Bilderbuchwinterwetter

Die Wetterlage hatte sich heute im Vergleich zu gestern um 180° gedreht. Gestern hat es geschneit und dazu wehte ein starker Wind und heute war Bilderbuchwinterwetter. Bei ca. -3 Grad schien die Sonne vom strahlend blauen Himmel! Sonntags ist ja immer Hundetreffen aber wir waren ein wenig unschlüssig ob wir überhaupt dahin sollten, da Maya wieder läufig wird. Sie blutet zwar noch nicht aber sie reinigt sich sehr oft und die Rüden werden in ihrer Nähe ganz aufgeregt. Aber wir dachten uns, dass wir immer noch weitergehen könnten, falls ein Rüde zu aufdringlich werden würde. Diese Gedanken machten wir uns aber ganz unnötig denn außer uns war wieder mal niemand da. Üblicherweise warten wir ca. 30 Minuten ob vielleicht doch noch jemand auftaucht, aber heute gingen wir schon nach 15 Minuten weiter denn dieses Traumwetter wollten wir nicht mit blöd in der Gegend herumstehen vergeuden.

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Blick von der Brücke zum See

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Auf der Brücke

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Das alte Lusthaus

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Das andere Ufer

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Das andere Ufer – na wenns doch so schön ist 🙂

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Die vandalisierte (eine Seite des Geländers wurde zerstört) Brücke zum Badeplatz

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Die einsame Sitzbank

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Der Sonne entgegen

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Zum x-ten Mal – weil das halt auch so schön ist

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Blick über den See

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Der einsame Baum

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In fünf Monaten wird hier wieder Mittsommar gefeiert 🙂

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Maya wartet sehnsüchtig auf Spielkameraden

 

Wir spazierten also weiter entlang des Sees …

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„Der Himmel so blau, so blau, so blau…“

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Winter von seiner schönsten Seite

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Seltsame Spuren im Schnee

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Blick auf den Dorfrand

…und bogen dann in den Wald ein wo wir durch ca. 20 cm Tiefschnee stapften. Schönes Wadentraining. 🙂

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Im lichtdurchfluteten Wald

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Maya und Herrli gucken

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Eiszapfen an einer alten Scheune

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Die Kapelle von Gästrike-Hammarby

Wir kamen hinaus auf die Straße der wir ein paar Hundert Meter weiter folgten und bogen dann in einen Weg ein der wieder durch den Wald geht. Dort gehen wir aber nicht oft da ein Teil des Weges entlang des Kanals oft sehr matschig ist und es dort im Sommer von Gelsen/Mücken nur so wimmelt und im Winter ist auch nicht geräumt und somit hatten wir erwartet dass wir durch Tiefschnee stapfen müssten. Gleichzeitig müssen wir sowieso an unserer Fitness und Figur arbeiten also nahmen wir das im Kauf. Zum Glück (oder figurmässig zu unserem Pech 🙂 ) hatten die Schneeskoter den Schnee aber zusammengepresst und somit sanken wir nur wenig beim Gehen ein. Als ich letztens Mal diesen Weg mit Maya gehen wollte, weigerte sie sich jedoch hartnäckig weiterzugehen und das macht sie nur wenn sie ein „seltsames“ Tier riecht. Heute war sie anfangs auch nervös (sieht man deutlich am Schwanz der üblicherweise recht steil nach oben ragt aber da hing er nach unten) und schaute sich ständig um, aber nach einer Weile war sie wie immer.

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Blick übers Feld

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Unterwegs zum Wald

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Nochmals das Feld im Scheine der untergehenden Sonne

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Blick auf den Kanal

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Hätte zu gern gewusst was da drin ist

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Blick in den Himmel oder „Claudia, guck in die Luft“

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Maya abseits der Piste 😉

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Durchblick

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Ein Bäumchenbogen nur für uns

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Im finstren Wald

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Hier ist tiefster Winter

Es war wunderschön zu gehen auch wenn wir ein wenig ins Schwitzen kamen. Nach dem Pfad durch den Wald marschierten wir auf einem Forstweg weiter der interessanterweise nicht so sehr von Schneeskoter befahren ist und somit mehr Schnee lag und Maya lief vor uns und schnüffelte mal da und guckte mal hier … und einmal blickte sie zufällig nach hinten (ich ging hinter ihr und Kurti) und erstarrte. Mein erster Gedanke war, dass wir jetzt endlich mal einen Elch vor die Kamera bekamen und voller Freude und Erwartung drehte ich mich um… doch Elch war da keiner! Nur ein schwarzer Hund der erst kurz zögerte aber dann zu Maya gelaufen kam.

