Elchpark, Mo, Ockelbo, Juli 2007

Eines schönen bewölkten Tages im Juli 2007 machten wir uns mit dem Bus auf nach Ockelbo um dort den Elchpark in Mo, etwas außerhalb von Ockelbo zu besuchen. Meine Schwedischkenntnisse waren damals, nach gerade mal sieben Monaten im Lande, noch begrenzt. Frohen Mutes steigen wir dann in Ockelbo aus dem Bus, bei der Station die die Beta-Version eines online-Busfahrplanes als näheste zum Elchpark angebeten hatte. Als wir ausgestiegen waren, merkten wir recht bald anhand unserer Landkarte, dass es von da aus ein längerer Marsch nach Mo werden würde. Aber wir waren damals noch sportlicher und auserdem begierig darauf, Elche in echt zu sehen. Also marschierten wir los.

Nach einigen Minuten begann es zu regnen. Wir zogen unsere Regenjacken an und gingen weiter. Wir gingen quer durch Ockelbo hindurch immer weiter auf der Landstraße 272. Wir ließen Ockelbo hinter uns… wir querten eine andere Landstraße, die 303 nach Bergby/Gävle und immer noch kein Schild „Mo“ in Sicht. Dann, an einer finsteren Lichtung, sahen wir ein Schild Elchpark Mo, Vildmarksgalleriet, und unsere müden Herzen machten einen Luftsprung. Uns war nicht bewusst, dass es immer noch einige Kilometer zum Elchpark waren.

Aber dann, schon recht durchnässt vom Regen, kamen wir endlich an. Die Vildmarksgalleriet ist eine Art Gallerie für Tier- und Naturkunst vom Künstler Hag-Hans Engstedts sowie Souvenierladen und im Obergeschoss gibt es ein uriges Café. Im Anschluss daran gibt es ein großes Gehege mit ungefähr sechs erwachsenen Elchen und jedes Jahr werden Kälber geboren. Da das Gehege einige ha groß ist, muss man trotz allem ein klein wenig Glück haben, um auch wirklich Eche zu entdecken. An diesem Tag im Juli war uns das Glück nicht so hold. Dafür bekamen wir umsonst eine Führung vom Betreiber… er hatte wohl Mitleid mit uns durchnässten und durchfrorenen Ausländern. Durch dichtes Geäst konnten wir dann doch auch noch tatsächlich einen Elch sehen… aber da hat die Kamera immer auf die Äste davor fokusiert und nicht auf den Elch dahinter… Tja, so kann es gehen mit der falschen Kameraeinstellung. Aber ein paar Bilder sind ja doch was geworden. Am Ende haben wir dann noch eine letzte Runde gemacht und da hatte das Glück auch Mitleid mit uns und so kamen wir gerade zur Fütterungszeit zum Futterkobel…

Elche sind zwar irgendwie total witzig zum anschauen aber eigentlich richtig hässlich. Die sehen aus, als ob sie total verbaut sind. Kopf zu klein, Ohren zu groß, Körper zu lang und wuchtig und die Beine zu lang und dürr. Trotzdem find ich sie niedlich. 😉 Wobei ich hier auch sagen muss, dass Elche keine Kuscheltiere sind. Man liest hier immer wieder auch von Angriffen auf Menschen!

Hier nun einige Fotos von just diesem Tag… das Schraffierte auf einigen Bilder ist keine Photoshopkunst sondern strömender Regen! 😉

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Und so sieht es in der Vildmarksgalleri aus:
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