Pfadfinder

Da wo wir wohnen geht es auf der Schotterstraße entweder 4,5 km ins „Zentrum“ von Järbo (unserer Ortschaft) oder ca. 2 km auf die Landstraße gerade an der Stelle wo die erlaubte Geschwindigkeit von 60 km/h auf 80 km/h übergeht. Wie ich mal berichtet habe, gibt es eine 8 km Runde die wir neu entdeckt haben, aber das ist ein Weg der entlang einer Traktorspur quer durch den Wald und anschließend über einen Kahlschlag führt und im Winter also durch Tiefschnee geht. Und weder Maya noch ich haben derzeit die Kondition um 4 km im Tiefschnee zu stapfen (ja ok, sind wir halt faul! 😉  )

Also guckte ich wieder mal auf Google Maps und entdeckte einen Rundweg auf einer Schotterstraße mit Anschluss an einen Wanderweg der aber nicht so lang ist (Wanderwege sind ja auch eher selten geräumt 😉

Somit marschierten wir am 27.12. los und ich war sehr erfreut als es von der Schotterstraße einen Trampelpfad zur Querung der Landstraße und dann auf der anderen Seite einen weiteren Trampelpfad zur Schotterstraße gibt. Perfekt. So mussten wir die Landstraße nur queren aber nicht entlanggehen.

Maya und ich sind uns in der Hinsicht ja sehr ähnlich – wir entdecken beide gerne neue Wege, je wilder, je besser. Und jetzt wo es ihr trotz Arthrose wieder so gut geht dass sie bis auf müde Beine am Abend keine Probleme hat (am nächsten Tag ist sie wieder munter und voller Tatendrang), können wir auch wieder längere Spaziergänge machen.

Allerdings versank Maya am Tag zuvor in einer tiefen Schneewehe und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Ich zog sie heraus und obwohl sie gleich danach keine Schmerzen oder sonstwas zeigte, tat sie sich am Abend schwer, hochzukommen. Ich dachte allerdings, das hinge mit der Herumtoberei mit dem jungen Hund zusammen und dass sie eben ganz einfach einen Muskelkater hätte. Und am morgen des 27.12. war sie wieder fit.

Und wir marschierten und genossen die ruhige Landschaft.

 

An einer Stelle bogen wir auf einen „jungfräulichen“ (noch keine Spuren im Schnee) Wanderweg ein der allerdings nur ein paar Hundert Meter durch den Wald führte und dann auf eine Skoterspur, da kam man dann auch wieder leichter voran.

Wir kamen zu einer Erhöhung und konnten auf den Kungsberg gucken.

 

Nach einer ungefähr 10 km langen Wanderung waren wir dann wieder daheim und Maya legte sich hin. Als sie ca. 2 Stunden später aufstehen wollte, bekam ich einen Schock als ich sie sah! Sie saß auf dem Hintern und kam nicht hoch. Ich stützte sie und hielt sie unter dem Bauch fest und konnte sehen, dass ihr linkes Hinterbein richtig zitterte und kraftlos war. Dann fiel mir auch wieder ein, dass sie genau mit diesem Bein so tief in Schnee versunken war … sobald sie aber stand, konnte sie auch gehen, wenn auch anfangs etwas wackelig. Sie fraß aber wie immer mit gutem Appetit und hatte ansonsten auch keine Schmerzen. Als ich sie streichelte konnte ich allerdings fühlen dass der Oberschenkel ein wenig geschwollen war aber sie zuckte nicht mit der Wimper als ich leicht herumdrückte. Es war ihr auch sichtlich peinlich als ich ihr später sagte sie sollte doch zu mir auf die Couch kommen (hatte vollkommen vergessen dass sie damit Probleme haben könnte) und sie konnte nicht. Sie stand vor der Couch und schaute mich nur an… bis mir wieder einfiel dass sie ja Probleme hatte. Also hob ich sie hoch … und solche Hilfe ist ihr unangenehm. Genauso als wir später am Abend dann noch Gassi gingen und ich ihr Hinterteil von der Couch hob. Draußen merkte man dann aber beim Gehen kaum etwas und am nächsten Morgen war sie wieder putzmunter. Doch obwohl die Sonne schien, blieb ich hart und beschloss dass Maya sich schonen musste und so machten wir nur kurze Gassigänge wobei Maya herumalberte und herumhopste als ob sie nie irgendwas gehabt hätte. Am Abend kam sie dann zwar wieder etwas schwer hoch aber es war viel viel besser als am Abend zuvor. Doch auch am nächsten Tag machten wir eher kurze Spaziergänge und spielten stattdessen im Garten bzw. sollte Maya Leckerlies suchen und fraß stattdessen genüsslich einige der Erdnüsse die ich für unseren Untermieter, das Eichhörnchen, unter dessen Baum gestreut hatte. 😉

Eine kleine Maya-Show gibt es auch für euch 😉

 

Und auf diesem Video sieht man wie Maya das linke Hinterbein weniger belastet… aber wie gesagt, ansonsten merkte man kaum etwas.

Tags darauf machten wir wieder ein ca. 5,5 km langen Spaziergang und abends ging es Maya wieder gut… somit ist diese seltsame Verletzung die nur Abends auftauchte, wieder überstanden. Zum Glück!

 

Maya verfolgt Kaninchenspuren (es gibt da tatsächlich ein Haus mit freilaufenden Hauskaninchen… jedes Mal wenn wir vorbei gehen, muss Maya erst gucken ob sie Kaninchen sieht).

 

 

Kaninchen sahen wir keine aber ein Pferdeschlitten fuhr gleich zwei Mal an uns vorbei … allerdings bekam ich mein Handy nicht schnell genug aus der Tasche…

 

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