Es war offensichtlich dass es ein Rüde war, der Mayas Markierungen gefolgt war und sie seeehr interessant fand. Zum Glück ist Maya nicht schreckhaft wenn fremde Hunde auf sie zugeschossen kommen und er dürfte wohl auch nicht allzu frech zu ihr gewesen sein, denn sie wedelte auch gleich mit dem Schwanz. Nach einer ganzen Weile Herumgehopse (der Hund hatte weder Halsband noch Geschirr), lief der Hund wieder den Weg retour den er gekommen war und verschwand auf dem Pfad, von dem wir gerade gekommen waren. Dann kam er wieder und dahinter eine junge Frau. Als der Hund Maya erblickte, lief er wieder ein Stück in unsere Richtung aber die Frau rief ihn zurück und er blieb stehen. Maya ließ in der Zwischenzeit nicht mit sich reden und folgte uns nicht. Stattdessen setzte sie sich stur mitten auf den Weg. Also beschlossen wir, die zwei vorbei zu lassen, denn Maya wäre sowieso nicht weitergegangen. Die Frau hatten den schwarzen Hund an die Leine genommen und kämpfte sich mit dem zappelnden Hund an uns vorbei. Ich sagte ihr, dass Maya bald läufig wird und daraufhin meinte sie, das würde erklären warum ihr Hund nicht gehorcht obwohl er sonst IMMER gehorcht. Ja klar. 🙂

Wir warteten ein Weilchen bis die zwei ein Stück voraus waren und gingen dann auch weiter. Obwohl wir dann schon recht lange unterwegs waren, wollten wir dennoch noch nicht nach Hause.

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Weiter geht es auf der Forststraße

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Langsam geht die Sonne unter

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Wer findet den Mond?

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Schöne Pastellfarben

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Maya interessiert sich für den Hochsitz

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Wieder mit Mond!

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Fast unberührter Schnee

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Langsam kommt der Nebel

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Bodennebel steigt auf

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Der Nebel des Grauens? 🙂

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Auch über dem Kanal zieht es zu

Vor allem ist es jetzt nämlich auch schon bis knapp vor 17 Uhr hell (zumindest wenn der Himmel wolkenlos ist) und so entschieden wir (nicht mal Maya protestierte) dass wir noch eine Runde um das Dorf machen. Dazu spazierten wir durch das Industriegebiet von Gästrike-Hammarby (wenn man als Wiener das wirklich so nennen möchte 🙂 ) und dann marschierten wir am Sportplatz vorbei. Dort wollte ich eigentlich auch noch ein Foto machen aber leider war da der Akku der Kamera schon leer.

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Die alte Sulfitfabrik von Gästrike-Hammarby die 1982 stillgelegt wurde

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Das „Industriegebiet“ von Gästrike-Hammarby

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Insgesamt waren wir heute fast vier Stunden unterwegs und es war wunderschön. Schade, dass keine Hunde beim Hundetreffen waren aber als wir von dort weitergingen, kamen von hinten ein älterer Mann mit seinem Hund den Weg entlang. Die hatten wir schon ein paar Mal im Ort gesehen aber diesmal waren wir so unvorsichtig und begannen mit dem Mann zu reden. Warum ich das sage? Naja… weil er offensichtlich viiiiiel zu gerne redet. Er hörte gar nicht mehr auf. 🙂

Maya und der Hund hopsten in der Zwischenzeit herum aber der Mann wollte seinen Hund nicht von der Leine nehmen weil der öfters mal abhaut also mussten die zwei leider an der Leine spielen.

Als wir wieder daheim waren, gingen Maya schnurstracks in ihr Bettchen… ich glaube sie ist müde. Ich hab vorhin gerade mit ihr geschmust… neben ihr am Boden liegend. Ja, manchmal mach ich das. 🙂 Wenn sie mich von der Hundedecke mit einem ganz speziellen Blick anguckt während ich hier an der Kücheninsel mit dem Laptop sitze weiß ich dass sie schmusen will. Dann leg ich mich manchmal neben sie und warte bis sie eingeschlafen ist … und mir schläft dann meistens der Arm ein.

Sagt mal, schlafen eure Hunde eigentlich auch mit offenen Augen? Bei Maya ist es so, dass die Augen etwa halb geschlossen sind und dann „rutscht“ die Pupille nach unten oder nach innen und man sieht das Augenweiß… find ich ehrlich gesagt „spooky“ aber ich hab mich dran gewohnt. Das macht sie auch nicht immer aber hin und wieder, vermutlich wenn sie beim Einschlafen ist.

Das war also unser Outdoor Sonntag! Und bald ist wieder Montag… seufz.

Schöne Woche euch allen!

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