Weihnachten, Schlamm, Schnee, das Skateboard und der Streuner

Heute gibt es mal wieder einen längeren Beitrag von mir. Schließlich bin ich auf Urlaub. Urlaub! Ein schönes Wort! 😉

Ja, es war ja Weihnachten. Diesmal waren es ganz traute Weihnachten. Nur Kurt, Maya und ich.

Voriges Jahr waren wir ja in Wien. Wir hatten schon im September die Flüge gebucht weil wir nochmal Weihnachten mit unseren Müttern feiern wollten. Aber es kam anders.

Kurts Mama starb am 6. Dezember 2012 und meine Mama kam am 8. Dezember 2012 ins Krankenhaus und lag, während wir in Wien waren, auf der Intensivstation und bekam gar nicht mit, dass wir da waren. Sie starb heuer im August während wir auf Urlaub in Lofsdalen waren. Von den Geschwistern kam heuer auch keiner, also feierten wir allein.

Während Kurt den Baum aufputzte, war ich mit Maya spazieren. Es hatte die Tage zuvor ständig geregnet und es war überall nass und matschig. Das störte aber Maya nicht die – mit meiner Erlaubnis – fleissig buddelte.

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Als sie damit fertig war, sah sie so aus:

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Bevor wir heimkamen, rief ich Kurt an und bat ihn, mir einen Eimer Wasser und einen Waschlappen zum Garteneingang zu stellen. 😉

Als wir am Heimweg beim Postkasten vorbei kamen, guckte ich nochmals rein… und fand ein Weihnachtsgeschenk für Maya von Leona, ihrer besten Freundin. Maya bekam einen Knochen den sie sofort nach dem Reinkommen vertilgte.

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Sie bewegte sich dabei so schnell, dass alle Fotos unscharf wurden. 😉

Hier ist unser Weihnachtsbaum mit allen Geschenken darunter… ganz schön viele, gell. Aber wir haben uns nur praktische Sachen geschenkt. Maya bekam das supercoole Geräte mit Rädern links unten. Ein Skateboard!

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Die Idee dazu hatte ich schon vor ein paar Wochen als ich das Youtube Video einer skateboardfahrenden Bulldogge sah. Schon damals dachte ich mir, dass das Maya auch gefallen könnte. Wir haben ja im Garten einen Teil eines Baumstammes auf dem Maya furchtlos herumrollt und sie ist ja allgemein ein eher wilderes Exemplare das keine Angst hat. Bei ihren Weitsprüngen über Gräben und Felsen blieb mir schon öfters das Herz stehen und obwohl sie auch schon gestolpert ist, ist bisher (klopf klopf klopf) nichts passiert und sie wirft sich auch immer wieder ohne Furcht und Zaudern über ebendiese Felsen und Gräben.

Wir haben auch am Weihnachtsabend noch die ersten zaghaften Versuche unternommen aber Maya war da schon sehr müde. Aber schon nach dem dritten und vierten Versuch, hat sie wohl schon verstanden, dass sie mit drei Pfoten auf dem Brett stehen soll und sie versucht auch schon zaghaft mit allen Vieren drauf zu stehen… d.h. sie hebt jetzt schon teilweise die vierte Pfote an. Heute hat sie auch schon mit zwei Pfoten das Brett angeschoben und dann zwei Mal kurz die dritte Pfote draufgesetzt… der Anfang ist also schon gemacht. Ich finde, sie hat schon super Fortschritte gemacht… wir haben ja erst den vierten Tag!!! Wir müssen nur schauen, dass wir noch eine andere Unterlage finden. Wir üben im Vorzimmer wo es nichts machen würde, wenn sie in den Kasten donnert denn den hat sie anfangs als wir ins Haus übersiedelten angenagt, also brauchen wir früher oder später sowieso einen neuen. Die Eingangstüre ist massiv genug um die Schläge des Boards auszuhalten und die anderen Möbelstückchen sind auch nicht so heikel. Ich habe gelesen, dass man erst auf einem Teppich üben soll damit nicht so viel Tempo zustandekommt aber der Läufer den wir verwenden, wirft dann leider Wellen. Und ohne Teppich ist es schon ein wenig gar flott für den Anfang. Wir könnten noch so einen Teppich mit Gummi auf der Unterseite kaufen der auch genau vor der Tür liegt. Der rutscht sicher nicht. Mal schauen was wir machen.

