Auf Fischers Fritzes Spuren

Mit am Morgen frisch gebackenen Topfengolatschen machten wir uns heute zu Mittag auf den Weg nach Trödje, rund 45 Autominuten von uns entfernt und am Meer gelegen. Dort besuchten wir Perra und Carina, die alljährlich einige Sommerwochen mit dem Wohnwagen dort verbringen um zu fischen und sich somit einen Fischvorrat für den Winter zulegen. Vor drei Jahren waren wir schon mal da, hier nachzulesen.

Während der Fahrt war Maya schon sehr erwartungsvoll.

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Die Männer machten sich gleich bereit, um die zwei noch ausgelegten Netze reinzuholen. Um das Gewand nicht total zu versauen, zogen sie sich sexy Overalls an. 🙂

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Ganz traurig blickte Maya den davonfahrenden Männern nach.

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Doch dann erwachte die Entdeckerin in ihr und sie erkundete die Gegend.

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Ist ja aber auch ein schöner Anblick, oder?

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Als das Boot mit den zwei Männern dabei war das zweite Netz einzuholen, ging Carina in den Wohnwagen um schon Mal die Kaffeemaschine anzuwerfen. Das entging Maya nicht und sie blickte sehnsüchtig zum Wohnwagen in der Hoffnung, dass auch für sie etwas mitgebracht würde.

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Und dann… dann entdeckte Maya wie das Boot mit Herrli und Perra an Bord sich dem Bootssteig näherte.

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Danach gab es Kaffee und Topfengolatschen und auch Maya erbettelte sich eifrig ein Stück Striezel von Carina.

Anschließend ging ich mit Maya Gassi und bekam noch die Warnung nachgerufen, dass wir vorsichtig sein sollten weil erst vor kurzem ein Bär gesichtet worden war. Einen Bären trafen wir leider nicht aber nach einer Weile weigerte sich Maya weiterzugehen… und an der Art und Weise wie sie stehenblieb, bin ich ziemlich sicher dass sie den Bären gerochen hat. Das hat sie bei anderen Gelegenheiten schon zweimal gemacht und da hörten wir kurz darauf immer dass jemand entweder einen Bären gesehen hatte bzw. einmal ein Bär ein Schaf gerissen hatte.

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Also drehten wir um und gingen zurück zu den anderen. Während Kurti mit Maya spielte

genoss ich noch ein wenig den Ausblick.

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Natürlich durfte auch Stocki ins Wasser werfen nicht fehlen. 🙂

Als dann langsam die Sonne hinter den Bäumen unterging, wurde es ganz schön kühl. Wir übersiedelten dann zwar immer mit Tisch und Stühlen weiter aber irgendwann ging das nicht mehr. Also verabschiedeten wir uns dann von Perra und Carina und fuhren heim. Maya war von den Aufregungen des Tages fix und fertig und schnarchte schon im Auto leise vor sich hin.

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Leider war die Fangrate nicht so hoch wie erwartet. Nur vier Barsche gingen uns ins Netz… aber das ergibt auf jeden Fall 12 kleine, superfrische und leckere Filets. 🙂

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5 Antworten zu Auf Fischers Fritzes Spuren

  1. Hat dies auf Maya in Schweden rebloggt und kommentierte:

    Und gestern waren wir am Meer…

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  2. World Whisperer schreibt:

    Du schreibst du hast „leider“ keinen Bären gesehen? Ich war bei jeder Wanderung und jedem joggen in Finnland und Schweden immer heilfroh keinen gesehen zu haben. Einmal habe ich frische Bärenspuren gesehen – da bin ich ganz schnell wieder umgedreht und zurück zum Camp gerannt damals lol.
    Von weitem ist das ja ganz nett, oder aus dem Auto (in Alaska & Kanada gesehen) aber nicht beim Spazierengehen um die Ecke biegend. lol

    LG Mel

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    • Also ich würde gerne einen Bären sehen. Dann kommt es ja auch immer auf die Umstände an… wenn er bei der Jagd schon angeschossen worden ist (die hat ja vorige Woche begonnen) will ich natürlich keinen Bären begegnen.
      Ansonsten denke ich nicht, dass die Gefahr so groß ist angegriffen zu werden wenn man beim Anblick eines Bären einen geordneten Rückzug antritt. Gab ja vor zwei Jahren bei Gävle einen Fall wo ein älterer Mann in den Wald ging und auf eine Bärin mit ihren zwei Jungen traf. Und anstatt sich zurückzuziehen, ging er weiter. Naja, da ist er selber schuld wenn er angegriffen wird. Wobei die Bärin ihn auch nur sehr zart zurechtgewiesen hat, denn er hatte nur relativ leichte Verletzungen. Die Bärin und ihre zwei Jungen hat man dann „natürlich“ erschossen… dank dieses Idioten!
      LG, Claudia

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      • World Whisperer schreibt:

        Sowas finde ich einfach eine Frechheit. Wieso erschießen Menschen diese Tiere. Nur, weil ein paar Menschen nicht wissen wie sie sich verhalten sollen.
        Ich war auch fasziniert, als ich in Alaska und Kanada Bären gesehen habe. Aber in Alaska sind meinem Exfreund und mir mal eine Mutterbärin und 2 kleine „über den Weg“ gelaufen. Sie waren noch ein paar hundert Meter weg, aber sie witterte uns, stellte sich auf die Hinterbeine und bewegte sich in unsere Richtung. Da haben wir auch ganz langsam umgedreht und sind gegangen… aber näher dran will ich eigentlich nicht sein.

        Lg Mel

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      • Naja… fünf Meter vor mir brauch ich auch nicht gerade einen Bären aber die bemerken einen ja sowieso viel früher und halten sich fern. Und europäische Bären sind ja angeblich auch weniger aggressiv als kanadische.
        Aber…so eine kleine Bärenfamilie wie im Video im Garten wär doch lustig. 🙂

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