muss ich peinlicherweise zugeben. Also musste auch da ordentlich ausgemistet werden. Und weil ich ja ein wenig paranoid bin, hab ich alle alten Rechnungen die keiner jemals brauchte aber die ich aufgehoben aber nie einsortiert habe, mit dem billigen Lidl-Dokumentenvernichter zerschnipselt. Aber das ist ja nicht unbedingt ein Hochleistungsgerät und nimmt gerade mal ein paar Blatt Papier (es steht 9 Blatt am Gerät aber das schafft das Gerät nie und nimmer – bei 5 Blatt hat es sich schon sehr abgemüht)… und richtig heiß wurde es dann auch schon. Damit bin ich übrigens noch immer nicht fertig aber zwei große Papiertragtaschen sind schon voll mit Papierstreifen. 🙂

Und immer wieder tauchen neue Sachen auf, die Kurt gehören und die kommen dann in Kartons zum Abholen. Die Werkstatt und die Garage sind auch noch voll von seinen Sachen aber ich hoffe, dass er das bald abholt, dann kann ich weiter ausmisten und wegwerfen.

Am Tag nachdem Kurt ausgezogen ist, habe ich damit angefangen Maya zu „barfen“, also auf Rohfütterung umgestellt. Maya war happy weil das natürlich viel besser schmeckt als Trockenfutter. Die gibt es bei uns fertig gemischt (faschiert) in Form von faschierten Fleischbällchen mit rund 6-10% Knochen. Leider bekam sie aber offensichtlich mal ein größeres Stück Knochen ab so dass sie dann zwei Tage lang Galle spie. Auf Anraten der Erzeugerfirma sollte ich ihr eine Weile die knochenfreie Variante des Futters geben. Tja, nur gab es die bei uns in der Nähe nicht bzw. nur mit Schweine- und Rindfleisch… und rohes Schweinefleisch füttern klang für mich irgendwie riskant. Also suchte ich nach einer Alternative und fand sie auch … in Form von reinem Rindfleisch (& Innereien usw.). Ich begann also Trockenfutter und Rindfleisch in Hamburgerform zu füttern … und reduzierte nach und nach den Anteil Trockenfutter.

Als ich das Zimmer renovierte, wohnte Maya eine Woche bei Herrli und bekam dort wieder nur Trockenfutter… aber sehr begeistert war sie davon nicht denn sie verweigerte teilweise das Fressen.

Wieder bei mir wurde die Anzahl der Trockenfutterkugeln weniger und weniger und schließlich ließ Maya die Kugeln auch in der Futterschüssel übrig. Also ließ ich die Kugeln dann nach ein paar Tagen ganz weg und mischte dafür wieder die Fleischbällchen dazu (und klaubte Knochenteile weg wenn ich welche fand).

Mit der Zeit bekam Maya dann auch wieder so was wie eine Taille (leider war sie vom ach so qualitativ hochwertigen rein schwedischem Trockenfutter (Light!!!) dick geworden!) und das fiel auch einigen anderen Leute auf und ich freute mich.

Allerdings währte die Freude nicht so lange denn Maya war oft total steif in den Gelenken und wollte keine Treppen mehr steigen (hinunter). Auch das Herausspringen aus dem Auto wurde zur Qual. Also kaufte ich eine Rampe die wir bei unserer Hundesitterin verwenden aber leider ist sie zu lang für die Garage. Also hebe ich Maya nun vorsichtig unter den Schultern heraus während ihr Hinterteil noch im Wagen ist und sie klettert dann mit dem „Rest“ heraus. Und auch wenn man mich jetzt für doof erklärt, aber ich weiß dass ihr das die ersten Male peinlich war… aber sie bedankte sich indem sie mir die Hand abschleckte.

Besonders schlimm war es immer wenn sie von Herrli zurückkam denn der wohnt im zweiten Stock und da muss sie eben ein paar Mal täglich Stiegen steigen. Und da es eine gewundene Treppe ist, hilft die Rampe auch nicht wirklich weiter. Da hatte sie dann beide Male ca. 7-10 Tage lang richtige Schmerzen, das merkte man ihr an.