Und was wichtig ist… immer aufhören wenn es noch Spaß macht! Das haben wir heute verpasst… da lief sie plötzlich nach oben in die Küche und holten ihren Leckerliball. Dachte sich wohl sie verdiente sich extra Godis für ihre heutige Leistung. Und wisst ihr was… sie hatte recht! 😉

Der nächste Schritt ist, immer dann zu belohnen wenn sie wirklich längs mit dem Board steht…wir haben ja ein kleines Problem mit der Hinterteilkontrolle… sie kommt schief bei allem was wir tun. Nachdem wir sowieso an keinen Wettkämpfen teilnehmen werden, ist das ja eigentlich nicht wichtig aber gerade beim Skateboarden braucht es das ja für die Balance. Aber wie gesagt… wir haben das Skateboard seit 4 Tagen und haben bisher fünf Mal jeweils ein paar Minuten geübt. Ich finde, Maya macht das Klasse! 😉

Ein Video der ersten drei Lektionen gibt es auf Youtube:

Auf Mayas Kanal werden dann nach und nach immer wieder Videos upgeloaded.

Sie hat auch zwei neue Quietschspielzeuge bekommen. Eines in Form eines Knochen und ein zweites in Form einer Ente. Die Ente mag sie sehr.

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Gestern schien dann endlich mal wieder die Sonne und wir waren spazieren. Leider waren wir aber etwas spät dran und es wurde bald finster. Wir ließen Maya auch ein Weilchen von der Leine und spielten mit ihr und sie war auch total brav.

Hier ein paar Bilder von der düsteren Landschaft (hatte leider vergessen die Kamera aufzuladen, deshalb nur Handyfotos):

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Als es dann dunkler wurde, kam auch der Nebel und schaurige Schwaden zogen über dem Boden dahin. 😉

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Da es ja schon dämmerte dachten wir uns dass wir ohne weiteres auf dem Traberweg zurückmarschieren könnten denn die würden ja in der Dunkelheit wohl nicht mehr mit ihren Trabwagen fahren. Tja, dachten wir. Die kamen doch tatsächlich kurz danach und fuhren los. Wir sahen sie aber rechtzeitig und wichen aus.

 

 

Als wir dann aber weitergingen, sahen wir ein Pärchen quer über die Felder kommen und weit vor ihnen einen Hund in unsere Richtung laufen. Er war schon bei uns und beschnüffelte Maya und wir hörten immer noch keinen Rückruf von dem Pärchen. Komisch dachten wir uns aber es gibt eben komische Leute. 😉

Ein Weilchen dachten wir dass es Cesar wäre, ein Pitbull Terrier mit dem Maya früher manchmal spielte aber dessen Frauli so eine hysterische Frau ist, dass wir den Kontakt abbrachen. Sie meinte, weil ihr Cesar einmal Maya im Spielen anknurrte, dass er ganz fürchterlich aggressiv sei und eine Therapie bräuchte und außerdem hatte sie sowieso ein irre Angst vor Hunden. Und wie gesagt, man hörte sie schon zwei Häuserblocks entfernt weil sie so eine laute hysterische Stimme hat und wirklich ständig quatscht. Sie ist einfach nervig… kein Wunder dass ihr Hund so nervös ist. Wenn ich diese Frau einen Tag ertragen müsste, müsste man mich auch therapieren!

Und eben weil wir kein hysterisches Gekreische hörten, wurde uns bald klar, dass das nicht Cesar sein konnte. 😉

Nun ist Maya ja kein Hund der speziell reagiert wenn sie angeleint ist und ein anderer Hund nicht, aber wir ließen sie trotzdem frei und die zwei sausten über die Felder. Der Kleine war ganz schön flott unterwegs für seine kurzen Beine. 😉

 

Das Pärchen das dann endlich auch zu uns stieß erklärte uns dann, dass das gar nicht deren Hund sei aber sie wüssten wo der Hund ausgebüxt sei und ihnen nachgelaufen sei und sie würden ihn zurückbringen. Das Problem war nur, dass sie keine Leine hatten aber sie meinten, irgendwie würden sie das schon hinkriegen. 😉

In der Zwischenzeit liefen aber die Traber ständig auf und ab (in der Dunkelheit) also gingen auch wir quer über die Wälder wieder auf die Straße zurück. Aber das war leichter gesagt als getan. Felder sind ja leider immer wieder von Bewässerungsgräben durchzogen und in der Zwischenzeit war es so dunkel geworden, dass man nicht weit sah. D.h. wir konnten nicht sehen, wo wir über diese Gräben drüberkamen (die teilweise recht tief waren). Also machten wir einen ziemlich groooooßen Umweg… in der Finsternis. 😉

Naja, Bewegung schadet ja nicht. 😉

Heute Morgen dann die große Überraschung: alles war weiß. Über Nacht hatte es geschneit. Nur einen Zentimeter und es war auch viel zu warm aber zumindest war es weiß.

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Maya bei der Morgengymnastik 😉

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So, damit verabschiede ich mich wieder. Habt eine Gute Nacht!

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