Urlaub, Tag 5: Höga Kusten & Skuleskogen

Am 5. Tag machten wir endlich eine richtige Wanderung. Und was für eine!

Allerdings brachen wir viel später auf als geplant weil Maya in der Nacht ein kleines Häufchen in ihr Bettchen erbrach. In der Hütte gibt es nur Plastikbeläge am Boden und somit kotzte sie in den Fleecebezug ihres Bettchens. Also mitten in der Nacht aufstehen und Bezug und Bett waschen. Deshalb kamen wir in der Früh einfach nicht aus dem Bett und schliefen ein Weilchen länger als geplant.

Doch dann fuhren wir um die 140 km nach Norden Richtung Docksta, das zwischen Örnsköldsvik och Härnösand liegt. Dabei passierten wir die Höga Kusten Bro, die mit insgesamt 1867 m, Schwedens längste Hängebrücke ist.

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Wir folgten der Beschilderung zum Naturreservat und bekamen dann einen Schock… der Weg zum Parkplatz war schon mit unzähligen PKWs und Wohnwägen gesäumt… und das obwohl beim Eingang Süd sowieso mehrere Parkplätze waren. Wie viele Leute wandern da???

Es waren viele kann ich nur sagen, vor allem die ersten drei (recht beschwerlichen) Kilometer zur Slåttdalsskrevan Schlucht.

Der Weg war anfangs sehr abwechslungsreich. Von Holzplanken über „normale“ Waldwege bis zu extremen Baumwurzeln („Sleepy Hollow“ lässt grüßen) und Geröll war alles vorhanden. Das letzte Stück führt dann über riesige Steine bergauf und der Weg durch die Schlucht war nur noch loses Geröll. Da war gute Trittsicherheit gefragt. Die vielen Wanderer waren entweder Schweden, Deutsche (sehr viele davon) und auch einige Englischsprachige.

Das hier sind Bilder des Weges vom Eingang Süd bis zur Schlucht.

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Hier sind Bilder von der beeindruckenden Slåttdalsskrevan Schlucht die 200 m lang, 6 m breit und 40 m hoch ist.

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Bevor es in die Schlucht bergab geht, hat man auch die Möglichkeit die Spitze des Slåttdalsbergets zu besteigen (ist nur noch ein kurzes Stück) und hier hat man einen schönen Rundblick auf die Umgebung.

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Der Weg führte uns weiter zum Tärnättvattnen und bot wiederum einen schönen Ausblick. Nur schade dass das Wetter nicht so gut war denn mit blauem Himmel wäre der Ausblick noch viel schöner gewesen.

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Wir marschierten weiter über riesige Gesteinsgebilde Richtung Näskebodarna und nun hatten wir die Menschenmassen hinter uns gelassen und waren endlich allein unterwegs.

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Dann erreichten wir nach ca. 7 km Wanderung den Waldrand und Maya wurde wieder wach … denn sie roch wohl, dass wir bald an den ersten von vielen Sandstränden kamen. 🙂

Irgendwie ist das schon seltsam wenn man durch dichten Wald wandert und einer kurzen Abzweigung folgt und plötzlich steht man am Meer. :-))

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Das ging ein paar Mal so und jedes Mal war Maya überglücklich weil sie „meerstehen“ durfte … 🙂

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Das letzte Stück führte dann wieder über Holzplanken auf eine Forststraße von der aus wir wieder zum Parkplatz kamen. In der Zwischenzeit war es schon später als erwartet geworden und wir beschlossen, dass wir unterwegs irgendwo Pause machen um was zu essen. Tja, denkste. Ich suchte im Internet einen Campingplatz mit Restaurant aus und gerade als wir auf dem Parkplatz hielten, sperrte das Restaurant zu weil es schon 20 Uhr war. Daraufhin waren wir so frustriert dass wir einfach zum Supermarkt fuhren und uns Fertigfraß holten und in der Mikrowelle aufwärmten. 😉

Maya war das schnurzegal… die schlief da schon laaang ausgestreckt auf der Couch in der Hütte. 🙂

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Am nächsten Tag mussten wir uns ausruhen und wie wir das gemacht haben, erfährt ihr im nächsten Beitrag.

Übrigens haben wir kurz darauf auf Facebook gelesen, dass Arthur, Schwedens berühmtester Hund, am Wochenende davor auch dort gewandert ist. Schade dass er nicht am Donnerstag da war – den hätten wir zu gerne endlich mal persönlich kennengelernt.

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2 Antworten zu Urlaub, Tag 5: Höga Kusten & Skuleskogen

  1. Nacho schreibt:

    Der Bericht und die Fotos sind wieder so gelungen, dass wir am Liebsten noch zu euch stoßen würden ;-)!
    Liebe Grüße, Achim und Nacho

    Gefällt 1 Person

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