Also buchte ich einen Besuch beim Tierarzt der ja schon vor einem Jahr Artrose an den Hinterläufen feststellte. Allerdings bekamen wir da nur den Rat dass wir ihr weiter Grünlippenmuschelextrakt geben sollen und besser mehrere kurze als einen langen Spaziergang machen sollten. Wieder wurde ein Röntgen gemacht und die Diagnose lautete mässige Artrose in der rechten Schulter und leichte Artrose in der linken Schulter sowie Abnutzungen in den Knie- und Pfotengelenken. Ich bat um eine Überweisung zur Rehab (die ist aber in einer anderen Tierklinik) und wir bekamen „Previcox“ verschrieben, das besonders magenschonend sein soll. Bei der Kastration bekam Maya ja „Rimadyl“ verschrieben was in 6 Wochen Kotzerei endete. 😦

Warten auf das Röntgen

Previcox war in der Apotheke nicht lagernd und sollte am nächsten Tag da sein. Tja, denkste… der Lieferant hatte ein internes Problem und konnte nichts ausliefern… also dauerte es zwei Tage bis ich es endlich bekam. Und bekam einen Schock als ich den Preis sah: 50 Euro für 30 Tabletten… und sie sollte es „bis auf weiteres nehmen“; der Tierarzt sprach von 3-4 Monaten. Zum Glück bekomme ich das Geld von der Versicherung zurück.

Dann googelte ich ein wenig und bekam einen Schreck, denn es gab Hunde die nach der Einnahme von Previcox verstorben sind. Ich wusste echt nicht, was ich machen sollte… aber dann bemerkte ich in den Berichten dass jene Hunde die verstorben sind, offensichtlich schon vorher Leber und/oder Nierenprobleme hatten … das steht aber klar und deutlich im Beipackzettel dass das Medikament dann nicht bzw. nur unter ständiger Beobachtung durch den Tierarzt verabreicht werden darf. Wir hatten auch eine Blutuntersuchung machen lassen und alle Blutwerte (auch Schilddrüse) waren normal. Also habe ich Maya am Samstag Morgen die erste Tablette mit dem Fressen verabreicht. Am Montag, als ich Maya von Lena abholte, spie sie dann ein einziges Mal. Also gab es nach den ersten drei Tabletten, keine mehr. „Natürlich“ war die Tierklinik dann zu weil wenn in Schweden Urlaubszeit ist, dann ist Urlaub. Aber ich wollte auf keinen Fall riskieren dass Maya wieder 6 Wochen kotzt… und es ging ihr auch schon besser. Ich muss sagen, dass Maya in den letzten drei Tagen so fröhlich und munter wie schon lange nicht ist. Und auch so brav und folgsam war sie schon lange nicht. Aber ok… jetzt weiß ich dass sie wohl ständig Schmerzen hatte, da darf man schon ungehorsam und trotzig und unfreundlich zu anderen Hunden und Kindern sein.

Mir ist ja aufgefallen dass sie seltsam ging aber ich konnte nicht sehen, was falsch war. Aber der Tierarzt wies dann darauf hin, dass sie die Kniegelenke nicht richtig abwinkelte und außerdem die Schultern zusammengezogen hatte…. Von hinten konnte man dann deutlich sehen, dass die Vorderläufe von innen nach außen gingen – eben von den „hochgezogenen“ Schultern und dem steifen Gang. Das hat sie heute nicht mehr, jetzt geht sie schön „rund“. Ich hoffe nur, das bleibt so!!!

Mit der Rehab (Wasserlaufband) können wir leider auch erst Ende August anfangen denn die sind auch auf Urlaub. Eh klar. Die Krankengymnastin dort soll aber Weltklasse sein und ist in Schweden anscheinend sehr angesehen. Umso schwerer wird es dann wohl sein, bei ihr einen Termin zu bekommen… vor allem wenn man ganztags arbeitet und man ja erstmal den Hund von der Hundesitterin holen muss um dann nach Gävle zu fahren (nochmals 20 km von Sandviken) … also insgesamt ca. 45 km von uns daheim. Aber wenns hilft…!

