Urlaub auf Alnö – Tag 1 & 2

Jaaa… wir waren auf Urlaub! Nämlich auf der Insel Alnö (bei Sundsvall), ca. 250 km nördlich von uns bzw. rund 380 km von Stockholm. Alnö hat ein Fläche von 65 km² und ist 15 km lang und 6 km breit … recht überschaubar also, vor allem mit einem fahrbaren Untersatz. Alnö ist über die 1042 m lange Alnöbrücke mit Sundsvall verbunden, die mit ihren rund 51 000 Einwohnern Schwedens 21- größte Stadt ist.

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Das Auto voll bepackt fuhren wir am Sonntag um ca. 11.30 Uhr los und kamen mit einer kurzen allgemeinen Pinkelpause um 15 Uhr an… eine halbe Stunde später als erwartet weil Google Maps die genaue Adresse nicht im Verzeichnis hatte und uns immer woanders hinführte… bis es uns zu blöd wurde und wir den Vermieter der „Stuga“, also der Sommerhütte, anriefen … und dann waren wir gleich da.

Die Hütte war von der Größe her genau richtig, das Badezimmer war relativ neu und es war „okay“… für uns reichte es. Auf unserer Seite der Straße gab es ansonsten keine Hütten oder Häuser sondern wir blickten auf ein großes Feld mit dem Haus des Eigentümers ein schönes Stückchen entfernt … ich nehme an, ihm gehörte das gesamte Areal da. Auf der anderen Straßenseite (es war eine seeeehr schmale Straße, „Weg“ würde eher passen) waren einige Schrebergärten … mit kleinen Hüttchen und ebenso kleinen Grundstückchen. 🙂

Nach der langen Fahrt, machten wir erstmal einen Spaziergang entlang des Weges. Wir überquerten eine Straße und gingen einfach geradeaus eine betonierte Straße mit Häusern zu beiden Seiten, entlang. Die Betonstraße wurde zu einer Schotterstraße mit Pferdeweiden.

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Allerdings war Maya völlig fertig denn es war furchtbar heiß. Eigentlich wollten wir zu der Alnö Kirche die laut einem Schild nur noch 1 km entfernt war, aber wegen Maya entschieden wir dann, umzukehren.

Dann fuhren wir noch ins „Zentrum“ von Alnö um im ICA Supermarkt einzukaufen. Wir entschieden uns für Kotletts und Salat und … naja, wir waren wohl zu eifrig am Kotlett braten denn der Feuermelder in der Hütte ging los und tütete was das Zeug hielt. Da wir nicht wussten, ob der Alarm weitergeleitet wird, rief ich den Vermieter an aber der meinte nur, wir bräuchten nur die Batterie rauszunehmen und das taten wir auch. Danach haben wir nichts mehr gekocht sondern waren – bis auf einen Tag – auswärtig essen. 🙂

Die Nacht war etwas unruhig weil nämlich Maya recht „nervös“ war und ständig murrte und keifte sobald ein Blatt im Wind rauschte. Sie wollte auch gar nicht auf dem Weg vor dem Haus Gassi gehen! Wir glauben deshalb, dass irgendein Tier dort hauste, vor allem auch weil Kurti mal ein Schnauben aus dem Gebüsch hörte … vielleicht ein Wildschwein?

Maya musste auch untertags jeden Spaziergänger, Radfahrer oder Reiter ganz genau begutachten … das war etwas, naja „lästig“. Wir sind das ja nicht gewohnt weil bei uns daheim am Haus ja niemand direkt vorbei geht und Maya deshalb nicht viel zu „wachen“ hat (auch wenn sie bei den Gelegenheiten wenn jemand kommt echt super ist) und bei der Hütte war die Straße gleich vor dem Fenster – und da gab sie eben anfangs jedes Mal Bescheid. Andererseits blieb sie auch immer brav stehen und stürmte nicht nach vorne wenn man es ihr sagte. Naja, wie gesagt, ein paar Nächte waren recht kurz und die erste Nacht daheim schlief ich volle 9 Stunden durch! Ich fühlte mich fast wie in der IKEA Bettenwerbung. 🙂

Am ersten richtigen Urlaubstag fuhren wir dann auf Alnö ins Stornäset Naturreservat. Der Weg führte durch Wald und über Weiden an einen Sandstrand.

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Hier gibt’s einen Vogelbeobachtungsturm in 700 m Entfernung, einen Grillplatz nach 600 m und das wichtigste: eine Toilette in 500 m. 🙂

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In Schweden sind Hunde an den meisten öffentlichen Badeplätzen nicht erlaubt, umso erfreulicher war es für uns (hatte ich aber natürlich vorher schon recherchiert) dass es auf Alnö sage und schreibe drei Strände gab, an denen Hunde (jedoch nur an der Leine) erlaubt waren. Und Maya genoss jede Sekunde am Strand. 🙂

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Es ist ja aber auch eine echt schöne Gegend … und wo sonst kann man im Meer spazieren gehen? Der Grund ist hier so seicht dass man hundert Meter gehen muss, damit das Wasser wenigstens bis zur Hüfte reicht. 🙂

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Am Abend fuhren wir dann zu einer Pizzeria (in Schweden gibt es in jedem Ort mindestens drei Pizzerien) wo Kurti eine Pizza aß die wohl ok schmeckte aber mein Fisch war mit einer 5 mm dicken, verbrannten Panier bedeckt und vom Fisch selber schmeckte man gar nichts mehr… und sogar der Salat schmeckte nach … gar nix. Sogar Maya verweigerte das Stück Gurke obwohl sie daheim auch gerne Gurke nascht.

Am nächsten Tag waren wir am „Skeppshamn“, den Fischerhafen… doch dazu mehr ein anderes Mal. 🙂

 

 

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