Renovierung Vorzimmer

Jawollja…. das Jahr 2020 habe ich nicht nur damit verbracht, mich in die sogenannten Verschwörungstheorien zu vertiefen, sondern ich habe die Zeit auch dazu genutzt, mich ein wenig um mein Knusperhäuschen zu kümmern.

Mitte Oktober nutzte ich einige hundfreie Tage (da war Maya bei Herrli), um kurzentschlossen mein winziges Vorzimmer zu renovieren. Was mich neben dem Aussehen am meisten störte war, dass ich keine Verwahrungsmöglichkeiten hatte und keine Ablageflächen.

Wie gesagt, ich habe mich tatsächlich erst eine Woche vor Beginn der Arbeiten dazu entschlossen, und im Nachhinein hätte ich einiges anders gemacht… aber im großen und ganzen ist es ok geworden… jedenfalls um einiges besser als zuvor.

Ich weiß nicht warum, aber schon beim Einzug fehlte die Türleiste der Außentüre. Und kurz nach dem Einziehen, entfernte ich eine alte Türe zur Küche, die ins Iinnere des Vorzimmers aufging und einfach nur massenhaft Platz wegnahm. Ich denke mir, wenn man alleine wohnt, hatte man wohl genug Platz aber mit großem Hund der ja beim Reingehen bzw. beim Pfoten abwischen das ganze Vorzimmer einnimmt, ist eine Tür einfach nur störend… auch wenn sie im Winter praktisch war, um die Kälte draußen zu halten. Na jedenfalls kam die weg und hinterließ hässliche Löcher und Abdrücke der Scharniere im Türrahmen.

Ein Problem, das mir aber erst bewusst wurde, als ich schon angefangen hatte war, dass der Elektriker eine außenliegende neue Leitung gezogen hatte, um eine neue Steckdose für die Überwachungskamera installieren zu können. Und die hatte er entlang der damals befindlichen Leisten bzw. der „nicht“ vorhandenen Türleiste getackert, also mit einer „Ecke“ wo keine Leiste war. Kurz gesagt, das Kabel würde nach der Renovierung ein paar cm zu lang sein. Eigentlich hatte ich anfangs geplant gehabt, die alten Dachleisten einfach oben zu lassen, aber als ich das mit der Stromleiste entdeckte, wusste ich dass das so nicht gehen würde. Also runter damit… dass mir beim Runternehmen Mäusekacke auf den Kopf rieselte, machte das ganze nicht unbedingt besser.

Als ich noch in Wien in einer Genossenschaftswohnung lebte, hätte ich mir auch nie gedacht, dass ich dabei nicht in Panik ausbrechen würde, aber nach einigen Jahren in schwedischen Holzhäusern, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich daran zu gewöhnen, denn je älter ein Holzhaus ist, desto wahrscheinlicher ist es dass Mäuse einen kleinen Riss finden, in den sie hineinkriechen… da muss man dann schon froh sein, dass sie „nur“ am Dachboden sind und nicht im Wohnraum.

Also im Endeffekt, habe ich die Wände grundiert, 2 mal gestrichen mit überraschend positivem Ergebnis denn die Farbe die ich kaufte war keine Markenfarbe sondern von Rusta… ich glaube, den gibt es auch in Deutschland, oder? Jedenfalls habe ich gehört dass die Farbe so toll sein soll und das ist sie wirklich. Ist herrlich matt und deckt super. Auch der Laminatboden ist von dort, bisher bin ich sehr zufrieden; schauen wir mal wie lange alles gut aussieht. 🙂

Außerdem – das fällt aber sicher nur mir auf – habe ich die Decke geschliffen weil die weiße Farbe so extrem glänzte…ich mag ganz einfach kein Hochglanz… und sie dann noch mit matter Farbe gestrichen. Dann noch Laminatboden verlegt, Boden- und Dachleisten montiert und das Kabel in einem Kabelkanal versteckt. Beim Kleiderhänger habe ich die Holzstreben gekürzt und auf die Kurzseite montiert, eine kleine Kommode gekauft und auf der Fensterseite ein Schuhregal hingestellt. Somit ist genug Platz für Jacken, Mayas Leinen und Geschirre, meine Schuhe und auch noch genug Platz um Hund- und Katzensachen „abzustellen“. Ein kleiner Tipp: Habe im Vorzimmer einen batteriebetriebenen Bewegungsmelder von IKEA inkl. 2 trådfri Lampen montiert – das funktioniert super! Und nie wieder Licht auf/abdrehen. Soooo praktisch! ;-D

Was mich auch sehr gestört hat, war die hässliche Türschwelle in die Küche. Am liebsten hätte ich sie ja komplett ausgetauscht aber nachdem der komplette Türrahmen „auf“ der Türschwelle steht, wäre das zu viel Action gewesen. Also habe ich die dunkelbraune Farbe abgeschabt und auch die Metallteile dazwischen abgekratzt und mit Edelstahlreiniger bearbeitet. Es ist zwar nicht perfekt geworden, aber ich finde trotzdem dass es besser aussieht als vorher. Die dunkle Farbe (oder vielleicht ist auch einfach das Holz schon etwas verrottet) ist so tief eingedrungen, dass ich da nicht mehr viel schleifen konnte ohne dass ich richtige Kerben im Holz bekommen hätte. Zumindest nicht mit dem Werkzeug das ich daheim hatte. Und wie gesagt, ich hatte ja nur ein paar Tage Zeit für das ganze.

Ja, also genau schauen darf man nicht aber auf den Bildern sieht es ganz ok aus… wenn aufgeräumt ist 🙂

 

 

 

 

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