Zum Ausprobieren hab ich für Dienstag eine Session beim Hundeschwimmen gebucht. Ich dachte mir, ich würde ja gerne jetzt schon was machen um Muskeln aufzubauen, denn jetzt ist weniger los in der Arbeit bzw. bin ich dann zwei Wochen auf Urlaub. Wenn aber Maya zu viel herum plantscht wäre das eher kontraproduktiv für die Arthrose… also schauen wir mal. Eine Wasserratte ist Maya ja nicht gerade… also stehend ja, aber da muss sie ja schwimmen denn das Becken ist 1,5 m tief. Sie ist aber mit Schwimmweste und Seilen gesichert. Die Seile nimmt man anfangs weil es ein Stahlbecken ist und sich die Hunde in den Wänden spiegeln … da reagieren offensichtlich einige Hunde sehr stark drauf. Nach dem Schwimmen wird geduscht und dann darf Maya im Bademantel auf einer Vibrationsplatte entspannen. Bin echt schon gespannt wie sie auf das alles reagiert! ;-D

Und wie es aussieht, hat sich auch Mayas Magen und der Hunger schon vollständig auf die Rohfütterung umgestellt denn morgens schnüffelt sie gerade mal an der Futterschüssel, schleckt zwei oder dreimal drüber und das wars… dafür hat sie abends dann einen guten Appetit. Den täglichen Pedigree Dentastix den sie früher in 3 Sekunden verputzt hat, will sie jetzt meistens vergraben und die meisten Leckerlies kann ich jetzt offensichtlich selber essen denn die lässt Maya links liegen. Die getrockneten Lammlungenstückchen für die sie sich (fast) freiwillig die Augen eintropfen ließ als sie im Herbst eine kleine Augenentzündung hatte, spuckt sie wieder aus…. verwöhntes Biest! 😉

Allerdings bin ich immer noch so im alten Fütterungstrott drinnen dass ich ihr nicht die gesamte Tagesration am Abend gebe sondern vielleicht 2/3 … also eigentlich frisst sie viel weniger als sie sollte. Hoffentlich nimmt sie dann endlich ab… denn obwohl sie schlanker aussieht, hat sie wieder zugenommen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das Muskeln sind (die sind ja schwerer) aber wie gesagt, es ist nicht nur mir aufgefallen, dass sie schmäler wird … aber sie hat auf jeden Fall immer noch zu viel Fett, ganz klar.

Hoffentlich komme ich morgen dazu, das Garten-Rehabgerät zu bauen das ich im Geiste konstruiert habe. Wenn es fertig ist und Maya weiß was sie zu tun hat, gibt es dann ein Video.

Heute bin ich mit Maya nach Storvik gefahren weil der Weg durch den Wald (Langlaufloipe) viel weicher ist als bei uns, da ist es eher steinig. Und sie soll ja besser auf weichem Untergrund gehen. Anfangs brauchte sie einige Pausen aber am Ende der 5 km war sie kaum zu bremsen … sie wollte dann auch gar nicht ins Auto sondern weitergehen. Dachte, sie müsste vielleicht noch mal aber nein, das war es nicht. Unterwegs haben wir Trinkpausen gemacht und Heidelbeeren gepflückt.

Heidelbeeren, so weit das Auge reicht

Trinkpause

Mich traf dann fast der Schlag als es dann plötzlich schon 18 Uhr war … da hatten wir ordentlich getrödelt… dann verspeiste Maya mit großem Appetit ihr Fressi und seitdem liegt sie flach. Ich hoffe nur, dass sie morgen nicht wieder Schmerzen hat!

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Maya und Giro

Heute war ich mit Maya wieder am Hundespielplatz und da traf Maya ihren neuen Lieblingskumpel (zumindest wirkte es so). Erst sah es ja gar nicht gut aus… da kamen zwei Hunde, davon ein Weibchen mit 11 Jahren mit schon krummen Beinen die kaum mehr laufen konnte und Giro, ein weißer Schäfer, der erstmal mit hysterischem Bellen daherkam.

Na toll, dachte ich, denn Maya mag generell keine bellenden Hunde… die ignoriert sie meistens. Aber irgendwie merkte sie wohl dass Giro nur bellte weil er unsicher war, denn sie ließ sich nicht beirren, sondern begrüsste ihn freundlich durch den Zaun.

Giros Familie erklärte dann gleich am Anfang dass er in der Zeit, die er beim Züchter war, nur besagten Züchter und dessen Hunde kennengelernt hatte aber ansonsten überhaupt nicht sozialisiert worden ist. D.h. als er zu seinen Menschen kam, hatte er Angst vor allem und jeden, auch vor Menschen und Hunden. Ich hatte nicht daran gedacht zu fragen, mit welchem Alter Giro zu seinen Menschen kam  (er ist jetzt 6 Monate alt, aber schon fast so groß wie Maya!!!), aber man konnte deutlich sehen, dass er grooooßen Respekt vor Maya hatte. Und dabei war Maya extrem freundlich zu ihm. Normalerweise knurrt sie jüngere Hunde schon an wenn die frech werden aber bei Giro spürte sie wohl dass er einfach unsicher war. Ein paar Mal drehte sie ihm sogar das Hinterteil hin, damit er dran schnuppern konnte … und das macht sie sehr sehr selten. Sie hat auch kein einziges Mal versucht bei ihm aufzureiten… was sie leider sonst viel zu oft macht. Aber seit der Kastration ist das viel besser geworden.

Irgendwie merkte ich, dass sie Giro wirklich mochte! Das fällt sonst wohl keinem auf, aber nachdem ich sie ja schon 7 Jahre lang kenne und sie oft beobachte, merkt man so was eben an ihrem Blick, ihrer Körperhaltung, ihren Bewegungen…

Jedenfalls war Giro heute zum ersten Mal am Hundespielplatz aber ich hoffe, dass wir ihn noch öfter treffen. Ich glaube auch dass Giro davon profitieren würde damit er mehr Selbstbewusstsein entwickelt. Maya versuchte ja auch Giro dazu zu bringen, den Zerrstrick zu packen damit sie spielen konnten, aber das kapierte er gar nicht. Laut seinen Menschen gibt es aber öfters Zerrspiele zwischen ihm und einen weiteren Hund, einen Chihuahua!!! Seine Besitzer meinten gar, Giro glaube wohl er sei auch ein Chihuahua. 🙂

Ich habe die zwei auch gefilmt und einen kleinen langen Film draus gemacht… ich konnte einfach nicht anders. Das Gelächter aller Anwesenden habe ich leise gemacht … braucht ja keiner wissen, dass alle Giros Feigheit ausgelacht haben. 😀

 

Danach war Maya aber ordentlich müde 🙂

 

Am Vormittag schafften wir (bzw. ich) es, mehr als zwei Stunden unterwegs zu sein und dabei nicht mal 5000 Schritte zu machen!!! Stattdessen hat Maya mit Atilla gespielt, einen Terrier durch den Zaun angeknurrt (und umgekehrt) und Malte beschnuppert und Wasser getreten. Wir haben Katzen und Eichkätzchen beobachtet und Frauli hat ewig mit anderen Leuten gequatscht!

Frauli hat sich nämlich wichtig gemacht und deshalb kennen sie jetzt viele Leute im Dorf! 😀

Unser kleines Dörfchen war ja nach der Schließung einer Fabrik im Jahr 2006, mehr oder weniger am absteigenden Ast. Was früher ein schönes Dorf war, verkam mehr und mehr weil eben besagte Firma weg war und keine Aktivitäten mehr unterstützte. Arbeitsplätze gingen verloren und viele Leute zogen weg (dahin wo es Jobs gab). Die Grundstückspreise fielen, das kleine Lebensmittelgeschäft sperrte zu und die kleine Schule hatte immer weniger Schüler.

Doch dann kam der Retter in Gestalt eines älteren Herrn, der einst eine eigene, erfolgreiche Firma betrieb. Er verkaufte seine Firma und bekam ein paar Millionen Schweden Kronen dafür. Und anstatt Weltreisen zu machen oder das Geld anderweitig zu verprassen, beschloss er, das Geld in unser Dorf, in Gästrike-Hammarby zu investieren. Er baute eine kleine alte Mühle zu einer Jugendherberge um, er unterstützte den Bau einer Reitbahn und er beschloss, dass es Zeit war, Gästrike-Hammarby wieder zum Leben zu erwecken.

Eines Tages lag ein A4 Blatt im Postkasten aller Haushalte in dem stand dass eine Bürgerversammlung stattfinden würde, um „die Perle Hammarby“ wieder auferstehen zu lassen. Es waren verhältnismässig viele Leute bei dieser Versammlung, die im November 2016 stattfand. Fast 50 Leute waren da, das sind immerhin fast 10 % der Dorfbevölkerung!!!

In Gruppenarbeiten wurde diskutiert welche Ideen wir hatten, um Hammarby wieder aufblühen zu lassen. In weiteren Meetings (da waren aber leider weniger Leute anwesend und die waren zumeist im höheren Pensionistenalter) wurden die lokalen Vereine präsentiert und gemeinsame Aktivitäten diskutiert usw. Eine dieser prioritierten Aktivitäten war ein gemeinsamer Putztag! Und der fand am 6. Mai statt.

An jeem Samstag trafen sich rund 15 Personen, Müllsäcke wurden verteilt, Putzgebiete zugeteilt und dann ging es los. Es wurde nicht nur Müll gesammelt (ich hatte Getränkedosen und -flaschen, Kautabaksdosen, unverrottete „Kackisackerl“ (die Hundekacke war schon lange verrottet aber nicht die Plastiktütchen), Plastikbecher und Plastiktüten, eine Tube Kinderzahnpaste !!! und und und in meinem großen Müllsack. Am Rückweg kletterte ich dann sogar ganz wagemutig einen steilen Abhang am Wasser hinunter um eine Plastiktüte zu erwischen … allerdings unter den wachsamen Augen einer Putzkollegin am anderen Ufer! 🙂

Mein Müllsack ca. bei der Hälfte der Putzstrecke (im kleinen Beutel im Vordergrund sind die Pfanddosen drinnen);

Es wurde allerdings nicht nur Müll eingesammelt sondern alte und viel zu dichte Gebüsche wurden radikal zurechtgestutzt und das gesammelte und gestapelte Gehölz (und der Müll) wurde ein paar Tage später von der Gemeinde abgeholt.

Zu Mittag wurde dann mitten im Dorf am Spielplatz gegrillt um möglichst vielen Leuten ein schlechtes Gewissen wegen nicht Teilnahme zu bereiten und danach wurde weiter gearbeitet. An diesem Tag bekam ich (inklusive Spaziergänge mit Maya) mehr als 25 000 Schritte zusammen! Und wisst ihr was… ich spürte das sogar in den Oberschenkeln… das Beugen und am Ende das geschnittene Gehölz von der Böschung hinauf auf den Weg schleppen und stapeln. Aber wisst ihr was… das war ein tolles Gefühl denn der Unterschied ist schon groß … auch wenn die Leute natürlich schon wieder ihren Mist einfach weggeworfen haben 😦

Na jedenfalls hat Frauli an die Frau die immer die Protokolle der Meetings ausschickt eine Mail geschrieben, ob sie die Information über den Putztag nicht auf der FB Gruppe des Dorfes posten möchte, dann würde sie auch jene Personen erreichen, die nicht die Anschlagstafeln im Dorf lesen (wer liest denn das schon?). Und nachdem die aber nicht wusste, wie man das macht, hat Frauli es gemacht… und seither wird sie von wildfremden Leuten angequatscht wie toll das nicht ist, ABER man konnte aus diesen oder jenen Gründen nicht dabei sein.

Aber die erkennen ja sowieso nur die hübsche Maye weil Frauli Maya als Profilbild hat… kicher kicher.

Außerdem ist jetzt ENDLICH richtig Frühling! Jawollja! Die Temperaturen liegen bei rund 15 Grad (meistens mehr) und alles ist grün! Das ist soooo schön… vor allem weil wir Anfang Mai nochmals (wenn auch nur kurz) Schnee hatten. Der ganze April war (wettermässig) zum Vergessen… es gab Schnee, Sonnenschein, Regen, Hagel, Sonnenschein, Hagel usw… An einem Freitag hatte es sage und schreibe 23 Grad plus und am Montag drauf gab es Schneechaos bei 0 Grad! Aprilwetter wie es keiner haben will! Aber jetzt wird wie gesagt alles grün, die Tulpen beginnen zu blühen und der Löwenzahn und die Disteln gedeihen prächtig. 😦

 

 

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Ein Oldie am Spielplatz

Nein, die Rede ist nicht von mir sondern von Maya. 😉

Heute fuhren wir wieder mal auf den Hundespielplatz in Sandviken da wir wussten, dass auch Gina, Mayas Kampfkumpeline da sein würde.

Leider kamen auch ein ganzer Haufen Jungspunde die für Maya einfach zu viel waren. Naja, klar, wenn diese 1 bis 2jährigen frech sind und ständig bellen und viel lieber mit Gleichaltrigen spielen als mit Oma Maya. 🙂

Somit lief sie ein Stückchen mit, und guckte dann den anderen zu. Dann machte sie wieder kurz mit, und ging dann wieder von einem Frauchen/Herrchen zum anderen um sich streicheln zu lassen. Maya ist zwar gebürtige Schwedin und war noch nie in Wien aber den „Wiener Charme“ hat sie ganz gut drauf. 😉

Die Junghunde toben und Maya guckt zu:

Dann verließen einige der Hunde den Platz und dann wollte Maya gerne mit Charlie, dem schwarz/weißen Hund spielen aber da kam die einjährige Attzi ständig dazwischen und bellte Maya an was das Zeug hielt. Attzi und Charlie spielen wohl öfter miteinander und Attzi passte es offensichtlich gar nicht dass jemand anderer mit „ihrem“ Charlie spielen wollte. Als Attzi bellte, begann auch Charlie zu bellen und es war ohrenbetäubend.

Maya mag auch nicht unbedingt hysterisch bellende Hunde (die ignoriert sie meistens vollständig) und auch am Spielplatz ging sie dann einfach weg.

Dann waren nur noch Charlie, Gina und Samantha (ein Schäfer) da und wir holten den Zerrstrick raus. Irgendwie konnte Maya den aber nicht lange halten und somit überließ sie Gina und Samantha den Strick. Doch dann lief Samantha mit dem Strick davon und wollte ihn nicht mehr bringen. Daraufhin holte Ginas Frauchen einen anderen, dünneren Strick mit einer Schlinge auf einer Seite und einem geknoteten Ende und damit hatte Maya keine Probleme…. der blieb fest in ihrer Schnauze und Gina hatte keine Chance… die wurde dann am Ende schon ein wenig frustriert und versuchte mit der Pfote das Zergel zu bekommen. Und dann ließ sie ihr Ende einfach los und zog von dannen. 🙂

Hier ein Video vom Zergeln zwischen Maya und Gina:

Und auch ein paar Fotos:

Und ich glaube, danach war Maya müde:

Am Vormittag machen wir einen fast zwei Stunden langen Spaziergang und da konnte Maya mal wieder ein Fußbad nehmen… aber was für ein Wellengang heute war! Naja, kein Wunder bei dem Sturm heute!

Danach war Maya im Garten während ich noch einen Kaffee in der Küche trank. Die Tür zum Garten war offen… das war ein Fehler wie sich herausstellen sollte. 🙂

Maya hat sich nämlich wieder einmal im Gras gewälzt und kam danach freudestrahlend in die Küche… und aus ihrem Fell rieselten die trockenen Grashälmchen… das sah dann so aus:

Somit muss ich noch schnell staubsaugen bevor wir zum Hundespielplatz fuhren konnten. Was macht man nicht alles damit der Hund es gut hat. 🙂

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